Echelons Smart Meter: Kommunikation über LonWorks-Plattform

Echelons Smart Meter: Kommunikation über LonWorks-Plattform

Die Britischen Technologieanalysten Greenbang gehen beim Europäischen Smart-Meter-Markt bis zum Jahr 2020 von einem 25Mrd.US-$-Markt aus. Nach dem Inkrafttreten des Third Energy Package der Europäischen Union werden im nächsten Jahrzehnt zwischen 133 und 145Mio. Smart Meters mit dem Ziel installiert, 80% aller EU-Haushalte mit Smart Meters auszustatten. Der Markt wird dort am lukrativsten sein, wo bisher Smart Metering am wenigsten zum Einsatz kam, insbesondere in Deutschland, England und Polen, so Greenbang in der Europäischen Marktanalyse für Smart Meter.
Die Anzahl der Player in der Smart-Meter-Technologie ist groß und es bleibt abzuwarten, welche Unternehmen sich in diesem dynamisch wachsenden Markt durchsetzen. Als Pionier und richtungsweisend für die Smart-Meter-Technologie wird die Echelon Corporation mit Sitz im kalifornischen San Jose genannt. In Zusammenarbeit mit Echelon hat der Energieversorger Enel das größte europäische Smart-Metering-Projekt in italienischen Haushalten implementiert, das heißt 27Mio. Geräte zwischen 2000 und 2005. Enel schätzt die Kosten des Projekts auf ca. 2,1Mrd.Euro und die jährlichen Einsparungen auf 500Mio.Euro, das bedeutet eine schnelle Amortisationsdauer von vier Jahren. Aktuell plant Enel den Roll-Out von 13Mio. Smart Meters in Spanien. Die Smart Meters kommunizieren über die offene LonWorks-Plattform, die von Echelon entwickelt wurde und seit 2008 von der IEC und der ISO als internationale Norm ISO/IEC14908 anerkannt ist. Die LonWorks-Netzwerkplattform wird von Herstellern zum Bau von Energiemanagement-, Automations- und Steuerlösungen für verschiedene Applikationen genutzt. Marktführer wie Honeywell, Johnson Controls, Philips, Belimo, TAC und Distech setzen die Plattform seit fast 20 Jahren ein, um ‚Intelligenz‘ in eine Vielzahl der Gebäudeumgebungen dieser Welt zu bringen – vom BP-Unternehmenssitz in Großbritannien über das neue Terminal am Flughafen Malaga bis hin zum Gare du Nord in Paris und zum Olympiastadion von Peking. Nach einer aktuellen Studie der Continental Automated Building Association (Caba) basieren 40% des europäischen Gebäudemarkts auf LonWorks-Technologie.

Anwendungsfall Bank of Amerika – Smart Meters für Bankfilialen

Der Bedarf nach Energieeffizienz in Unternehmen lässt Smart-Metering-Systeme in neue Märkte vorstoßen. Besonders in Filialen großer Unternehmen spielen Smart Meters eine wichtige Rolle. Denn durch die Nachrüstung der vorhandenen Infrastruktur können erhebliche Kosten eingespart werden. Die Bank of Amerika mit 1.200 Standorten stellte beispielsweise fest, dass in über 80% ihrer Filialen rund um die Uhr die Klimaanlagen liefen und in über 30% das Licht in Innenräumen ununterbrochen eingeschaltet war. Kostengünstige, leistungsfähige Smart Controllers, die mit den wichtigsten stromverbrauchenden Systemen zusammenarbeiten, waren die logische Konsequenz. Hauptsysteme, die effizienter werden mussten, waren vor allem Beleuchtung und HLK. Ein drittes Element, das Teil eines Systems für Filialen sein sollte, waren die intelligenten Stromzähler. In unserem Anwendungsfall werden multifunktionale Controller (Echelon SmartServer 2.0) für einen Betrieb im Standalone- oder Netzwerk-Modus verwendet, die Endverbrauchern eine größere Übersicht und Kontrolle über Beleuchtung und HLK-Systeme geben und gleichzeitig für einen besseren Überblick über den Gesamtstromverbrauch und den Stromverbrauch pro Einzelsystem sorgen. Die breite Kommunikationsprotokollunterstützung von M-Bus, Modbus, RS485, RS232, Ethernet, Pulse, I/O sowie die hohe Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit durch mehr als 1.800 Lonworks-basierte Produkte von OEM-Partnern ermöglicht die Integration nahezu aller Gewerke im Gebäude. Der Einsatz eines leistungsfähigeren LonWorks-Controllers bietet Endverbrauchern folgende Vorteile:

Energiebezogene Vorteile:

– Überwachung des Energieverbrauchs und Festlegung von Verbrauchszielen
– Automatisierte Überprüfung von Rechnungen
– Bestätigung der Richtigkeit von Rechnungen
– Standortbezogene Datenverwaltung
– Erstellung von Berichten
– Verbrauchsstatistik

Umfeldbezogene Vorteile:

– Überwachung der Verhältnisse in kritischen und öffentlichen Bereichen
– Zeitplanung für Geräte
– Steuerung von HLK-Systemen (Optimierung/Ausgleich)
– Aufzeichnung von Trends und Statistiken
– Alarmverwaltung in kritischen und nicht-kritischen Bereichen

Basierend auf Daten aus vertraulichen Rückmeldungen zu einer laufenden Implementierung stellt sich die Investitionsrendite in unserem Anwendungsfall wie in der Tabelle oben dar.

Zusammenfassung

Energiemonitoring durch den Einsatz von Smart Meters ermöglicht Verbrauchern und Unternehmen, durch genaue Messungen des Energiebedarfs in die Technologie zu investieren, die zur Reduktion des langfristigen Energieverbrauchs führt. So können Verbraucher in Echtzeit entscheiden, welche Systeme sie verwenden oder deaktivieren. Sie sind in der Lage, die HLK-Einstellungen zu optimieren oder die Stand-by-Geräte wie Drucker, Computer und Entertainment-Systeme, die nicht vollständig heruntergefahren sind, zu identifizieren. Echelons LonWorks-Plattform dient bei der Gebäudeautomation als zuverlässige Technologie, auf die führende Unternehmen vertrauen. Die Echelon-Powerline-Serie ist darüber hinaus die ideale Plattform zur bidirektionalen Kommunikation mit jeder Art von Elektrogeräten. Insbesondere im Home-Automation-Umfeld gibt es eine echte Plug&Play-Lösung. Hier hat Echelon zusammen mit Geräteherstellern das Echelon ISI – Intelligent Self Installation entwickelt.

Echelon EDC GmbH
www.echelon.de

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Echelons Smart Meter: Kommunikation über LonWorks-Plattform

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Die Anzahl der Player in der Smart-Meter-Technologie ist groß und es bleibt abzuwarten, welche Unternehmen sich in diesem dynamisch wachsenden Markt durchsetzen. Als Pionier und richtungsweisend für die Smart-Meter-Technologie wird die Echelon Corporation mit Sitz im kalifornischen San Jose genannt. In Zusammenarbeit mit Echelon hat der Energieversorger Enel das größte europäische Smart-Metering-Projekt in italienischen Haushalten implementiert, das heißt 27Mio. Geräte zwischen 2000 und 2005. Enel schätzt die Kosten des Projekts auf ca. 2,1Mrd.Euro und die jährlichen Einsparungen auf 500Mio.Euro, das bedeutet eine schnelle Amortisationsdauer von vier Jahren. Aktuell plant Enel den Roll-Out von 13Mio. Smart Meters in Spanien. Die Smart Meters kommunizieren über die offene LonWorks-Plattform, die von Echelon entwickelt wurde und seit 2008 von der IEC und der ISO als internationale Norm ISO/IEC14908 anerkannt ist. Die LonWorks-Netzwerkplattform wird von Herstellern zum Bau von Energiemanagement-, Automations- und Steuerlösungen für verschiedene Applikationen genutzt. Marktführer wie Honeywell, Johnson Controls, Philips, Belimo, TAC und Distech setzen die Plattform seit fast 20 Jahren ein, um ‚Intelligenz‘ in eine Vielzahl der Gebäudeumgebungen dieser Welt zu bringen – vom BP-Unternehmenssitz in Großbritannien über das neue Terminal am Flughafen Malaga bis hin zum Gare du Nord in Paris und zum Olympiastadion von Peking. Nach einer aktuellen Studie der Continental Automated Building Association (Caba) basieren 40% des europäischen Gebäudemarkts auf LonWorks-Technologie.

Anwendungsfall Bank of Amerika – Smart Meters für Bankfilialen

Der Bedarf nach Energieeffizienz in Unternehmen lässt Smart-Metering-Systeme in neue Märkte vorstoßen. Besonders in Filialen großer Unternehmen spielen Smart Meters eine wichtige Rolle. Denn durch die Nachrüstung der vorhandenen Infrastruktur können erhebliche Kosten eingespart werden. Die Bank of Amerika mit 1.200 Standorten stellte beispielsweise fest, dass in über 80% ihrer Filialen rund um die Uhr die Klimaanlagen liefen und in über 30% das Licht in Innenräumen ununterbrochen eingeschaltet war. Kostengünstige, leistungsfähige Smart Controllers, die mit den wichtigsten stromverbrauchenden Systemen zusammenarbeiten, waren die logische Konsequenz. Hauptsysteme, die effizienter werden mussten, waren vor allem Beleuchtung und HLK. Ein drittes Element, das Teil eines Systems für Filialen sein sollte, waren die intelligenten Stromzähler. In unserem Anwendungsfall werden multifunktionale Controller (Echelon SmartServer 2.0) für einen Betrieb im Standalone- oder Netzwerk-Modus verwendet, die Endverbrauchern eine größere Übersicht und Kontrolle über Beleuchtung und HLK-Systeme geben und gleichzeitig für einen besseren Überblick über den Gesamtstromverbrauch und den Stromverbrauch pro Einzelsystem sorgen. Die breite Kommunikationsprotokollunterstützung von M-Bus, Modbus, RS485, RS232, Ethernet, Pulse, I/O sowie die hohe Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit durch mehr als 1.800 Lonworks-basierte Produkte von OEM-Partnern ermöglicht die Integration nahezu aller Gewerke im Gebäude. Der Einsatz eines leistungsfähigeren LonWorks-Controllers bietet Endverbrauchern folgende Vorteile:

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– Automatisierte Überprüfung von Rechnungen
– Bestätigung der Richtigkeit von Rechnungen
– Standortbezogene Datenverwaltung
– Erstellung von Berichten
– Verbrauchsstatistik

Umfeldbezogene Vorteile:

– Überwachung der Verhältnisse in kritischen und öffentlichen Bereichen
– Zeitplanung für Geräte
– Steuerung von HLK-Systemen (Optimierung/Ausgleich)
– Aufzeichnung von Trends und Statistiken
– Alarmverwaltung in kritischen und nicht-kritischen Bereichen

Basierend auf Daten aus vertraulichen Rückmeldungen zu einer laufenden Implementierung stellt sich die Investitionsrendite in unserem Anwendungsfall wie in der Tabelle oben dar.

Zusammenfassung

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