Aus Komponenten ein System machen

Aus Komponenten ein System machen

Wer sich dem Smart Home verschreibt, der hat schnell zahlreiche Apps auf seinem Mobiltelefon. Das ist alles andere als smart. Auswege könnte hier das Elektrohandwerk gemeinsam mit den Herstellern schaffen. Es wird sich lohnen: Die Prognosen sagen eine Verdreifachung der Umsätze innerhalb weniger Jahre vorher.

Bild: TeDo Verlag GmbH

Das Angebot an intelligenten Geräten für das moderne Zuhause steigt täglich. Im Jahre 2030 werden Vorhersagen zufolge rund 50 Milliarden Geräte über das Internet miteinander verbunden sein, viele davon residieren in unseren Häusern und Wohnungen. Schon heute kommt kaum ein intelligentes Gerät ohne eigene App auf den Markt. Das ist auch weiterhin zu begrüßen, weil Anwender so die Möglichkeit haben direkt mit dem System zu starten, ohne ein großes Heimautomatisierungssystem aufzubauen, beispielsweise mit Heizkörperthermostaten, Beleuchtung, Rollläden, Überwachungskameras oder Haushaltsgeräten.

App ist häufig der Einstieg

Viele Anwender sind fasziniert von der Möglichkeit, Funktionen im Smart Home von ihrem Mobiltelefon aus zu steuern. Schnell wollen sie mehr. Wer mehrere intelligente Systeme betreibt, wünscht sich schnell eine Integration unter einem Dach, also auch in einer einzigen App. Andernfalls muss man sich mit unterschiedlichen Bedienweisen herumschlagen und Interaktionen zwischen den Geräten sind mit Einzel-Apps überhaupt nicht möglich. Und nur die wenigsten sind Willens oder in der Lage sich mit Plattformen wie iobroker.net zu beschäftigen.

Elektrohandwerk ist Ansprechpartner

Mittlerweile gibt es Hersteller, die ihre Plattform auch für Fremdgeräte öffnen, und auch zahlreiche Kooperationen sind in diesem Umfeld in den vergangenen Monaten bereits geschlossen worden. Allerdings lässt sich die Kompatibilität unterschiedlicher Systeme für einen Laien kaum überblicken. Hier sollte der erste Ansprechpartner das kompetente Elektrohandwerk sein. Das Marktpotenzial im Bereich Smart Home ist riesig und könnte ein echter Booster für’s Geschäft sein. Die GebäudeDigital hilft dabei, den Durchblick zu behalten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen

Ihr Kai Binder

Thematik: Allgemein
Ausgabe:
TeDo Verlag GmbH

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Aus Komponenten ein System machen

Wer sich dem Smart Home verschreibt, der hat schnell zahlreiche Apps auf seinem Mobiltelefon. Das ist alles andere als smart. Auswege könnte hier das Elektrohandwerk gemeinsam mit den Herstellern schaffen. Es wird sich lohnen: Die Prognosen sagen eine Verdreifachung der Umsätze innerhalb weniger Jahre vorher.

Bild: TeDo Verlag GmbH

Das Angebot an intelligenten Geräten für das moderne Zuhause steigt täglich. Im Jahre 2030 werden Vorhersagen zufolge rund 50 Milliarden Geräte über das Internet miteinander verbunden sein, viele davon residieren in unseren Häusern und Wohnungen. Schon heute kommt kaum ein intelligentes Gerät ohne eigene App auf den Markt. Das ist auch weiterhin zu begrüßen, weil Anwender so die Möglichkeit haben direkt mit dem System zu starten, ohne ein großes Heimautomatisierungssystem aufzubauen, beispielsweise mit Heizkörperthermostaten, Beleuchtung, Rollläden, Überwachungskameras oder Haushaltsgeräten.

App ist häufig der Einstieg

Viele Anwender sind fasziniert von der Möglichkeit, Funktionen im Smart Home von ihrem Mobiltelefon aus zu steuern. Schnell wollen sie mehr. Wer mehrere intelligente Systeme betreibt, wünscht sich schnell eine Integration unter einem Dach, also auch in einer einzigen App. Andernfalls muss man sich mit unterschiedlichen Bedienweisen herumschlagen und Interaktionen zwischen den Geräten sind mit Einzel-Apps überhaupt nicht möglich. Und nur die wenigsten sind Willens oder in der Lage sich mit Plattformen wie iobroker.net zu beschäftigen.

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Ihr Kai Binder

Bild: Erco GmbH, Fotografie: Sebastian Mayer
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Ein neuer Ansatz für die Lichtplanung

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LEDs haben sich durchgesetzt und mittlerweile sind deren Effizienz und geringen Kosten für gute Lumenwerte selbstverständlich geworden. Allerdings haben die Verbesserungen durch die LEDs auch dazu geführt, dass sich in der Lichtplanung einige nachteilige Ansätze etabliert haben. Viele greifen zu flächendeckender Beleuchtung und nehmen sogar Streulicht in Kauf, weil sie meinen: LEDs sind so effizient. Wo Nachhaltigkeit zur Priorität geworden ist und die Energiekosten steigen, wird allerdings schnell klar, dass wir es uns nicht mehr leisten können, so zu handeln.

Bild: OBO Bettermann Vertrieb Deutschland
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Auf der sicheren Seite

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Eine steigende Zahl von Schadensfällen macht die Notwendigkeit von Überspannungsschutzmaßnahmen in Niederspannungsanlagen deutlich. Schäden durch Überspannungen entstehen nicht nur durch direkte Blitzeinschläge. Häufiger sind Schäden an elektronischen Geräten und Anlagen, die durch Überspannungen aufgrund von Blitzeinschlägen in einem Radius von bis zu zwei Kilometern Entfernung entstehen, die Ursache. Um Schäden durch Überspannungen vorzubeugen, ist gemäß VDE 0100-443 in allen neuen oder erweiterten Gebäuden sowie bei allen Elektroinstallationen seit 2016 Überspannungsschutz Pflicht.