Vernetzte Bedienung im Eingangsbereich

Die UWB-Technologie ermöglicht eine präzise, richtungsabhängige Abstandsmessung und somit eine freihändige Türöffnung.
Die UWB-Technologie ermöglicht eine präzise, richtungsabhängige Abstandsmessung und somit eine freihändige Türöffnung. – Bild: ABB AG – Busch-Jaeger

Mit einem neuen Multi-Zutrittskontrollmodul ergänzt Busch-Jaeger sein Türkommunikationssystem Busch-Welcome IP um eine kompakte Lösung für Eingangsbereiche. Im Mittelpunkt steht die Kombination von sechs Zutrittsarten in einem Gerät. PIN-Code, Fingerabdruck, Transponder (RFID), Bluetooth, NFC und erstmals auch Ultra-Wideband-Technologie (UWB) für präzise, richtungsabhängige Erkennung sind in einem Modul vereint. Für Elektroinstallateure bedeutet das weniger Komponenten, weniger Kombinationsaufwand, schnellere Installation und eine klare Systemarchitektur. Denn anstatt mehrere Module zu kombinieren, wird nur noch ein Baustein in der Busch-Welcome-Außenstation integriert. Das spart Zeit bei der Montage, reduziert die Komplexität der Verkabelung und sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild an der Türstation. Gleichzeitig bleibt das System erweiterbar und skalierbar. Für Nutzer sind der höhere Komfort und die vielseitige, situationsgerechte Bedienung ein Vorteil.

Das Multi-Zutrittskontrollmodul für die Busch-Welcome-Außenstation vereint PIN-Code, Fingerabdruck, Transponder, Bluetooth, NFC und Ultra-Wideband-Technologie (UWB) in einem Gerät.
Das Multi-Zutrittskontrollmodul für die Busch-Welcome-Außenstation vereint PIN-Code, Fingerabdruck, Transponder, Bluetooth, NFC und Ultra-Wideband-Technologie (UWB) in einem Gerät. – Bild: ABB AG – Busch-Jaeger

Präziser, richtungsabhängiger und freihändiger Zutritt mit UWB-Technologie

Ein Highlight ist die integrierte Ultra-Wideband-Technologie. Sie misst Entfernung und Annäherungsrichtung präzise. Dadurch erkennt das System nicht nur, ob sich eine Person in der Nähe befindet, sondern auch, ob sie sich tatsächlich auf den Eingang zubewegt. Das verhindert ungewollte Öffnungen und ermöglicht einen freihändigen Zutritt, wenn sich eine autorisierte Person der Tür nähert. Im Gegensatz zu klassischen Funklösungen wird nicht nur ein Radius erfasst, sondern die tatsächliche Bewegungsrichtung der Person ausgewertet – z.B. für Hauseingänge, Büros, Mehrfamilienhäuser oder Gebäude mit gemischter Nutzung. Bluetooth steht zusätzlich für eine bewusste Öffnung direkt an der Tür zur Verfügung, etwa per Smartphone über die Busch-Free@Home Next App. Klassische Verfahren wie Fingerprint, RFID oder PIN bleiben als Alternativen erhalten.

 Das neue Multi-Zutrittskontrollmodul für die Busch-Welcome® Außenstation vereint PIN-Code, Fingerabdruck, Transponder (RFID), Bluetooth, NFC und erstmals auch Ultraweitband-Technologie (UWB) in einem Gerät.
Das Multi-Zutrittskontrollmodul für die Busch-Welcome-Außenstation vereint PIN-Code, Fingerabdruck, Transponder, Bluetooth, NFC und Ultra-Wideband-Technologie (UWB) in einem Gerät. – Bild: ABB AG – Busch-Jaeger

Vernetzter Eingangsbereich: Kombi-nation mit Smart-Home-Ökosystem

Über die Integration in das Smart-Home-Ökosystem Busch-Free@Home des Entwicklers lassen sich Zutrittsereignisse mit weiteren Funktionen verbinden, wie z.B. das Schalten der Beleuchtung bei Dunkelheit oder das Öffnen und Schließen eines Garagentors. Der Eingangsbereich wird damit Teil einer vernetzten Gebäudeautomation, die alltägliche Abläufe automatisiert und zusätzlichen Komfort schafft.

Türkommunikation direkt in Microsoft Teams – für Büros und Gewerbe

Neben weiteren SIP-Optionen unterstützt Busch-Welcome IP ab sofort auch eine Integration in Microsoft Teams. Türrufe werden in Teams signalisiert und können dort direkt angenommen werden – ohne separate Türkommunikations-App oder zusätzliche Geräte. Die Verbindung erfolgt über einen Cloud-SIP-Server des Anbieters Cyber Twice, für den Service-Gebühren anfallen. Insbesondere in Büros, bei hybriden Arbeitsmodellen oder in kleineren Gewerbeobjekten ist das ein praktischer Vorteil, da sich die Türkommunikation direkt in bestehende Kommunikationsprozesse integrieren lässt und eine höhere Erreichbarkeit im Eingangsbereich sichergestellt wird. Die Türkommunikation mit Busch-Welcome IP wird damit Teil der bestehenden digitalen Arbeitsumgebung.

Türrufe über Busch-Welcome IP können nun über Microsoft Teams entgegengenommen werden.
Türrufe über Busch-Welcome IP können nun über Microsoft Teams entgegengenommen werden.Bild: ABB AG – Busch-Jaeger

Busch-Welcome IP wird zur offenen, skalierbaren Plattform

Mit dem neuen Multi-Zutrittsmodul und der Teams-Erweiterung baut Busch-Jaeger die Funktionen seines IP-Türkommunikationssystems gezielt aus. Busch-Welcome IP entwickelt sich damit zu einer erweiterbaren Plattform für moderne Eingänge in Wohn- und Zweckbauten.

Mit dem IQTouch 7″ und 10″ sowie dem weiterentwickelten Tenton 2.0 baut Busch-Jaeger sein KNX-Portfolio aus. Die neuen Bedienelemente kombinieren Funktionsvielfalt mit montagefreundlicher Installation und richten sich sowohl an Wohnbauprojekte als auch an Zweckbauten. Beide Varianten des IQTouch-Panels verfügen über eine integrierte SIP-Anbindung. Damit lassen sich IP-basierte Türkommunikationssysteme ohne zusätzliche Hardware einbinden. Der neue Busch-Tenton 2.0 komplettiert das Bedienkonzept und bietet eine weiterentwickelte, leistungsfähige Multifunktionssteuerung für KNX. Mehr Infos zu den Lösungen gibt es auf unserer Webseite.