
Der Draht zwischen Errichter und Anlagenbetreiber kann gar nicht kurz genug sein. Für Markus Eibel hat sich mit dem Einsatz von Hertek Connect die Reaktionszeit zum Endkunden beschleunigt. Zum einen, weil er jederzeit und unabhängig davon, wo er selbst sich gerade aufhält, sieht, in welchem Zustand sich jede einzelne Anlage befindet. Außerdem erkennt er, ob sie im Normalmodus oder in einem Test- bzw. Wartungsstatus läuft. Aus Erfahrung hält er die Anlagen von Hertek für eines der zuverlässigsten Systeme und prüft, ob der Einsatz bei seinen Kunden möglich ist: „Für mich ist auch die Kombination aus Technik und Service besonders. Bei Hertek ist immer jemand erreichbar, und ich habe auch schon Rückmeldungen bekommen zu einer Zeit, zu der ich nicht unbedingt damit gerechnet hätte, z.B. freitags abends. Für mich als kleines Unternehmen macht diese enge Zusammenarbeit den Unterschied zum Konzern aus.“

Das richtige Teil an Bord
Als großen Vorteil, gerade wenn er nahezu alles selbst macht, sieht Eibel, dass er durch die detaillierte Störungsmeldung genau weiß, welche Ersatzteile er zum Einsatz mitnehmen muss. Das spart Zeit und Ressourcen. „Und wenn ich mal ein Teil nicht bei mir auf Lager habe und nicht auf die Lieferung warten kann oder will, kann ich zur Not von meinem Firmensitz in Krefeld aus schnell und unkompliziert in die Zentrale von Hertek im niederländischen Weert fahren und es mir dort abholen. Diese räumliche Nähe ist mir neben der Produktqualität und der guten Erreichbarkeit auch wichtig.“ Aktuell betreut Eibels Unternehmen sechs Projekte mit Hertek Connect, darunter zwei produzierende Betriebe, ein Bürogebäude, ein Logistikunternehmen und einen Lebensmitteldiscounter mit mehreren hundert Meldern. Trotz der unterschiedlichen Anlagen ist der Überblick jederzeit gegeben. Vor jedem Serviceeinsatz wird der Anlagenzustand analysiert, sodass die Einsätze optimal geplant werden können. So lassen sich nicht nur unnötige Fahrten vermeiden; auch Klärungs- und Planungsgespräche haben eine belastbare Grundlage mit detaillierten Informationen zum Anlagenzustand. Gezielte Maßnahmen sind auch schon vor Eintreffen an der Anlage durch die Fernsteuerung möglich. Kürzlich ist genau so ein Fall bei Eibel eingetreten: An einem Samstagmorgen zeigte die Anlage eines mehrere Hundert Kilometer entfernt ansässigen Kunden eine Störung an. Mit Hertek Connect konnte die Ursache in der Übertragungseinrichtung lokalisiert werden, sodass der Kunde gezielt die passenden Maßnahmen ergreifen konnte.

Digitalisierung ist Vertrauenssache
Hertek Connect arbeitet komplett unabhängig von der IT-Struktur des Kunden. Das bedeutet, dass durch die Nutzung keine Schnittstelle für eventuell unerwünschte Zugriffe von außen geboten wird und dass auch die Errichter oder Hertek keinen Zugriff auf die Kundennetzwerke benötigen. Dieser Aspekt schafft Vertrauen sowohl bei den Errichtern als auch bei den Kunden und überwiegt in der Regel mögliche Vorbehalte gegen reine Online-Lösungen. Struktur statt Aufwand: Die Gira Türkommunikation IP unterstützt Elektrofachbetriebe mit zentraler Projektierung, schneller Inbetriebnahme und klaren Abläufen – für effiziente Projekte vom Einfamilienhaus bis zur großen Anlage. ‣ weiterlesen
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Differenzierte Rollenstruktur
Die Arbeit mit Hertek Connect beginnt mit dem HC Dashboard. Hier legen Errichter ihre Anwendungen, technische Systeme, Mitarbeitende (eigene und die des Kunden) an, und hier findet auch die Rechtevergabe statt. Hertek Connect bietet eine differenzierte Rollenstruktur, die die verschiedenen Zugriffsrechte für Techniker, Betreiber und Kunden genau definiert. Die App Connect Control liegt als Anwendung hinter dem Dashboard. Hier werden die hinterlegten Brandmeldesysteme aktiv geschaltet. Ab diesem Zeitpunkt zeigt die App Störungen an. Das Besondere hieran: die Push-Nachrichten mit Klartextmeldung. Über die App lassen sich alle hinterlegten Brandmeldesysteme und jeder einzelne Melder an- und abschalten. Die EN 50710 (Anforderungen an die Bereitstellung von sicheren Ferndiensten für Brandsicherheitsanlagen und Sicherheitsanlagen) fordert für solche Fälle eine Dokumentation, die Ersatzmaßnahmen nachweist, wenn ein Melder aus der Ferne abgeschaltet wird, damit die Alarmierung im Brandfall sichergestellt ist. Hierfür ist in der App ein 5-Punkte-Plan hinterlegt, der eingehalten werden muss. Connect Control erstellt daraufhin automatisch eine normkonforme Dokumentation. Mit dem neuen homeXpert® Server vereinfacht MDT den Einstieg in die KNX-Welt. Die Funklösung auf Basis von KNX RF+ ermöglicht Smart-Home-Nachrüstung ohne ETS-Kenntnisse oder bauliche Eingriffe. ‣ weiterlesen
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Alle Informationen in Echtzeit
Zusätzlich gibt es die Office-Lösung Connect Support, die vom Rechner aus auf die Brandmeldesysteme zugreift und diese verwaltet. Hier stehen alle Informationen aus den Systemen in Echtzeit zur Verfügung. Störungsarten (z.B. Feuer, Abschaltung oder Verbindungsfehler) werden angezeigt. Connect Support arbeitet mit individuellen Filtern und betreiberspezifischen Gruppierungen. Die Wartungsplanung wird dank der Zustandsanzeige aller Melder – Verschmutzungen und Auffälligkeiten werden frühzeitig angezeigt – komfortabel und effizient möglich. Zusätzlich sammelt Connect Support die Messwerte der hinterlegten Melder, die für Analysen und Protokolle exportiert werden können.
Native Aufschaltung auf BMZ
Für jede Anwendung, bei der der Facherrichter Hertek Connect einsetzt, wird ein Connect Intelligent Module beim Endkunden mit der Brandmelderzentrale (BMZ) verbunden. Dies ist die einzige Hardware von Hertek Connect. Sie bietet eine native Aufschaltung auf das Motherboard der BMZ. Die Meldungen müssen nicht verschlüsselt oder adaptiert werden. Sämtliche Software wird in einem Abomodell angeboten, das Updates und neue Funktionen beinhaltet. Solange keine sicherheitsrelevanten Elemente geändert werden, ist kein Austausch nötig. Hertek Connect ist speziell für die Verbindung mit den Penta-Brandmelderzentralen des Herstellers entwickelt worden. Es gibt keine Obergrenze, wie viele BMZ über die Plattform verwaltet werden können.
















