Crowd-Management in Pandemiezeiten

Videosicherheits- und Zutrittslösungen

Crowd-Management in Pandemiezeiten

Auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen gilt es während der aktuellen Pandemie, Abstand zu wahren. Ein technologisch basierter Ansatz, um Menschenansammlungen zu vermeiden, ist das sogenannte Crowd-Management. Hierbei geht es vor allem um das Verständnis der Dynamik und des Verhaltens von Menschenmengen, um riskante oder gesundheitlich bedrohliche Situationen zu vermeiden. IP-Video-, Audio- und Zutrittslösungen können hierbei unterstützen.

 (Bild: Axis Communications GmbH)

(Bild: Axis Communications GmbH)

Durch die Corona-Pandemie beschleunigt, ist die Beobachtung, Leitung und Zutrittskontrolle von Personenströmen eine zentrale Komponente für die Sicherheit in Städten geworden. Egal, ob auf frei zugänglichen Plätzen oder in öffentlichen Gebäuden, die verantwortlichen Stellen sollten stets einen Überblick über die aktuelle Situation haben. Kontaktlose Technologien bieten hier viele Vorteile. Videobasierte Crowd-Management-Lösungen erfassen Menschenmengen, messen Besucherströme und zählen Personen – und tragen auf diese Weise dazu bei, große Ansammlungen zu vermeiden. Wem Zutritt, wann und wozu gewährt wird, kann mithilfe berührungsloser Lösungen zur Türsteuerung genau bestimmt werden. Dies erleichtert die Kontrolle von Social-Distancing-Vorgaben. Die daraus gezogenen Erkenntnisse können zur weiteren Verbesserung der Sicherheit und zur Nachverfolgung von Anwesenheiten verwendet werden.

Der kontaktlose Zutritt zu einem Gebäude kann beispielsweise über einen QR-Code erfolgen. (Bild: Axis Communications GmbH)

Der kontaktlose Zutritt zu einem Gebäude kann beispielsweise über einen QR-Code erfolgen. (Bild: Axis Communications GmbH)

Intelligente Kombination aus IP-Video und Audiolösungen

Intelligente Maßnahmen und Lösungen können die Anzahl an Personen an einem Ort reduzieren. Dies muss nicht zwingend durch das Eingreifen einer Ordnungskraft geschehen. In der Abenddämmerung kann z.B. mit Lichtfarben als Signalgeber zum Anleiten von Personen gearbeitet werden. Hier kommen psychologische Grundlagen zur Anwendung: Grün sorgt bei den meisten Menschen für Entspannung und Rot für Anspannung bzw. Alarmbereitschaft. Grüne Areale werden daher gerne frequentiert, rote Bereiche lieber gemieden. Auch eine datenbasierte Vorhersage von hohem Personenaufkommen, die dem potenziellen Besucher vor der Ankunft am jeweiligen Ort mitgeteilt wird, kann von Nutzen sein und eine positive Auswirkung auf die Crowd-Dynamik haben. Netzwerk-Kamera- und Audiolösungen bieten außerdem die Möglichkeit für hochwertige Videoaufnahmen und für die Steuerung von Audio-Durchsagen. IP-Kameras mit integrierter Videoanalyse registrieren Personen, die sich in einer gewissen Zone bewegen, und geben so automatisiert einen Überblick über die Gesamtanzahl an einem öffentlichen Ort – rein generisch und datenschutzkonform. Automatisierte Mitteilungen und Aktionen auf der Grundlage vordefinierter Regeln helfen Sicherheitsbehörden, Personen umzuleiten oder Notfallevakuierungen zu planen und durchzuführen. Audioanlagen können Nachrichten einfach und gezielt an Personen im betroffenen Areal weitergeben: Dazu gehören geplante, regelmäßige Erinnerungen, ereignisbasierte Durchsagen oder Live-Sprachnachrichten, wenn die Situation sofortiges Handeln erfordert. Es ist z.B. möglich, eine wiederkehrende Nachricht in geplanten Intervallen laufen zu lassen, um Personen daran zu erinnern, sich die Hände zu waschen, Abstand zu halten oder zu Hause zu bleiben, wenn sie sich krank fühlen. Ereignisgesteuerte Ansagen wiederum werden z.B. verwendet, um Personen mitzuteilen, dass ein Eingang zu einem Ausgang geworden ist und sie durch eine andere Tür eintreten müssen, oder um sie darüber zu informieren, dass die maximale Anzahl von Personen in einem bestimmten Bereich erreicht wurde und sie diesen nun nicht mehr betreten können. Live-Sprachnachrichten werden verwendet, wenn eine Situation eintritt, die sofortiges Handeln erfordert, z.B. wenn ein Raum oder ein Gelände zu voll wird. Projekte, die IP-Videoanalysen verwenden, gibt es z.B. bereits in der niederländischen Stadt Almere. Dort wird mit People-Counter-Lösungen seit einigen Jahren erfolgreich Crowd-Management betrieben. Mithilfe der Lösungen können immer genauere Angaben zu der Anzahl von Personen auf Plätzen oder in öffentlichen Gebäuden gemacht werden. Diese Informationen können dann an Mitarbeiter, Kunden oder Passanten via Displays weitergegeben werden. Insbesondere in Zeiten einer Pandemie, können diese Lösungen zur Wahrung des Abstandes und Einhaltung der Hygieneregelungen eingesetzt werden.

IP-Kameras mit integrierter Videoanalyse registrieren Personen in einer gewissen Zone und geben Überblick über die Gesamtzahl. (Bild: Axis Communications GmbH)

IP-Kameras mit integrierter Videoanalyse registrieren Personen in einer gewissen Zone und geben Überblick über die Gesamtzahl. (Bild: Axis Communications GmbH)

Kontaktloser Zutritt zu Gebäuden

In öffentlichen Gebäuden regelt eine Zutrittskontrolle z.B. den Zugang und ermöglicht es gleichzeitig, Anwesenheitszeiten von Besuchern, Personal etc. zu dokumentieren. Wem Zutritt wann und wozu gewährt wird, kann mithilfe einer berührungslosen Sicherheitstechnik wie der Axis Touchless Access Control genau bestimmt werden. Der Zutritt zum Gebäude erfolgt dabei kontaktlos, kontrolliert und anwendungsbezogen, z.B. über einen QR-Code, eine RFID-Karte oder einen Chip. Eine komplexe Verkabelung über einen zentralen Server ist hierfür nicht erforderlich. Die Lösung ist Edge-basiert und flexibel einsetzbar – die Intelligenz ist direkt in der Türzutrittskontrolle integriert. Was vielerorts noch über handschriftliche Listen durch Mitarbeiter gelöst wird, kann stattdessen über eine Software-Lösung abgewickelt werden: Diese erfasst automatisch Daten wie die Anwesenheitsdauer der Personen und liefert so eine verlässliche Dokumentation, um im Nachgang mögliche Infektionsketten zu verfolgen. Darüber hinaus können Besucher per Fernzugriff überprüft werden. So wird sichergestellt, dass nur Personen Zutritt zu der Einrichtung erhalten, die dazu berechtigt sind. Dabei ist es auch möglich, eine Zutrittserlaubnis zum jeweiligen Gebäude nur für bestimmte Zeitfenster auszustellen. Für größere Einrichtungen sind wiederum Audiolösungen interessant, die mit dem System verknüpft werden. So können bestehende Regelungen, z.B. in Hinblick auf Abstand, klar an die anwesenden Personen kommuniziert werden. Der Schutz der Personen vor Ort hat oberste Priorität. Das Wissen darüber, wer Einrichtungen betritt und verlässt, ist in Zeiten der Corona-Pandemie noch wichtiger geworden. Durch gezielt eingesetzte Zutrittslösungen können öffentliche Einrichtungen ihre Mitarbeiter entlasten und sicherstellen, dass eine Nachverfolgung von Infektionsketten auf Basis belastbarer Daten möglich ist. Arbeitsprozesse können so vereinfacht, ein zusätzliches Level an Sicherheit geschaffen und Abläufe effizienter gestaltet werden.

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Ausgabe:
www.axis.com

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