Am 21. Dezember 2016 kündigte Schneider Electric die Übernahme der ABN Braun AG an. ABN ist seit mehr als 60 Jahren etablierter Spezialist für Zählerplatz- und Verteilersysteme. Der mittelständische Betrieb mit Sitz in Neuenstadt agiert als Systempartner für Elektrofachgroßhandel, Elektroinstallateure und Schaltanlagenbauer und bietet hochwertige Produkte, unter anderem aus den Bereichen Zählerplatztechnik, Verteilertechnik und anderen maßgeschneiderten Dienstleistungen.

Durch den Zusammenschluss von ABN und Schneider Electric werden die Kompetenzen für Reiheneinbaugeräte und Zählerplatzsysteme kombiniert, um zukünftig ganzheitliche und kundenspezifische Energieverteilungssysteme aus einer Hand anzubieten. In Deutschland wird Schneider Electric damit künftig zum Komplettanbieter für Elektroinstallationslösungen und erweitert das Angebot um vernetzte und energieeffiziente Lösungen für Gebäude.

„Aus globaler Sicht führt diese Akquisition von ABN dazu, dass die Kompetenzen im Bereich Niederspannungssortiment von Schneider Electric perfekt ergänzt werden. Wir sind sehr stolz, dass dieser Zusammenschluss zustanden gekommen ist. So bieten wir unseren Kunden einen echten Mehrwehrt im Sinne des Komplettlösungsanbieters Schneider Electric und bereiten unser weiteres Wachstum im wichtigen Markt Deutschland vor“, sagt Manish Pant, Executive Vice President Retail Division.

„Was wir mit dem Kompetenzzentrum Innovation, Fertigung, Vertrieb und Kundenservice für unsere Kunden im Elektrofachgroßhandel und Elektrofachhandwerk durch die Zusammenlegung der Standorte in Wiehl bei Gummersbach begonnen haben, können wir zusammen mit dem Zählerplatz- und Verteilertechnikspezialisten ABN ausbauen. Gemeinsam mit den Marken Schneider Electric, Merten, Ritto und ABN bieten wir noch mehr Kundennähe und können noch leistungsfähigeren Service anbieten. Zudem stärkt Schneider Electric mit dem Produktportfolio von ABN seine Position als Komplettanbieter für innovative Hausanschlusstechnik und ganzheitliche Lösungen für Energiemanagement“, so Alexander von Schweinitz, Geschäftsführer Merten GmbH. 

Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden, der Erfüllung der allgemeinen Closing-Bedingungen und soll im ersten Quartal 2017 abgeschlossen werden.

Der Sachwalter Rechtsanwalt Michael Pluta hat dem Verkauf bereits zugestimmt.



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