Wirtschaftlicher Betrieb mit zwei Zentralen Umfassende Sicherheitslösung

Wirtschaftlicher Betrieb mit zwei Zentralen
Umfassende Sicherheitslösung

Mit maßgeschneiderten Logistik-Dienstleitungen behauptet sich die Krage Speditionsgesellschaft mbH seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt. Als bisher jüngste Erweiterung errichtete das Unternehmen 2007 in Langenhagen bei Hannover ein neues Logistikzentrum mit rund 50.000m2 Lagerfläche. Zur sicherheitstechnischen Absicherung der Außen- und Innenbereiche entwickelte Siemens ein Konzept, das Video-, Zutrittskontroll- und Brandmeldetechnik kombiniert.
Als Albert Krage senior 1919 im niedersächsischen Rodewald ein Transportunternehmen gründete, genügte es noch, Waren und Güter zuverlässig von einem Ort zum anderen zu bringen. Heute hingegen sind moderne Logistik-Dienstleitungen gefragt, die sich nahtlos in die Produktions- und Versorgungsprozesse der Kunden, ihre ‚Supply Chains‘, einfügen. Das von Albert Krage gegründete Unternehmen hat diese jahrzehntelange Entwicklung erfolgreich mitgemacht: Die heutige Krage Speditionsgesellschaft mbH versteht sich als professioneller Anbieter für maßgeschneiderte Logistiklösungen wie z.B. Konfektionieren, Kommissionieren, Lagern und qualifiziertes Retourenmanagement. Europaweite Systemverkehre bilden das Rückgrat des Portfolios. Als inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen setzt Krage ganz bewusst auf Dienstleistungsqualität und Servicebewusstsein. Die Grundlage dafür bilden kurze Entscheidungswege, langjährige Mitarbeiterbeziehungen und kontinuierliche Weiterbildung. Das integrierte Managementsystem wurde nach DIN EN ISO9001:2000 zertifiziert. Der Erfolg gibt der Speditionsgesellschaft Recht: Das wachsende Auftragsvolumen war über die bestehenden Standorte in Hannover, Potsdam und Schwanebeck allein nicht mehr abzuwickeln. Deshalb legte Krage 2007 den Grundstein für ein weiteres Logistikzentrum in Langenhagen bei Hannover. In einem ersten Bauabschnitt entstanden dort acht Hallen mit insgesamt 50.000m2 Lagerfläche. Die gesamte Anlage wird mit einer umfassenden sicherheitstechnischen Lösung ausgerüstet, die Video-, Zutrittskontroll- und Brandmeldetechnik gleichermaßen umfasst und in ein einheitlich bedienbares System integriert.

Videotechnik

Rund 140 Videokameras erfassen flächendeckend sämtliche Bewegungen in allen Außen- und Innenbereichen des Speditionsgeländes. Die eingesetzten Modelle meistern auch schwierige Lichtverhältnisse wie z.B. Gegenlicht. Sämtliche Bilder werden aufgezeichnet und für mehrere Wochen gespeichert. Das Herzstück der Anlage ist ein digitales Überwachungs- und Bildaufzeichnungssystem Sistore MX. Als Hybridsystem kann es sowohl digitale als auch analoge Bilddaten verarbeiten. Zur Speicherung lagert das Gerät die Daten auf ein RAID-System – einen Verbund mehrerer Festplatten – aus und erreicht dadurch eine sehr hohe Aufzeichnungskapazität. Über das Firmennetzwerk können berechtigte Mitarbeiter auf alle Funktionen der Anlage zugreifen. Dazu zählen auch detaillierte Recherche-Möglichkeiten. Alle Waren lassen sich im Anlieferungs- und Lagerbereich nach verfolgen. Kommen Güter beschädigt an, können die Schäden zweifelsfrei dokumentiert und ohne großen Aufwand an die Versicherung gemeldet werden. Auch Fehlfahrten und das langwierige Suchen nach bestimmten Waren werden so minimiert.

Zutrittskontrollsystem

Das Zutrittskontrollsystem Siport regelt, dass die Mitarbeiter mit entsprechend programmierten Ausweisen die für sie freigegebenen Bereiche betreten können. Außen- und Bereichsabschlusstüren sind dafür mit formschönen, verkabelten Lesegeräten ausgestattet. Weitere 70 Türen, deren Sicherung mit Online-Lesegeräten technisch nicht möglich oder zu aufwendig gewesen wäre, wurden mit digitalen Offline-Schließzylindern in die Lösung integriert. Als Online-System erlaubt Siport die zentrale Verwaltung von Zutrittsrechten. Ein besonderer Vorteil besteht dabei darin, dass das System auf die gemeinsame Mitarbeiterdatenbank zugreifen kann. Über diese Datenbank wird auch die Mitarbeiter-Zeiterfassung und eine automatisierte Schrankensteuerung an der Einfahrt für die firmeneigenen Fahrzeuge organisiert. Jede der acht Hallen bildet einen eigenen Sicherheitsbereich mit separaten Bedien- und Anzeigeelementen für den Schutz vor unberechtigtem Zutritt. Über Siport erfolgt auch die Scharf-/Unscharfschaltung der Einbruchmeldeanlage für die einzelnen Bereiche.

Brandmelde- und Zentralentechnik

Brandmeldetechnisch werden die Hallen durch Sinteso-Rauchmelder, Handfeuermelder und 24 Rauchansaugsysteme (RAS) überwacht. Die Sinteso-Melder mit ASAtechnology analysieren die detektierten Rauchsignale selbstständig und können mögliche Störgrößen damit zuverlässig ausschließen. Die RAS, die die zu überwachende Luft über feine Röhren zum Melder führen, stellen in Umgebungen mit hohem Staubanteil sicher, dass die Melder trotzdem nicht überdurchschnittlich verschmutzen und lange funktionieren. Dieses Verfahren ermöglichte für Krage eine deutlich günstigere Lösung als die ursprünglich vorgesehene. Die Brand- und die Einbruchmeldeanlage der acht Hallenbereiche werden gemeinsam über zwei miteinander vernetzte Sigmasys M Zentralen gesteuert. Der vernetzte Betrieb in einem sogenannten Sigmanet ist besonders wirtschaftlich, da nur zwei Zentralen für sämtliche Brand-, Einbruch- und technischen Meldungen notwendig sind.

Fazit

Die enorme Betriebsfläche stellt beim neu errichteten Logistikzentrum der Krage Speditionsgesellschaft mbH in Hannover besondere Anforderungen an die sicherheitstechnische Ausstattung. Siemens begegnete dieser Herausforderung mit einem Gesamtpaket, das Video-, Zutrittskontroll- und Brandmeldetechnik zu einer technisch einheitlichen Lösung kombiniert.

Siemens AG
www.siemens.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Schnabl Stecktechnik GmbH
Bild: Schnabl Stecktechnik GmbH
Befestigungslösungen steigern Effizienz

Befestigungslösungen steigern Effizienz

Für Großbaustellen müssen Monate – manchmal auch Jahre – für die Verlegung aller Installationen eingeplant werden: Die Ressourcen müssen ausreichend, aber möglichst optimal eingeplant werden, Materialien bestellt und alle Eventualitäten berücksichtigt werden. Und sind dann endlich alle Leitungen verlegt, gibt es oftmals doch noch Änderungen. Eine nicht nur ärgerliche, sondern vor allem zeitintensive Situation für Elektrohandwerksbetriebe, die besonders bei komplexen Installationen in Smart Buildings häufig vorkommt.

Anzeige

Anzeige

Anzeige