Sanierung der Stadtkirche Schorndorf

Sanierung der Stadtkirche Schorndorf

Moderne Technik in
historischen Mauern

Mit der evangelischen Stadtkirche findet sich ein frisch saniertes Juwel im Herzen der historischen Altstadt von Schorndorf. Die im Jahr 1511 erstmals geweihte Kirche wurde in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt saniert und restauriert. Durch den Einsatz moderner Geb?udetechnik hat das historische Gem?uer zudem an Komfort gewonnen: über ein iPad l?utet die Mesnerin die Glocken, kann knapp 30 vorprogrammierte Lichtszenen abrufen sowie die Heizung bequem regulieren bzw. vorprogrammieren. Eine praktische Automatikfunktion öffnet die Kippfenster, um Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu regulieren.

Auf Tastsensoren im Gira Fl?chenschalterprogramm Reinwei? gl?nzend sind ausgew?hlte Szenen hinterlegt, z.B. für das Ausschalten der gesamten Kirchenbeleuchtung. (Bild: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

Auf Tastsensoren im Gira Fl?chenschalterprogramm Reinwei? gl?nzend sind ausgew?hlte Szenen hinterlegt, z.B. für das Ausschalten der gesamten Kirchenbeleuchtung. (Bild: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

1477 startete der Stuttgarter Kirchenbaumeister Aberlin J?rg im schw?bischen Schorndorf mit dem Bau der Kirche, sp?ter setzten Peter von Koblenz und Jakob von Urach die Bauarbeiten fort. 1511 wurde das imposante Bauwerk als Marienkirche geweiht. Seit Einf?hrung der Reformation 1534 ist die Stadtkirche evangelisch, die letzte Restaurierung erfolgte um 1960. 1995 startete eine Au?enrenovierung der Kirche inklusive des Turms mit Glockenstuhl. Drei neue Glocken kamen hinzu sowie farbige Glasbildfenster, die im Zuge der Sanierungsarbeiten gestiftet wurden. Mit einer Komplettsanierung und Restaurierung der Innenr?ume wurde 2012 begonnen, verantwortlich dafür zeichneten Treide Architekten BDA, Schorndorf. Schwerpunkte lagen auf der Erhaltung des historischen Bestands, der besseren Beleuchtung des Kirchenschiffs sowie der technischen Modernisierung – unter anderem der Elektrik, der Heizung sowie der akustischen Anlage. Etwa 2 ? Jahre dauerte die Sanierung, bis sich der Kirchenraum strahlend hell und sch?n mit glasklarer Akustik und einer nicht mehr launischen Heizung pr?sentierte. „Der Unterschied ist gewaltig“, berichtet Mesnerin Betina Weinert, die miterlebt hat, wie die Kirche zun?chst komplett geleert wurde, Bagger ins Kirchenschiff fuhren, den Boden aufrissen, neue Sch?chte gruben und wie dann St?ck für St?ck das Innere erneuert, die alten Schmuckst?cke wieder zur?ck in die Kirche gebracht und restauriert wurden. Die unterschiedlichsten Gewerke haben dabei Hand in Hand gearbeitet, vom Heizungsmonteur und Elektromeister über die Orgelbauer bis hin zu den Restauratoren.

Am Eingang 'Brautt?rl' ist das Gira Fl?chenschalterprogramm in der Sonderfarbe Messing installiert. Auch hier sind Lichtszenen hinterlegt, etwa für die Probe in der Kantorei oder die offene Kirche. (Bilder: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

Am Eingang ‚Brautt?rl‘ ist das Gira Fl?chenschalterprogramm in der Sonderfarbe Messing installiert. Auch hier sind Lichtszenen hinterlegt, etwa für die Probe in der Kantorei oder die offene Kirche. (Bilder: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

Bagger und Pinselchen im Einsatz

Morsche Balken der Emporen wurden ausgetauscht, der schadhafte Terrazzo-Steinboden ausgebessert, ebenso Fehlstellen und Verschmutzungen an den W?nden, Gew?lbedecken und der Kanzel, es wurden Risse verputzt und die Kirchenb?nke saniert. Mit der Restaurierung der einsturzgef?hrdeten Hauptorgel ging auch deren neue Verkabelung einher, s?mtliche Orgelpfeifen wurden aus- und sp?ter wieder eingebaut. Die Kirche erhielt eine neue Elektroinstallation und eine neue Heizungsanlage. Viel Aufwand ist in die Beleuchtung sowie die Akustik geflossen und die Restauratoren haben unz?hlige Stunden mit kleinen Pinselchen in der Kirche verbracht, um die Kanzel sowie Verzierungen von Balustraden, W?nden und Gew?lben dem urspr?nglichen Zustand wieder nachzuempfinden.

Die Steuerzentrale hinter der intelligenten Geb?udesystemtechnik ist ein leistungsstarker FacilityServer, bei dem alle Informationen des KNX Systems zusammenlaufen. (Bild: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

Die Steuerzentrale hinter der intelligenten Geb?udesystemtechnik ist ein leistungsstarker FacilityServer, bei dem alle Informationen des KNX Systems zusammenlaufen. (Bild: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

Heizungssystem, auf das Verlass ist

Eine neue Steuerungstechnik für die Gastherme sorgt für eine pr?zise Regelung der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit, welche stets an die empfindliche Orgeltechnik angepasst ist. Im Kirchenraum sind mehrere W?rmetruhen installiert, erg?nzend sorgen Bodenkonvektoren in den Windf?ngen und in der Marienkapelle sowie Bankheizungen in den zwei vorderen Reihen für eine solide Grundtemperierung der Kirche.

Knapp 30 Beleuchtungsszenen sind hinterlegt - etwa für den Festgottesdienst, Heiligabend oder eine Kerzenandacht. Diese ruft die Mesnerin einfach mit einem Fingertipp ab. Mit einer Gira FacilityServer App können die Funktionen übers Tablet oder Smartphone bedient werden. (Bilder: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

Knapp 30 Beleuchtungsszenen sind hinterlegt – etwa für den Festgottesdienst, Heiligabend oder eine Kerzenandacht. Diese ruft die Mesnerin einfach mit einem Fingertipp ab. Mit einer Gira FacilityServer App können die Funktionen übers Tablet oder Smartphone bedient werden. (Bilder: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

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Auf Tastsensoren im Gira Fl?chenschalterprogramm Reinwei? gl?nzend sind ausgew?hlte Szenen hinterlegt, z.B. für das Ausschalten der gesamten Kirchenbeleuchtung. (Bild: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

Auf Tastsensoren im Gira Fl?chenschalterprogramm Reinwei? gl?nzend sind ausgew?hlte Szenen hinterlegt, z.B. für das Ausschalten der gesamten Kirchenbeleuchtung. (Bild: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

1477 startete der Stuttgarter Kirchenbaumeister Aberlin J?rg im schw?bischen Schorndorf mit dem Bau der Kirche, sp?ter setzten Peter von Koblenz und Jakob von Urach die Bauarbeiten fort. 1511 wurde das imposante Bauwerk als Marienkirche geweiht. Seit Einf?hrung der Reformation 1534 ist die Stadtkirche evangelisch, die letzte Restaurierung erfolgte um 1960. 1995 startete eine Au?enrenovierung der Kirche inklusive des Turms mit Glockenstuhl. Drei neue Glocken kamen hinzu sowie farbige Glasbildfenster, die im Zuge der Sanierungsarbeiten gestiftet wurden. Mit einer Komplettsanierung und Restaurierung der Innenr?ume wurde 2012 begonnen, verantwortlich dafür zeichneten Treide Architekten BDA, Schorndorf. Schwerpunkte lagen auf der Erhaltung des historischen Bestands, der besseren Beleuchtung des Kirchenschiffs sowie der technischen Modernisierung – unter anderem der Elektrik, der Heizung sowie der akustischen Anlage. Etwa 2 ? Jahre dauerte die Sanierung, bis sich der Kirchenraum strahlend hell und sch?n mit glasklarer Akustik und einer nicht mehr launischen Heizung pr?sentierte. „Der Unterschied ist gewaltig“, berichtet Mesnerin Betina Weinert, die miterlebt hat, wie die Kirche zun?chst komplett geleert wurde, Bagger ins Kirchenschiff fuhren, den Boden aufrissen, neue Sch?chte gruben und wie dann St?ck für St?ck das Innere erneuert, die alten Schmuckst?cke wieder zur?ck in die Kirche gebracht und restauriert wurden. Die unterschiedlichsten Gewerke haben dabei Hand in Hand gearbeitet, vom Heizungsmonteur und Elektromeister über die Orgelbauer bis hin zu den Restauratoren.

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Bagger und Pinselchen im Einsatz

Morsche Balken der Emporen wurden ausgetauscht, der schadhafte Terrazzo-Steinboden ausgebessert, ebenso Fehlstellen und Verschmutzungen an den W?nden, Gew?lbedecken und der Kanzel, es wurden Risse verputzt und die Kirchenb?nke saniert. Mit der Restaurierung der einsturzgef?hrdeten Hauptorgel ging auch deren neue Verkabelung einher, s?mtliche Orgelpfeifen wurden aus- und sp?ter wieder eingebaut. Die Kirche erhielt eine neue Elektroinstallation und eine neue Heizungsanlage. Viel Aufwand ist in die Beleuchtung sowie die Akustik geflossen und die Restauratoren haben unz?hlige Stunden mit kleinen Pinselchen in der Kirche verbracht, um die Kanzel sowie Verzierungen von Balustraden, W?nden und Gew?lben dem urspr?nglichen Zustand wieder nachzuempfinden.

Die Steuerzentrale hinter der intelligenten Geb?udesystemtechnik ist ein leistungsstarker FacilityServer, bei dem alle Informationen des KNX Systems zusammenlaufen. (Bild: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

Die Steuerzentrale hinter der intelligenten Geb?udesystemtechnik ist ein leistungsstarker FacilityServer, bei dem alle Informationen des KNX Systems zusammenlaufen. (Bild: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

Heizungssystem, auf das Verlass ist

Eine neue Steuerungstechnik für die Gastherme sorgt für eine pr?zise Regelung der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit, welche stets an die empfindliche Orgeltechnik angepasst ist. Im Kirchenraum sind mehrere W?rmetruhen installiert, erg?nzend sorgen Bodenkonvektoren in den Windf?ngen und in der Marienkapelle sowie Bankheizungen in den zwei vorderen Reihen für eine solide Grundtemperierung der Kirche.

Knapp 30 Beleuchtungsszenen sind hinterlegt - etwa für den Festgottesdienst, Heiligabend oder eine Kerzenandacht. Diese ruft die Mesnerin einfach mit einem Fingertipp ab. Mit einer Gira FacilityServer App können die Funktionen übers Tablet oder Smartphone bedient werden. (Bilder: ?Ulrich Beuttenm?ller / Gira Giersiepen GmbH & Co. KG)

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