Markt für ’smarte‘ Energieprodukte noch am Anfang

Markt für ’smarte‘ Energieprodukte noch am Anfang

Die Forschungsgruppe EnCT GmbH ist mit ihrem im Januar 2011 durchgeführten ‚Praxisvergleich Smart-Metering-Produkte 2011′ zu dem Ergebnis gekommen, dass der Markt für ’smarte‘ Energieprodukte noch am Anfang steht. Während in vielen europäischen Ländern intelligente Zähler bereits flächendeckend ausgebaut werden, bieten in Deutschland bisher nur rund 50 von etwa 800 Energieversorgern ca. 60 Produkte mit variablen Tarifen und intelligenten Zählern für Privatkunden und rund zehn für Gewerbekunden an. „Wesentliche Gründe für die Marktzurückhaltung sind die politischen Rahmenbedingungen und das schwache Kundeninteresse“, erklärte EnCT-Geschäftsführer Dr. Harald Schäffler (Bild). Die schwache Kundennachfrage habe verschiedene Ursachen. Eine davon seien die hohen Preise für die smarten Energieprodukte, wobei allerdings nur ein einziges smartes Energieprodukt bundesweit verfügbar sei. Auf den Wettbewerb müssten die Endkunden also noch warten. Eine weitere Ursache seien die abschreckenden Gebührenstrukturen. So könnten Kunden ohne detaillierte Kenntnis ihres Verbrauchsverhaltens nicht einschätzen, ob ein Tarif für sie vorteilhaft ist. Die meisten Versorger erfüllen die Vorgaben des EnWG lediglich mit einem Verweis auf die bisher üblichen Schwachlasttarife mit für Kunden unattraktiven Tarifzeiten. Laut einer repräsentativen EnCT-Haushaltsbefragung interessieren sich Verbraucher jedoch mehr für Zählerdisplays, Wohungsdisplays und Einsparbonus-Anreize.

Thematik: Allgemein | News
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Ausgabe:
EnCT GmbH
www.enct.de

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