Heizenergie effizient nutzen

ISH 2023: Lüftung mit Wärmerückgewinnung

Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Petra Welzel

Eines der Top-Themen der ISH in diesem Jahr ist Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Gebäude. Um die Senkung der CO2-Emissionen von Gebäuden gemäß des Klimaschutzgesetzes zu erreichen, müssen im Wärmesektor alle vorhandenen Optionen genutzt werden. Ein wichtiger Hebel ist die effiziente Nutzung von Heizenergie mittels Wärmerückgewinnung. Auf der Messe, die vom 13. bis 17.3.2023 in Frankfurt am Main stattfinden wird, präsentieren Hersteller eine breite Palette an zentralen, dezentralen und raumweisen Lüftungssystemen für Wohn- und Nichtwohngebäude. Aufgrund der aktuellen Energiesituation ist das Interesse an einem sparsamen Umgang mit Energie sprunghaft gestiegen. Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist Energieeffizienz ein entscheidender Faktor, um u.a. eine zuverlässige und bezahlbare Versorgung mit Gebäudewärme sicherzustellen. Bedarfsgeregelte Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung können dazu beitragen, Heizenergie effizient zu nutzen. Sie halten die Lüftungswärmeverluste gering, da ein großer Teil der Wärme aus der Abluft auf die Zuluft übertragen wird. Durch Arbeitszahlen von 10 bis 20 ermöglicht die Wärmerückgewinnung, dass mit nur einem Kilowatt (kW) Elektroenergie 10 bis 20kW an Wärme zurückgewonnen werden. Eine Studie des Umwelt-Campus Birkenfeld, Hochschule Trier, zeigt das Potenzial dieser Technik. Analysiert wurde, wie sich die Energieeinsparung zentraler raumlufttechnischer Anlagen in Nichtwohngebäuden durch die Wärmerückgewinnung entwickelt. Ergebnis: Die so zurückgewonnene Wärmemenge erreichte im Jahr 2021 eine Primärenergieeinsparung von über 30 Terrawattstunden/Jahr (TWh/a). Damit hat sie sich seit 2011 etwa verdoppelt. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen wird, da alte Anlagen durch neue, effizientere Anlagen ersetzt werden. Zusätzlich zur Energieeffizienz verbessern Lüftungsanlagen die Innenraumqualität: Durch den kontinuierlichen Luftaustausch wird der CO2-Gehalt in der Raumluft begrenzt, Schadstoffe und Keime werden mit der verbrauchten Raumluft abgeführt und Allergiker profitieren von Luftfiltern. Mit Luftbefeuchtung ausgestattete Raumlufttechnische Anlagen ermöglichen zudem, selbst im Winter die empfohlene Raumluftfeuchte von mindestens 40 Prozent sicherzustellen. Einsparpotenzial birgt auch die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung.

Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Petra Welzel

Eines der Top-Themen der ISH in diesem Jahr ist Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Gebäude. Um die Senkung der CO2-Emissionen von Gebäuden gemäß des Klimaschutzgesetzes zu erreichen, müssen im Wärmesektor alle vorhandenen Optionen genutzt werden. Ein wichtiger Hebel ist die effiziente Nutzung von Heizenergie mittels Wärmerückgewinnung. Auf der Messe, die vom 13. bis 17.3.2023 in Frankfurt am Main stattfinden wird, präsentieren Hersteller eine breite Palette an zentralen, dezentralen und raumweisen Lüftungssystemen für Wohn- und Nichtwohngebäude. Aufgrund der aktuellen Energiesituation ist das Interesse an einem sparsamen Umgang mit Energie sprunghaft gestiegen. Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist Energieeffizienz ein entscheidender Faktor, um u.a. eine zuverlässige und bezahlbare Versorgung mit Gebäudewärme sicherzustellen. Bedarfsgeregelte Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung können dazu beitragen, Heizenergie effizient zu nutzen. Sie halten die Lüftungswärmeverluste gering, da ein großer Teil der Wärme aus der Abluft auf die Zuluft übertragen wird. Durch Arbeitszahlen von 10 bis 20 ermöglicht die Wärmerückgewinnung, dass mit nur einem Kilowatt (kW) Elektroenergie 10 bis 20kW an Wärme zurückgewonnen werden. Eine Studie des Umwelt-Campus Birkenfeld, Hochschule Trier, zeigt das Potenzial dieser Technik. Analysiert wurde, wie sich die Energieeinsparung zentraler raumlufttechnischer Anlagen in Nichtwohngebäuden durch die Wärmerückgewinnung entwickelt. Ergebnis: Die so zurückgewonnene Wärmemenge erreichte im Jahr 2021 eine Primärenergieeinsparung von über 30 Terrawattstunden/Jahr (TWh/a). Damit hat sie sich seit 2011 etwa verdoppelt. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen wird, da alte Anlagen durch neue, effizientere Anlagen ersetzt werden. Zusätzlich zur Energieeffizienz verbessern Lüftungsanlagen die Innenraumqualität: Durch den kontinuierlichen Luftaustausch wird der CO2-Gehalt in der Raumluft begrenzt, Schadstoffe und Keime werden mit der verbrauchten Raumluft abgeführt und Allergiker profitieren von Luftfiltern. Mit Luftbefeuchtung ausgestattete Raumlufttechnische Anlagen ermöglichen zudem, selbst im Winter die empfohlene Raumluftfeuchte von mindestens 40 Prozent sicherzustellen. Einsparpotenzial birgt auch die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung.

Bild: Axis Communications GmbH
Bild: Axis Communications GmbH
Tech-Trends, die 2023 die Sicherheitsbranche bewegen werden

Tech-Trends, die 2023 die Sicherheitsbranche bewegen werden

Die Sicherheitsbranche ist ein Sektor, der zunehmend auf smarte Technologien setzt, sensible Daten verarbeitet und wie kein anderer von geopolitischen Fragen und deren Auswirkungen betroffen ist. Vor diesem Hintergrund sieht Axis Communications, Experte im Bereich Netzwerk-Video, sechs große Trends, die die Branche im neuen Jahr maßgeblich beschäftigen werden. Philippe Kubbinga, Regional Director Middle Europe bei Axis Communications, hat die Trends analysiert:

Bild: S. Siedle & Söhne
Bild: S. Siedle & Söhne
Sprechanlagen aus brüniertem Messing

Sprechanlagen aus brüniertem Messing

Das Wohnbauensemble Erhardt 10 in München besticht neben der außergewöhnlichen Architektur und einer raffinierten Gestaltung auch durch eine passend darauf abgestimmte Sprechanlagen. Die Türstationen der Designlinie Siedle Classic sind aus massivem, brüniertem Messing gefertigt. Das Metall akzentuiert die Fassadengestaltung und präsentiert sich gleichzeitig wandelbar.

Bild: Elektro Welsing
Bild: Elektro Welsing
Elektroinstallation für geringen CO2-Fußabdruck

Elektroinstallation für geringen CO2-Fußabdruck

Der Naturkosthersteller Rapunzel baut in Legau im Allgäu ein Besucherzentrum, das Bio erlebbar machen möchte. Ökologische Kriterien ziehen sich durch alle Ebenen des Projekts: vom Rapunzel-Sortiment bis zur Architektur des Gebäudes. Der Bauherr setzte deshalb auf ressourcenschonende Materialien – darunter die ökobilanzierten Co2ntrol-Elektroinstallationsrohre von Fränkische.

Bild: VDS/VdZ
Bild: VDS/VdZ
SHK-Konjunkturbarometer weiterhin positiv

SHK-Konjunkturbarometer weiterhin positiv

Das Geschäftsklima in der Haus- und Gebäudetechnik liegt trotz großer Unsicherheiten im Marktumfeld auch im 4. Quartal 2022 mit +26 im positiven Bereich (Vgl.: Q3 2022: + 25). Nach einem Rückgang zu Jahresbeginn hat sich das Geschäftsklima im 4. Quartal 2022 wieder stabilisiert und liegt auf dem Niveau des Vorquartals.

Bild: Fischerwerke GmbH & Co. KG
Bild: Fischerwerke GmbH & Co. KG
Digitaler Helfer auf dem Bau

Digitaler Helfer auf dem Bau

Der neue Befestigungsroboter BauBot von Fischer kann Bauausführende bei täglichen Aufgaben auf der Baustelle unterstützen. So übernimmt er die Bohrlocherstellung und Installation der Befestigungslösungen des Unternehmens. In Kombination mit einem digitalen Bauplan steigert der Roboter auf Großbaustellen die Produktivität und Präzision, schont die Gesundheit der Anwender und bringt Sicherheit durch eine durchgängige digitale Dokumentation. Dabei kommt er in Boden-, Decken- und Wandanwendungen zum Einsatz.

Bild: Hekatron Vertriebs GmbH
Bild: Hekatron Vertriebs GmbH
Fernüberwachung von Brandmeldeanlagen wird leichter

Fernüberwachung von Brandmeldeanlagen wird leichter

Aufgrund rechtlicher Bedenken blickte manch ein Errichter oder Betreiber bisher skeptisch auf Lösungen wie die Fernüberwachung und -instandhaltung von Brandmeldeanlagen. Die neue Dienstleistungsnorm DIN EN 50710 ‚Anforderungen an die Bereitstellung von sicheren Ferndiensten für Brandsicherheitsanlagen und Sicherheitsanlagen‘ nimmt diese Sorge nun und lädt dazu ein, die Möglichkeiten des Fernzugriffs voll auszuschöpfen.

Bild: ZVEH
Bild: ZVEH
Fachkräftemangel weiter eine der größten Herausforderungen

Fachkräftemangel weiter eine der größten Herausforderungen

Mit dem Wechsel von Alexander Neuhäuser in die Position des ZVEH-Hauptgeschäftsführers setzt die elektrohandwerkliche Organisation auf Kontinuität. Ein wichtiger Schwerpunkt der Verbandsarbeit wird nach Ansicht Neuhäusers auch in den nächsten Jahren auf dem Thema Fachkräfte liegen. Denn der Fachkräftebedarf steigt im Zuge der Energiewende rasant: So fehlen in den E-Handwerken der aktuellen Fachkräftebedarf-Analyse des ZVEH zufolge 85.525 Fachkräfte. Daneben werden Effizienzgewinne durch Digitalisierung und die Weiterqualifizierung im klimarelevanten Technologie-Handwerk immer wichtiger.