
Am 13. Oktober fand in Hamburg die Mitgliederversammlung des VDMA-Fachverbandes Automation + Management für Haus + Gebäude statt. Im Fokus: Die Neuerungen im Gebäudeenergiegesetz bezüglich der Gebäudeautomation, die der Verband als Rückenwind für die Automationsbranche sieht. Ab 2025 sind für größere Nichtwohngebäude Funktionen wie die Erfassung, Protokollierung, Analyse und Benchmarking energierelevanter Daten sowie die Nutzung standardisierter Kommunikationsprotokolle für Bestand und Neubau vorgeschrieben. Diese Funktionen sind mit heutiger Technologie bereits verfügbar. Das Volumen, das die Nachrüstung im Gebäudebestand allein in Deutschland ausmacht, wird auf rund 14Mrd.€ geschätzt. Der VDMA erarbeite nun eine Strategie, wie das Gebäudeenergiegesetz in Bezug auf die Gebäudeautomation in der Praxis effizient umgesetzt werden kann, so der Verband in einer Pressemitteilung. Im Rahmen der Mitgliederversammlung fanden turnusmäßig außerdem die Wahlen zum Vorstand des Fachverbandes für die kommenden vier Jahre statt. In den Vorstand wurden folgende Personen gewählt:
- Marc Boebé, Belimo Stellantriebe GmbH
- Karl Heinz Belser, Johnson Controls Systems & Services GmbH
- Heike Dirmeier, Oppermann Regelgeräte GmbH
- Martin Hardenfels, WAGO GmbH & Co. KG
- Rainer Haueis, Siemens AG
- Markus Hettig, Schneider Electric GmbH
- Mario Lieder, Johnson Controls Systems & Services GmbH
- Werner Ottilinger, Sauter-Cumulus GmbH (Vorsitzender)
- Stefan Pfützer, SBC Deutschland GmbH
- Meinolf Rath, IMI Hydronic Engineering Deutschland
- Marion Walther, Siemens AG
- Michael van Well, Kieback & Peter GmbH & Co. KG (Stv. Vorsitzender)
- Martin Zährl, Siemens AG









