
Nach zwei herausfordernden Jahren bleibt die Lage für die Hersteller von Gebäudearmaturen 2025 angespannt. Die Branche verzeichnete im vergangenen Jahr stagnierende Umsätze auf niedrigem Vorjahresniveau. Preisbereinigt entspricht dies einem Rückgang von 2%. Während das Inlandsgeschäft real um 4% sank, ließ dasAuslandsgeschäft nach einem drastischen Einbruch von 17% im Jahr 2023 nochmals um 1% nach.
Der Wohnungsbau in Deutschland und Europa befindet sich seit Mitte des Jahres 2022 in einer Abwärtsspirale. 2023 wurden in Deutschland so wenige Wohnungen genehmigt wie zuletzt vor 15 Jahren. Eine schnelle Erholung des Neubaus ist nicht absehbar. Umso mehr ruht die Hoffnung auf dem Renovierungsgeschäft – doch auch hier bleibt die Nachfrage verhalten, berichtet der Verband. Zusätzliche Belastungen sieht der VDMA Armaturen in geopolitischen Unsicherheiten, drohenden Handelskonflikten sowie unklaren politischen Rahmenbedingungen in Deutschland. Insbesondere das Ringen um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sorgte für Verunsicherung in der Branche.
Angesichts der schwierigen Marktlage fordert die Industrie deutliche politische Weichenstellungen. „Statt neuer Bürokratie brauchen wir von der neuen Bundesregierung verlässliche, faire Rahmenbedingungen, die es uns ermöglichen, zukunftsorientiert zu investieren und wirtschaftlich zu agieren“, erläutert Lubert Winnecken, Vorsitzender der VDMA Fachabteilung Gebäudearmaturen und CEO von Keuco. Der schnellste VDE-konforme Befestigungspunkt ist der, bei dem Bohren, Schrauben und Werkzeugwechsel entfallen. Die C-Fix Serie von Schnabl Stecktechnik bringt Rohre, Leitungsbündel und Mantelleitungen mit nur einem Hammerschlag in Position. ‣ weiterlesen
VDE-konform ohne Schraubaufwand
Dr. Laura Dorfer, Geschäftsführerin des VDMA Fachverbandes Armaturen, sieht eine leichte Erholung im Jahresverlauf, bleibt jedoch vorsichtig: „Wir rechnen für 2025 lediglich mit einem moderaten Umsatzplus von 2%. Ohne verbesserte Standortbedingungen wird die Branche ihr Potenzial jedoch auf absehbare Zeit nicht ausschöpfen können.“ Der Start in die Berufswelt ist aufregend, aber auch herausfordernd. Gerade im Elektrohandwerk kommt es auf zuverlässige und sichere Ausrüstung an. CIMCO hat die Lösung: Die CimCase Starter mit 3 Bestückungsvarianten – ELECTRIC, ELECTRIC PLUS und INDUSTRY. ‣ weiterlesen
Von Anfang an: CimCase Starter
Während Heizungsarmaturen und Technische Gebäudearmaturen 2024 nominal Einbußen hinnehmen mussten, verzeichneten Sanitärarmaturen auf niedriger Basis wieder ein Umsatzplus. Preisbereinigt ging der Umsatz allerdings in allen Sparten zurück. Der Umsatz mit Sanitärarmaturen stieg nominal um 2%. Preisbereinigt entsprach das einem Minus von 1%. Bei Technischen Gebäudearmaturen wurde ein Rückgang von 2% verzeichnet. Real kam das einem Rückgang von 5% gleich. Der Umsatz mit Heizungsarmaturen sank nominal um 6%. Preisbereinigt entsprach das einem Rückgang von 9%.
Auch das Geschäft auf den internationalen Märkten verlief 2024 enttäuschend. Die deutschen Exporte von Gebäudearmaturen sanken um 1% auf insgesamt 3,5Mrd.€. Das wichtige Frankreichgeschäft schwächelte. Die Liste der Top 10-Absatzländer wurde daher von China angeführt, das Frankreich auf Platz zwei verdrängte.















