Effizient, anpassungsfähig, flexibel: Die Vorteile der Digitalisierung sind im Handwerk angekommen. Das belegt der neue ‚Digitalisierungsindex Mittelstand 2019/2020. Der digitale Status quo im deutschen Handwerk‘. Im Auftrag der Telekom hat Technoconsult zum vierten Mal Unternehmen aus allen Handwerksbranchen befragt. Maximilian A. Moser, Geschäftsführer von Moser, die seit über 40 Jahren Lösungen für das mittelständische Handwerk entwickelt, schätzt die Ergebnisse ein.
Bild: Moser Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH
Das Bauhandwerk hat die Digitalisierung im Blick, so die Studie. Insbesondere in den Bereichen Kundenbeziehung und Produktivität bringen Unternehmen Maßnahmen auf den Weg. Trotzdem steigert sich der Index nur wenig auf 52 Punkte. Nach wie vor gibt es noch Hürden. Vor allen die Investitionskosten sowie Datenschutz und Zeitmangel sind Herausforderungen für die Unternehmen.
Herr Moser, deckt sich dies mit Ihren Erfahrungen?
Maximilian Moser: „Ganz klar: Ja. Wir spüren bei unseren Kunden aus dem Bauhandwerk ein wachsendes Interesse für digitale Möglichkeiten. Unternehmen im Umbruch, z.B. durch einen Generationswechsel, nutzen die Chance zur Veränderung. Doch auch Zeit- oder Personalengpässe begegnen uns täglich. Unsere Lösung: Branchenspezifisch abgestimmte Systeme, persönliche Beratung und Schulung. Eine Software muss sich der Branche anpassen, nicht umgekehrt. Darauf legen wir großen Wert. Mit unserer neuen Software-Generation profitieren unsere Kunden von allen Vorteilen, die moderne Technologien bieten. Dazu gehören u.a. die Möglichkeiten zum mobilem Arbeiten, Live-Zugriff und Homeoffice.“
Dem neuen Digitalisierungsindex zufolge nutzen 35 Prozent der Betriebe im Bauhandwerk eine Cloud. Weitere 32 Prozent wollen in naher Zukunft nachziehen. Ein Grund ist laut Studie, dass die Cloud eine Voraussetzung für mobiles Arbeiten ist. Wo liegen die konkreten Vorteile?
Moser: „Auch wir sehen, dass die Cloud im Handwerk eindeutig auf dem Vormarsch ist. Für immer mehr Handwerksunternehmen sind entsprechende Lösungen erste Wahl. Die Vorteile sind vielseitig: Die Mitarbeiter können standortunabhängig und bequem auf alle Anwendungen zugreifen. Zudem brauchen sie sich nicht um die Lauffähigkeit sowie die Datensicherung zu kümmern. Dafür sorgt der Betreiber des Rechenzentrums. Mit Moser allround ist eine Software aus der Cloud von Moser möglich. Über die zentrale Informationsplattform sind im Büro und mobil alle Geschäftsdaten einsehbar. Der Zugriff erfolgt einfach über den Webbrowser. Das erleichtert zahlreiche Prozesse und sorgt für Akzeptanz. Allgemein ist Mobilität ein Kriterium, das immer mehr Unternehmer im Blick haben.“
Ein wichtiges Stichwort: Fast die Hälfte aller Unternehmen bietet ihren Mitarbeiter laut der Studie die Möglichkeit, mobil auf Kommunikationskanäle zuzugreifen und ein weiteres Drittel plant dies in Zukunft. Auch im Bereich Auftragsverwaltung ist ein Drittel mobil unterwegs. Ein weiteres Viertel setzt auf mobile Dokumentation. Mit welchen Anliegen kommen Kunden auf Sie zu?
”Wir spüren bei unseren Kunden aus dem Bauhandwerk ein wachsendes Interesse für digitale Möglichkeiten. Unternehmen im Umbruch, z.B. durch einen Generationswechsel, nutzen die Chance zur Veränderung.“ – Maximilian A. Moser (Bild: Moser GmbH & Co. KG)
Moser: „Die Anforderungen sind vielseitig, sodass wir unseren Kunden je nach Einsatzgebiet die passende Lösung bieten. Beispiele sind hier der mobile Kundendienst, die mobile Auftragsabwicklung oder die mobile Zeiterfassung. Für das Bauhandwerk haben wir zudem eine mobile Lösung für das Aufmaß entwickelt, die Übertragungsfehler und Doppelerfassungen vermeidet.“
Mit Blick auf die Studie scheint nicht zuletzt die Zeiterfassung ein Thema zu sein, das das Handwerk bewegt. 32 Prozent der Handwerksbetriebe nutzen eine mobile Lösung. Wie ist Ihr Eindruck?
Moser: „Auch wir sehen die Vorteile der Zeiterfassung in Unternehmen. Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Anforderungen an eine Lösung in diesem Bereich, ist es wichtig im Vorfeld bei der Recherche und Auswahl die kundenindividuellen Spezifikationen in den Mittelpunkt zu stellen. Um am Ende die passende Lösung für den Kunden zu haben. Der wichtigste Punkt bleibt aus unserer Sicht, dass sich IT-Lösungen flexibel an die Abläufe des Anwenderunternehmens anpassen lassen. Überdimensionierte Lösungen machen in diesem Kontext keinen Sinn.“
Zum Schluss und mit Hinblick auf die Ergebnisse der Studie, welche Empfehlung geben Sie den Handwerksbetrieben an die Hand?
Moser: „Eine gute Planung und ein offener, regelmäßiger Austausch mit dem gesamten Team sowie dem Partner ist die halbe Miete. Verlieren Sie den Weg und das Ziel nicht aus dem Augen. Prüfen Sie regelmäßig auch den aktuellen Status der Maßnahmen und passen sie diese möglicherweise an neue Gegebenheiten an.“
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