Busfähige Energiezähler

Busfähige Energiezähler

Saia Burgess hat es in den letzten Jahren geschafft, seine Stromzähler auf DIN-Schienen erfolgreich zu etablieren. Im vergangenen Jahr hat der Schweizer Hersteller den Schritt vom Energiezähler als standalone-Komponente zum busfähigen Systemelement vollzogen. Dies eröffnet den Weg von der reinen Erfassung zum Monitoring und Management von Energiefluss.
Bis jetzt standen über Fernzugriff nur Impulse proportional zur bezogenen Leistung (via S0), jedoch keine absoluten Werte oder zusätzliche Informationen zur Verfügung. Während der Entwicklung der neuen LCD-Energiezähler wurde bereits vorgesehen, sie komplett kommunikativ mit der Außenwelt zu gestalten. Um dies zu erreichen wurde auf dem Mainboard des Energiezählers eine Kommunikationsschnittstelle implementiert. Der Energiezähler kann über ein Schnittstellenmodul mit der Außenwelt kommunizieren. In einem ersten Schritt wurde die Kommunikationsschnittstelle RS485 mit dem S-Bus-Protokoll entwickelt, um mit den SaiaPCD-Geräten oder mit dem neuen EnergyManager kommunizieren zu können. Aufgrund dieser Kommunikation verfügt der Benutzer auf seiner PCD oder im Energy-Manager über alle, auf dem LCD des Energiezählers (Wirkleistung, Spannung, Strombezug, Leistung) aufgeführten Werte, aber auch über die Blindleistung und den cos Phi. Im Fall einer hohen Blindleistung kann er eine Kompensationsladung aufschalten, um damit seine Stromrechnung zu senken. Der Teilzähler kann über die Schnittstelle auf Null gesetzt werden. Dies ist bei Abrechnungsapplikationen in Campings und Herbergen sehr nützlich. Diese Kommunikation steht in einer 3-Phasen-Version mit einem 70mm-Gehäuse (Direktmessung oder Stromwandler) oder in einer 1-Phasen-Version mit einem 17,5mm Gehäuse zur Verfügung. Parallel dazu wurde die Kommunikationsschnittstelle M-Bus gemäß der Norm EN13757-2 entwickelt. Sie ermöglicht den Anschluss der Energiezähler an ein System mit Gas- oder Wasserzählern, sowie die Integration von sämtlichen Zählern eines Gebäudes. Um sich in die PCD-Welt zu integrieren und um vollumfänglich von den gebotenen Möglichkeiten des neuen Konzepts S-Net V2.0 profitieren zu können, wurden und werden bereits neue Kommunikationsmodule entwickelt. Dies ermöglicht die Integration der Energiezähler in die Welt von SaiaPCD und der Automatisierung.

Energiezähler mit S-Bus-Schnittstelle und SaiaPCD3

Die Firma AirIT mit Sitz in Hannover betreut das Rechenzentrum des Flughafen Hannovers. Als eine der ersten Firmen Deutschlandweit hat sie ein Energiemonitoring System basierend auf SaiaTechnologie in Ihrem Rechenzentrum integriert. Im ersten Step werden hier die Verbrauchsdaten der verschiedenen Server-Systeme erfasst und mittels HDLOG in eine CSV-Datei gespeichert. Die so gewonnen Daten geben Rückschluss ob es sich lohnt, bestehende Server-Systeme gegen neue auszutauschen. In einem nächsten Step ist eine bedarfsgerechte Abrechnung für Mieter angedacht. Hierfür eignet sich die Technologie von Saia-Burgess. Durch das einfache Platzieren einer FBox ist der Engeneeringaufwand gering und benötigt keine Spezialkenntnisse wie z.B. bei M-Bus Energiezählern. Durch die Web-IT Technologie kann jederzeit und von überall im bestehenden Netzwerk auf die Verbrauchsdaten zugegriffen werden. Das Speichern in CSV-Dateien ermöglicht hier die einfache Weiterverarbeitung der Daten mit Standard-Office-Tools wie z.B. Microsoft Excel.

light+building 2010: Halle 9.0, Gang B, Stand 60; Halle 9.0, Gang C, Stand 30

Thematik: Allgemein
Ausgabe:
Saia-Burgess Controls AG
www.saia-pcd.com

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Busfähige Energiezähler

Saia Burgess hat es in den letzten Jahren geschafft, seine Stromzähler auf DIN-Schienen erfolgreich zu etablieren. Im vergangenen Jahr hat der Schweizer Hersteller den Schritt vom Energiezähler als standalone-Komponente zum busfähigen Systemelement vollzogen. Dies eröffnet den Weg von der reinen Erfassung zum Monitoring und Management von Energiefluss.
Bis jetzt standen über Fernzugriff nur Impulse proportional zur bezogenen Leistung (via S0), jedoch keine absoluten Werte oder zusätzliche Informationen zur Verfügung. Während der Entwicklung der neuen LCD-Energiezähler wurde bereits vorgesehen, sie komplett kommunikativ mit der Außenwelt zu gestalten. Um dies zu erreichen wurde auf dem Mainboard des Energiezählers eine Kommunikationsschnittstelle implementiert. Der Energiezähler kann über ein Schnittstellenmodul mit der Außenwelt kommunizieren. In einem ersten Schritt wurde die Kommunikationsschnittstelle RS485 mit dem S-Bus-Protokoll entwickelt, um mit den SaiaPCD-Geräten oder mit dem neuen EnergyManager kommunizieren zu können. Aufgrund dieser Kommunikation verfügt der Benutzer auf seiner PCD oder im Energy-Manager über alle, auf dem LCD des Energiezählers (Wirkleistung, Spannung, Strombezug, Leistung) aufgeführten Werte, aber auch über die Blindleistung und den cos Phi. Im Fall einer hohen Blindleistung kann er eine Kompensationsladung aufschalten, um damit seine Stromrechnung zu senken. Der Teilzähler kann über die Schnittstelle auf Null gesetzt werden. Dies ist bei Abrechnungsapplikationen in Campings und Herbergen sehr nützlich. Diese Kommunikation steht in einer 3-Phasen-Version mit einem 70mm-Gehäuse (Direktmessung oder Stromwandler) oder in einer 1-Phasen-Version mit einem 17,5mm Gehäuse zur Verfügung. Parallel dazu wurde die Kommunikationsschnittstelle M-Bus gemäß der Norm EN13757-2 entwickelt. Sie ermöglicht den Anschluss der Energiezähler an ein System mit Gas- oder Wasserzählern, sowie die Integration von sämtlichen Zählern eines Gebäudes. Um sich in die PCD-Welt zu integrieren und um vollumfänglich von den gebotenen Möglichkeiten des neuen Konzepts S-Net V2.0 profitieren zu können, wurden und werden bereits neue Kommunikationsmodule entwickelt. Dies ermöglicht die Integration der Energiezähler in die Welt von SaiaPCD und der Automatisierung.

Energiezähler mit S-Bus-Schnittstelle und SaiaPCD3

Die Firma AirIT mit Sitz in Hannover betreut das Rechenzentrum des Flughafen Hannovers. Als eine der ersten Firmen Deutschlandweit hat sie ein Energiemonitoring System basierend auf SaiaTechnologie in Ihrem Rechenzentrum integriert. Im ersten Step werden hier die Verbrauchsdaten der verschiedenen Server-Systeme erfasst und mittels HDLOG in eine CSV-Datei gespeichert. Die so gewonnen Daten geben Rückschluss ob es sich lohnt, bestehende Server-Systeme gegen neue auszutauschen. In einem nächsten Step ist eine bedarfsgerechte Abrechnung für Mieter angedacht. Hierfür eignet sich die Technologie von Saia-Burgess. Durch das einfache Platzieren einer FBox ist der Engeneeringaufwand gering und benötigt keine Spezialkenntnisse wie z.B. bei M-Bus Energiezählern. Durch die Web-IT Technologie kann jederzeit und von überall im bestehenden Netzwerk auf die Verbrauchsdaten zugegriffen werden. Das Speichern in CSV-Dateien ermöglicht hier die einfache Weiterverarbeitung der Daten mit Standard-Office-Tools wie z.B. Microsoft Excel.

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