
Die Anforderungen an moderne Gebäude werden immer komplexer und damit steigt die Bedeutung einer intelligenten Gebäudeautomation. Vernetzte Systeme versprechen eine hohe Energieeffizienz und sinkende Betriebskosten. Doch wie rentabel ist eine Gebäudeautomation von der Planung bis zum Gebäudebetrieb wirklich?
Oft bremsen bereits die Rahmenbedingungen auf der Baustelle den wirtschaftlichen Erfolg. Setzen Hersteller auf anbieterspezifische Protokolle, wird die Abstimmung zwischen den Gewerken kompliziert und die Integration aufwendig. Hinzu kommt, dass automatisierte Türen und Fenster in frühen Planungsphasen häufig vernachlässigt werden. Fehlende Leitungen oder Anschlüsse bemerkt man meist erst mitten in der Bauphase, was zu durchschnittlich 20 Prozent höheren Nachtragskosten führt.
Für die Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes ist jedoch nicht allein die Investitionsphase entscheidend. Ein wesentlicher Teil der Kosten entsteht im Gebäudebetrieb. Genau hier kann Gebäudeautomation ihre Stärken ausspielen: Vernetzte Systeme unterstützen einen energieeffizienten Betrieb und reduzieren den manuellen Aufwand im Facility Management. Türen und Fenster lassen sich zentral überwachen und steuern, Betriebszustände aus der Ferne prüfen und Störungen frühzeitig erkennen. Das kann Kontrollgänge und unnötige Vor-Ort-Einsätze reduzieren.
Die Voraussetzung dafür wird bereits in der Planung geschaffen. Werden automatisierte Türen und Fenster frühzeitig berücksichtigt und Schnittstellen gewerkeübergreifend definiert, profitieren Architekten und Verarbeiter von höherer Planungssicherheit und einer einfacheren Umsetzung.
GEZE setzt mit myGEZE Control deshalb konsequent auf den offenen BACnet-Standard. Dadurch lassen sich automatische Türen und Fenster direkt in die Gebäudeleittechnik einbinden. So werden sie zu einem integralen Bestandteil der Gebäudeautomation.
Sobald die unterschiedlichen Komponenten intelligent miteinander kommunizieren, entstehen zusätzliche Effizienzpotentiale: Die Heizung kann beispielsweise automatisch herunterregeln, sobald ein Fenster geöffnet wird. Eine automatisierte Nachtauskühlung spart gegenüber klassischen Klimaanlagen bis zu 50 Prozent der Betriebskosten über einen Zeitraum von 20 Jahren und sorgt zudem für ein natürliches Raumklima.
GEZE unterstützt Fachplanung und Handwerk von der Projektierung bis zur Baustellenkoordination zur Seite, damit Gewerke nahtlos ineinandergreifen. Offene Standards, vorausschauende Abstimmung und Tools wie der myGEZE Connectivity Amortisationsrechner helfen dabei, Kosten zu senken und Effizienzpotenziale im Gebäude langfristig zu nutzen. Wie schnell sich die Investition in Gebäudeautomation amortisieren kann, lässt sich projektspeifisch mit dem GEZE Amortisationsrechner individuell berechnen.
















