
Der Bundestagsabgeordnete Florian Müller hat den Busch-Jaeger-Standort in Lüdenscheid besucht, um sich über aktuelle Entwicklungen in der elektrifizierten Gebäudetechnik, über digitale Produktionsprozesse und die Auswirkungen der geplanten Gesetzesänderungen im Gebäudesektor zu informieren. Dabei standen auch die kommunale Wärmeplanung, die Direktbelieferung mit erneuerbaren Energien und die im politischen Raum diskutierten Eckpunkte des geplanten Gebäudemodernisierungsgesetzes im Mittelpunkt.
Im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern von Busch-Jaeger und ABB wurde deutlich, wie stark die Branche von verlässlichen politischen Rahmenbedingungen abhängt. Unternehmen, die frühzeitig in Technologien für Energieeffizienz, Digitalisierung und Elektrifizierung investiert haben, erleben derzeit zunehmende Unsicherheit durch veränderte politische Vorgaben. ABB betonte, dass Elektrifizierung, im Einklang mit internationalen Entwicklungen, die effizienteste, sauberste und langfristig wirtschaftlichste Lösung für den Gebäude bereich darstellt.
Beim Rundgang durch die automatisierte Fertigung erhielt Müller (CDU) Einblicke in moderne Produktionsprozesse, die auf Effizienz, Qualität und digitale Unterstützung setzen. Anschließend wurde die Nachhaltigkeitsinitiative ‚Mission to Zero‘ vorgestellt, mit der ABB den Standort Lüdenscheid zur ersten CO2-neutralen Produktionsstätte im Konzern entwickelt hat.Im Gespräch mit Dr. Stefan Rohrmoser, Leiter Marketing & Sales Smart Buildings/Smart Power & Commercial Lead Elektrifizierung Deutschland, wurde insbesondere die Rolle offener Ökosysteme, digitaler Planungstools und modularer Systeme hervorgehoben.
„Im Austausch wurde klar, dass die Branche auf verlässliche politische Rahmenbedingungen angewiesen ist, um Investitionen und Innovationen voranbringen zu können. Gerade im Gebäudesektor sind langfristige Planbarkeit und technologisch offene Lösungen entscheidend, wenn Modernisierung wirtschaftlich und wirksam gelingen soll“, so Rohrmoser.

















