
Kunden von RIDI Leuchten geht regelmäßig ein Licht auf – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Produkte des Junginger Unternehmens bringen Abwechslung in die Innenraumbeleuchtung verschiedener Branchen. Steh-, Wand- und Pendelleuchten, aber auch Strahler des Leuchtenherstellers erhellen Räume auf unterschiedliche Weise. Auch ballwurfsichere und feuchteresistente Exemplare führt das Unternehmen im Portfolio. Die Lösungen von RIDI sind so vielseitig wie nachhaltig, nicht zuletzt dank eingesetzter LED-Technologie. Welche Bedeutung man ökologischem Handeln beimisst, zeigt sich auch energietechnisch. Das firmeneigene System zum Heizen, Kühlen und Lüften integrierten die Verantwortlichen in ein Bussystem zur Gebäudesteuerung. Möglich wurde dies durch die busbasierte Automatisierungslösung ClimaEco von ABB. Auch die eigene Heizenergie bezieht RIDI aus einem nahegelegenen Biomasse-Kraftwerk, um den eigenen CO2-Verbrauch zu reduzieren – und betreibt damit aktiv Klimaschutz.

HLK-Anlage trifft KNX-Umgebung
Den Firmensitz in Jungingen hatte RIDI um einen geräumigen Neubau erweitert, der in energetischer Hinsicht entsprechend ebenfalls überzeugen sollte. „Unser System für Heizung, Klima und Lüftung wollten wir deshalb in eine bestehende KNX-Umgebung einbinden, um Heiz-, Kühl- und Lüftungsprozesse effizient zu regeln“, erläutert Sven Dorn, Technical Sales Support bei RIDI. Zu dem Zeitpunkt steuerte die KNX-Lösung lediglich Beleuchtung und Jalousien. Dazu bündelt das dezentrale Bussystem einzelne Sensoren und Aktoren, die über eine zweiadrige Twisted-Pair-Datenleitung untereinander Informationen austauschen. Mit vernetzter Gebäudesystemtechnik auf Basis von KNX lässt sich Energie einsparen, etwa durch Sensoren, mit denen Heizsysteme automatisch die richtige Temperatur in bestimmten Räumen erzeugen. Vorab festgelegte Sollwerte sorgen dafür, dass sich die Temperaturen in festen Bahnen bewegen. Die Vision im Projekt: Eine vergleichbare Lösung für das Heizen, Kühlen und Lüften (HKL) auf mehreren Stockwerken umsetzen, inklusive einfach visualisierter Daten und intuitiver Steuerungsmöglichkeiten für das gesamte Gebäude. Für Andre Sippel fiel damit der Startschuss für die Suche nach passender Technologie: Der KNX-Experte und Systempartner von ABB erfuhr auf einer Messe von ClimaEco und war beeindruckt vom Potenzial der busbasierten Lösung: „Der Markt für solche Steuerungskonzepte ist zwar umfassend. Unter allen Optionen stach ClimaEco jedoch hervor“, berichtet er. Mit führenden Lösungen für Überstrom- und Überspannungsschutz erhöht Mersen die Betriebssicherheit in Industrie und Gebäuden. ‣ weiterlesen
WIR SCHÜTZEN IHRE ANLAGEN

Intelligente Steuerung
ClimaEco bietet eine ganzheitliche Automatisierungslösung für HKL-Anlagen in Zweckgebäuden und beruht auf dem I-Bus-KNX-System von ABB. „Dezentralität, Visualisierung und einer einfachen Umsetzung stand damit nichts im Weg“, erinnert sich Sippel. Zum Projektstart war die Lösung gerade neu auf dem Markt. Das Gute daran: Statt individueller Steuerungen für Heiz-, Kühl- und Lüftungsaggregate bietet sie eine zentrale Nutzeroberfläche mit Visualisierungshilfe für jeden Raum. Das für HKL-Systeme zuständige Personal bei RIDI hat dadurch den raumklimatischen Überblick: CO2- und Feuchtigkeitswerte der Raumluft, Heizungskurven, Temperaturen auf allen Etagen und weitere Parameter lassen sich monitoren und Sollwerte manuell anpassen. „Für uns spielte die individuelle Kontrolle aller Werte eine zentrale Rolle“, so Sven Dorn. Schließlich lassen sich so unnötige Kosten besonders wirksam vermeiden. In großen Besprechungsräumen können Mitarbeitende das Raumklima zudem selbst per Tablet anpassen.

Einfache und effiziente Umsetzung
Bei RIDI bewährte sich die Lösung noch aus einem weiteren Grund: Da das Unternehmen seine Fernwärme ohnehin aus dem nahegelegenen Biomasse-Kraftwerk bezieht, gibt es keinen Heizkessel, der in die KNX-Umgebung eingebunden werden musste. Stattdessen stand dem Team um Andre Sippel der direkte Weg über die Pumpenmischergruppe offen. Diese regelt die Temperatur von gefördertem Heizungswasser. „Die einfache Verdrahtung und eine überschaubare Anzahl an Komponenten sorgten für eine einfache wie effiziente Umsetzung von ClimaEco“, so Sippel. Auch Wartung und Instandhaltung fallen dadurch schlank aus. Das überzeugte die Partner von RIDI: „Die schlanke, kosteneffiziente Lösung entspricht unseren Anforderungen an nachhaltige Gebäudetechnik – und einen ökologischen Umgang mit wertvollen Ressourcen,“ schließt Sven Dorn. So verbindet RIDI Beleuchtungskompetenz mit nachhaltiger Gebäudetechnik – für eine Zukunft, die heller und grüner ist.















