ZVEH und Crafttech Alliance bündeln Stärken

Strategische Kooperation beschlossen (v. l. n. r.): Philipp Hensel, Christopher Mennekes, Dominik Kortmann, Alexander Neuhäuser, Stefan Ehinger, Ludwig Klatzka und Andreas Bettermann.
Strategische Kooperation beschlossen (v. l. n. r.): Philipp Hensel, Christopher Mennekes, Dominik Kortmann, Alexander Neuhäuser, Stefan Ehinger, Ludwig Klatzka und Andreas Bettermann. – Bild: CTA GmbH

Digitalisierung, neue Plattformmodelle, veränderte Kundenanforderungen und regulatorische Entwicklungen verändern die Rahmenbedingungen für alle Marktpartner. Vor diesem Hintergrund haben der ZVEH und die CraftTech Alliance (CTA) auf der Light + Building ihre strategische Kooperation offiziell besiegelt. „Viele der aktuellen Herausforderungen betreffen die Elektrohandwerke und die Hersteller gleichermaßen“, erklärt ZVEH-Präsident Stefan Ehinger: „Umso wichtiger ist es, dass wir im Dialog bleiben und gemeinsam daran arbeiten, Lösungsansätze zu entwickeln, die in der Praxis funktionieren.“

Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Austausch zwischen den Elektrohandwerken und den Herstellern weiter zu intensivieren, Ansätze für eine zeitgemäße Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette zu entwickeln und gemeinsam Impulse für die Zukunft der Elektro- und Gebäudetechnikbranche zu setzen. „Die CTA versteht sich als Plattform für Hersteller, die die Bedeutung der Digitalisierung früh erkannt haben und bereit sind, neue Wege gemeinsam mit Marktpartnern zu gehen“, sagt Andreas Bettermann, Vorsitzender der CraftTech Alliance. „Dabei geht es nicht um Einzelinteressen, sondern um das gemeinsame Weiterdenken von Strukturen und Prozessen im Markt.“

Dabei wird auch der etablierte dreistufige Vertriebsweg als unverzichtbarer Bestandteil der Branche gesehen. Ziel ist es, bestehende Strukturen im Dialog der Marktpartner weiterzuentwickeln und neue digitale Möglichkeiten zu integrieren. Im Mittelpunkt der Kooperation steht der gemeinsame Anspruch, zukunftsfähige Rahmenbedingungen für Zusammenarbeit, Innovation und Digitalisierung zu fördern. Dabei geht es unter anderem darum, offene Strukturen zu unterstützen, standardisierte Schnittstellen nutzbar zu machen und neue Möglichkeiten kollaborativer Modelle auszuloten.

Ein Beispiel für mögliche gemeinsame Themenfelder ist etwa die Weiterentwicklung durchgängiger digitaler Prozesse entlang von Kundenprojekten – von der ersten Anfrage über Planung und Umsetzung bis hin zur Betreuung im Betrieb. Auch auf operativer Ebene soll die Zusammenarbeit perspektivisch vertieft werden. Über die jeweiligen Innovations- und Beteiligungsstrukturen beider Organisationen werden Möglichkeiten geprüft, gemeinsame Themen voranzutreiben und Synergien sichtbar zu machen.