
Die deutsche Bauwirtschaft befindet sich weiterhin in einer Krise, worunter auch das Elektrohandwerk leidet. Um es in dieser Situation zu unterstützen, startet Gira mit dem Partner EEP eine Initiative, die dezidiert die Fördermöglichkeiten und -mittel für Smart-Home-Lösungen im Bestandsbau mit einbezieht. Der Kauf gebrauchter Einfamilienhäuser ist momentan das größte Segment im Wohnimmobilienmarkt und deutlich größer als das der Neubauten. Doch über 60% der Wohngebäude in Deutschland sind nicht intelligent, darunter fallen auch rund 7,9 Millionen Einfamilienhäuser. Hinzu kommt, dass jährlich rund 315.000 Ein- und Zweifamilienhäuser vererbt und dass 27% davon durch die Erben danach auch bezogen werden. Aber die Mehrheit der gehandelten oder vererbten Einfamilienhäuser ist älter als 30 Jahre und daher oft sanierungsbedürftig. Das bietet auch dem Elektrohandwerk große Chancen. Allerdings wird die Bedeutung von Elektro-Installationen und Smart-Home-Lösungen von den meisten Sanierern bisher nicht wahrgenommen. Fest steht jedoch: Smarte Gebäudetechnik gehört in jedes Sanierungsprojekt für mehr Energieeffizienz, mehr Komfort und auch für mehr Sicherheit. Denn dies trägt maßgeblich zur Zukunftsfähigkeit und Wertsteigerung der Immobilie bei. Vor allem aber bietet es Optionen auf eine zusätzliche Förderung.

Um hier das Bewusstsein zu schärfen, hat sich Gira zu einer Smart-Home-Initiative entschlossen. Explizit angesprochen werden dabei Eigennutzer, die im Besitz eines modernisierungsbedürftigen Einfamilienhauses sind, es gerade gekauft oder geerbt haben oder die ein solches Haus kaufen und für die Modernisierung öffentliche Fördermittel in Anspruch nehmen wollen. Denn viele Gira Lösungen – z.B. smarte Heizungs- und Lichtsteuerung oder automatisierte Beschattung – sind durch die BAFA förderfähig, da sie die Energieeffizienz eines Wohngebäudes steigern. Je nach Programm und Projektbedingungen sind laut Unternehmen Zuschüsse bis zu 15% möglich. Voraussetzung ist eine Investition von mindestens 3.000€ brutto. Der Smart-Home-Förderservice von Gira startet mit dem erklärten Ziel, Anreiz für die Eigentümer eines Ein- und Zweifamilienhauses schaffen, Smart Home in eine geplante Modernisierung einzubinden und dadurch beim Elektrohandwerk Nachfrage zu schaffen.
Damit die Fördermittel sicher und regelkonform beantragt werden, braucht es eine zugelassene Energieberatung. Diese Rolle übernimmt der Partner ‚Energie Effizienz Profi‘ (EEP): Er prüft die Förderfähigkeit und übernimmt die Antragstellung. Für das Handwerk bedeutet das eine Entlastung. Denn der Elektrofachbetrieb kann den EEP-Förderservice bei passenden Sanierungsangeboten einfach aktiv mit anbieten: kostenfrei und ohne Zusatzaufwand. EEP erstellt dann die Antragsunterlagen direkt mit dem sanierungswilligen Eigentümer. Dazu benötigt EEP lediglich die technischen Eckdaten. Die Planungskosten werden zu 50% von der Bauherrschaft getragen und zu 50% staatlich gefördert. Die Begleitung durch EEP bei Nachweisen und Abwicklung reicht bis zur Zuschussauszahlung. Neben dem klassischen Beratungsgespräch helfen die drei digitalen Gira Assistenten dem Handwerk dabei, einen durchgängigen Prozess von der Erstkonfiguration der Kundschaft bis zur Inbetriebnahme zu generieren.
















