Erkennbar mehr…

Erkennbar mehr…

Der Trend zu deutlich besserer Bildqualität in der Videoüberwachung ist nicht zu leugnen. Sollte der Ernstfall eintreten und Fahnder sind gefordert ein Delikt aufzuklären, ist bei der Ermittlung die sehr gute Erkennbarkeit der Täter ein immenser Vorteil. Zudem wird mit der verbesserten Bildqualität das Abschreckungspotenzial einer Anlage deutlich erhöht, wenn Ganoven wissen, dass die Gefahr erkannt zu werden, exponentiell gestiegen ist. Die HD-SDI-Technik ist mittlerweile eine echte Alternative zu Netzwerksystemen, um Videoüberwachungsanlagen mit Megapixelaufnahmen zu erlangen.
Standen, wenn von einer Megapixelauflösung die Rede war, in der Vergangenheit immer ausschließlich Netzwerksysteme im Vordergrund, ist zuletzt die HD-SDI-Technik in den Fokus gerückt. Dabei hat die Abkürzung SDI nichts mit Ronald Reagans Idee von einem Raketenabwehrschirm im Weltraum aus den 80er-Jahren zu tun. Die Abkürzung steht hier für ‚Serial Digital Interface‘ und bezeichnet einen Standard, der ursprünglich für den professionellen Fernsehbereich entwickelt wurde, um über diese Schnittstelle unkomprimierte Videosignale in Full-HD (1.080p) per Koaxialkabel zu übertragen. Diese Technik findet nun ihren erfolgreichen Einzug in die Videoüberwachung. So übertrifft die Auflösung von HD-SDI-Kameras die von konventionellen CCTV-Kameras um ein Vielfaches. Als Faustformel gilt, dass rund fünfmal so viele Bildinformationen dargestellt werden können wie mit herkömmlichen Analogkameras. Das bedeutet wiederum, dass die Zahl der Kameras einer Anlage gegebenenfalls reduziert werden kann. Zudem wird der Wunsch von Anwendern nach Weitwinkelbildern mit dem verwendeten 16:9-Widescreen-Format erfüllt. Das entspricht dem Bildformat moderner, hochauflösender Monitore. Die Abtastung der Bilder erfolgt mittels Progressive-Scan. So werden bewegte Objekte scharf abgebildet und die Details bleiben erhalten.

Einfache Installation

Die Installation einer HD-SDI-Überwachungsanlage ist denkbar einfach. Die Technik nutzt 75O-Koaxialkabel wie es in konventionellen CCTV-Videoanlagen verwendet wird. So ist der Einsatz von RG-59-Kabel bis zu einer Kabellänge von 50m problemlos möglich. Verlustarme Koaxial-Kabeltypen wie das KHD-1 von Monacor ermöglichen zudem Kabelstrecken bis zu 170m. Alle HD-SDI-Systeme verwenden BNC-Koaxialstecker und die HD-SDI-Kameras sind mit einem Video-Testausgang ausgestattet. Dies ermöglicht die Ausrichtung und Objektiveinstellung mit herkömmlichen Video-Testmonitoren.

Nachrüstung und Moderni- sierung von Videoanlagen

Besonders interessant sind HD-SDI-Systeme bei der Nachrüstung und Modernisierung von Videoanlagen. Hier können einfach vorhandene Koaxialkabel-Installationen weiter genutzt werden, wenn die Systemanforderungen bezüglich Kabeldämpfung und Kabellänge erfüllt sind. Dies bedeutet eine enorme Kostenersparnis gegenüber dem Aufbau einer Netzwerk-Infrastruktur für ein System mit Megapixel-Netzwerk-Kameras.

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Monacor International GmbH & Co. KG
www.monacor.de

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Erkennbar mehr…

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Standen, wenn von einer Megapixelauflösung die Rede war, in der Vergangenheit immer ausschließlich Netzwerksysteme im Vordergrund, ist zuletzt die HD-SDI-Technik in den Fokus gerückt. Dabei hat die Abkürzung SDI nichts mit Ronald Reagans Idee von einem Raketenabwehrschirm im Weltraum aus den 80er-Jahren zu tun. Die Abkürzung steht hier für ‚Serial Digital Interface‘ und bezeichnet einen Standard, der ursprünglich für den professionellen Fernsehbereich entwickelt wurde, um über diese Schnittstelle unkomprimierte Videosignale in Full-HD (1.080p) per Koaxialkabel zu übertragen. Diese Technik findet nun ihren erfolgreichen Einzug in die Videoüberwachung. So übertrifft die Auflösung von HD-SDI-Kameras die von konventionellen CCTV-Kameras um ein Vielfaches. Als Faustformel gilt, dass rund fünfmal so viele Bildinformationen dargestellt werden können wie mit herkömmlichen Analogkameras. Das bedeutet wiederum, dass die Zahl der Kameras einer Anlage gegebenenfalls reduziert werden kann. Zudem wird der Wunsch von Anwendern nach Weitwinkelbildern mit dem verwendeten 16:9-Widescreen-Format erfüllt. Das entspricht dem Bildformat moderner, hochauflösender Monitore. Die Abtastung der Bilder erfolgt mittels Progressive-Scan. So werden bewegte Objekte scharf abgebildet und die Details bleiben erhalten.

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Die Installation einer HD-SDI-Überwachungsanlage ist denkbar einfach. Die Technik nutzt 75O-Koaxialkabel wie es in konventionellen CCTV-Videoanlagen verwendet wird. So ist der Einsatz von RG-59-Kabel bis zu einer Kabellänge von 50m problemlos möglich. Verlustarme Koaxial-Kabeltypen wie das KHD-1 von Monacor ermöglichen zudem Kabelstrecken bis zu 170m. Alle HD-SDI-Systeme verwenden BNC-Koaxialstecker und die HD-SDI-Kameras sind mit einem Video-Testausgang ausgestattet. Dies ermöglicht die Ausrichtung und Objektiveinstellung mit herkömmlichen Video-Testmonitoren.

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