
Auch 2026 ehrt die Peter und Luise Hager-Stiftung wieder Gründerinnen und Gründer im deutschen Elektrohandwerk. Zum fünften Mal schreibt die Stiftung den Meister-Gründerpreis aus, der im zweijährigen Turnus vergeben wird. Insgesamt werden drei Preisträgerinnen oder Preisträger ausgezeichnet, die jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro erhalten.
Bewerben können sich alle eingetragenen Meisterinnen und Meister des Elektrohandwerks, die seit dem 1. Januar 2021 einen eigenen Betrieb gegründet oder einen bestehenden Betrieb als Nachfolger übernommen haben. Über die Vergabe entscheidet eine siebenköpfige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Elektro-Fachverbänden, Meisterausbildungsstätten und Handwerkskammern, der Politik sowie der Hager Group. Die Schirmherrschaft für den Meister-Gründerpreis 2026 übernimmt Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes.
Zu den Bewertungskriterien für die Auszeichnung gehören neben den wirtschaftlichen Fakten auch unternehmerischer Gemeinsinn, nachhaltige Geschäftspraktiken, Personalführung und Ausbildungsstrategie. Gerade junge Betriebe profitieren von dieser finanziellen Starthilfe, denn das Preisgeld darf im Unternehmen frei und ohne Vorgaben eingesetzt werden.
So hat Adrian Gloss, einer der Preisträger aus dem Jahr 2024, das Preisgeld des Meister-Gründerpreises in Übungstafeln, ausgestattet mit KNX-Technik, investiert. Diese unterstützen bei der Weiterbildung seiner Auszubildenden. Denn ihm liegt die Förderung des Fachkräftenachwuchses besonders am Herzen. Interessierte Gründerinnen und Gründer können sich bis zum 31. August online bewerben. Die diesjährige Preisverleihung findet am 14. Oktober im Rahmen der Gedatec (Belektro) in Berlin statt.
















