Signify und Jung kooperieren bei smarter Gebäudesteuerung

jungxsignify
Bild: Signify GmbH

Öffentliche und gewerbliche Gebäude in Europa müssen effizienter und smarter werden, so will es die Energy Performance of Buildings Directive (EPBD), die von den EU-Mitgliedsstaaten noch dieses Jahr in nationales Recht überführt werden muss. Signify und Jung haben sich daher zusammengetan, um Gebäudebetreibern auf dem Weg in eine energieeffiziente Zukunft zu begleiten: Das intelligente Lichtmanagementsystem Signify Interact wird kompatibel mit den smarten Heizthermostaten von Jung Home. So lassen sich gleich zwei zentrale Anforderungen der überarbeiteten Richtlinie mit einer Lösung erfüllen.

Die beiden Unternehmen vereinen damit ihre smart vernetzten Managementsysteme, damit die Vorgaben der Europäischen Union zuverlässig erfüllt werden können. Und weil beide Systeme über Bluetooth-Mesh, bzw. Zigbee-Mesh kommunizieren, ist die Integration auch in älteren Bestandsgebäuden realisierbar. Die Bedienung über die App ist intuitiv und selbsterklärend. Mit Signify Interact lässt sich die gesamte Beleuchtungsanlage eines Gebäudes automatisieren und aus der Ferne verwalten. Das Licht wird nur dann aktiviert, wenn es tatsächlich gebraucht wird. Über Sensoren ist das System dazu in der Lage, auf wichtige Faktoren wie die Bewegung von Menschen oder das einfallende Tageslicht zu reagieren, um die Beleuchtungsintensität daran anzupassen.

Durch die Partnerschaft mit Jung Home erweitert sich der Funktionsumfang des Systems: Sobald die Sensoren erkennen, dass ein bestimmter Raum nicht mehr genutzt wird, schaltet sich das Licht aus – während die intelligenten Thermostate von Jung in den Eco-Modus wechseln. Die nahtlose Verbindung beider Plattformen ermöglicht eine ganzheitliche Steuerung von Beleuchtung und Raumklima, womit ein zentraler Baustein der EPBD erfüllt wird. Bei Bedarf können aber auch weitere smarte Taster, Schuko-Steckdosen und Jalousien aus dem Ökosystem von Jung Home in den Steuerungsumfang integriert werden. So kann beispielsweise auch der Tageslichteinfall automatisiert und aus der Ferne verwaltet werden. Über offene Schnittstellen (APIs) lässt sich das System darüber hinaus um viele weitere Funktionen ergänzen.