Vier Technologietrends für den Sicherheitssektor 2026

Axis Communications hat vier Technologietrends für 2026
identifiziert.
Axis Communications hat vier Technologietrends für 2026 identifiziert. – Bild: Axis Communications GmbH

Axis Communications hat wieder mehrere Technologietrends identifiziert, die den Sicherheitssektor im kommenden Jahr prägen werden. Im Jahr 2026 handelt es sich dabei in vielen Fällen um technologische Entwicklungen, die eine Weiterentwicklung bereits beobachteter Trends darstellen: künstliche Intelligenz, Fortschritte im Bereich der Bildgebung, verbesserte Datenverarbeitungskapazitäten auf den Endgeräten (on the Edge) sowie optimierte Kommunikationstechnologien. Selbst Technologien, die auf den ersten Blick noch in weiter Zukunft liegen, z.B. Quantencomputer, können laut dem Hersteller von Sicherheitslösungen potenziell bereits demnächst spürbare Auswirkungen auf Branchen haben, die sich frühzeitig darauf einstellen. Einen weiteren wesentlichen Treiber stellt im Zuge der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung die steigende Einbindung von IT-Abteilungen und -Experten in den Bereich der physischen Sicherheit dar.

„Die Technologietrends, die wir für 2026 identifiziert haben, zeigen deutlich, wie stark sich der Sicherheitssektor weiterentwickelt und diversifiziert. Besonders der Einfluss der IT auf strategische Entscheidungen wächst rasant und damit auch die Notwendigkeit, Sicherheitslösungen als integralen Bestandteil eines größeren digitalen Ökosystems unter Einbeziehung der Cybersecurity zu verstehen“, sagt Tobias Metsch, Regional Director Middle Europe bei Axis Communications. Die vier von Axis Communications identifizierten Trends umfassen:

1. ‚Ecosystem First‘ etabliert sich als zentraler Leitgrundsatz für die Entscheidungsfindung

Das Prinzip von ‚Ecosystem First‘ prägt zunehmend die Entscheidungsfindungsprozesse im Bereich der Sicherheitstechnologie und spiegelt den wachsenden Einfluss von IT-Abteilungen und -Experten auf diese Prozesse wider. Statt isolierte Sicherheitslösungen auszuwählen, setzen Unternehmen verstärkt auf integrierte Gesamtlösungen, die Geräte, Sensoren und Analysefunktionen nahtlos verbinden.

2. Kontinuierliche Weiterentwicklung hybrider Architekturen

Hybride Architekturen setzen sich zunehmend durch, da technologische Fortschritte in den Bereichen Edge- und Cloud-Computing dafür sorgen, dass reine On-Premise-Lösungen an Attraktivität einbüßen. Moderne, KI-gestützte Netzwerk-Kameras verfügen heute über deutlich höhere Rechenleistung und Bildqualität zur Erzeugung qualitativ hochwertigerer Metadaten. Zudem können immer mehr Analyseaufgaben direkt auf dem Gerät (on the Edge) ausgeführt werden, während Cloud-Ressourcen die erforderliche Analysekraft bereitstellen, um stetig wachsende Datenmengen umfassend auszuwerten und so geschäftsrelevante Erkenntnisse zu gewinnen.

3. Die zunehmende Bedeutung von Edge Computing

Edge Computing gewinnt weiter an Bedeutung, was auch direkt mit der Weiterentwicklung hybrider Architekturen zusammenhängt. Solange hybride Systeme auf eine Kombination aus Edge-, Cloud- und Server-Ressourcen setzten, wurde das Potenzial von Edge-AI nicht immer vollständig ausgeschöpft, da lokale Server viele Aufgaben übernahmen und die Verlagerung zum Edge ausbremsten. Das wird sich nun grundlegend verändern: Verbesserte KI-Funktionen direkt auf den Geräten führen dazu, dass Unternehmen bewusster und gezielter entscheiden, wo sie KI einsetzen und welche Analysen am Edge und welche in der Cloud stattfinden sollen. Moderne Kameras und eine wachsende Vielfalt an Edge-AI-fähigen Sensoren steigern Effizienz und Effektivität gleichermaßen.

4. Mobile Videosicherheit verzeichnet Wachstum

Mobile Videosicherheitslösungen verzeichnen aktuell ein rasantes Wachstum, das durch technologische und kommerzielle Faktoren vorangetrieben wird, die ihre Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitern: Verbesserte Konnektivität, Remote-Zugriff und Edge-AI ermöglichen den flexiblen Einsatz von modernen Netzwerk-Kameras in mobilen Anwendungsszenarien – von öffentlichen Flächen über Baustellen bis hin zu Großveranstaltungen.