Neue Messe zeigt Zukunft der Energie- und Gebäudedaten

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Bild: FHW e.V. / Aktions-Fotografie Ryszard Majewski

Am 22. und 23. Oktober findet in der Messehalle 1 der Messe Erfurt erstmals die Heikom statt – eine neue Fachmesse für digitales Energie- und Gebäudemanagement. Veranstalter Deumess, ein Netzwerk mittelständischer und regionaler Unternehmen der Energie- und Immobilienbranche, erwartet rund 1.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher. Die Heikom ist Plattform für etablierte Marktakteure rund um die Erfassung und Verarbeitung von Gebäude- und Energiedaten ebenso wie für neue Anbieter oder Startups im PropTech-Umfeld.

50 Anbieter von Lösungen rund um Energie- und Gebäudedaten

Die Messe richtet sich an Entscheider und leitende technische Mitarbeiter von Wohnungsunternehmen und -verwaltungen, Facility-Managern, großen Architektur- und Planungsbüros und natürlich Sub- und Smart-Metering-Anbietern. Im Fokus der Messe stehen Entwicklungen rund um Erfassungs- und Messgeräte, Abrechnung und Transparenz von Energieverbrauch und -kosten sowie für die Überwachung und Analyse von Energieflüssen. Weitere Themen sind die Hebung von Effizienzpotenzialen, die Digitalisierung der Anlagen zur Wärme- und Warmwassererzeugung und die Einbindung von Mieterstromkonzepten.

Rund 50 Aussteller präsentieren entsprechend Lösungen aus den Bereichen Datenerfassung und -nutzung, Energietransparenz und -effizienz sowie regenerative Versorgung von Gebäuden. Dazu gehören zum einen etablierte Player für Sensorik und Konnektivität, wie Engelmann, Qundis, Ei Electronics oder Vodafone. Genauso vertreten sind aber auch mittelständische oder kleine spezialisierte Anbieter, wie z.B. Kugu Home, Arasys, Einhundert Energie, Green Fusion oder Baeren.io.

„Wir bringen in der Mitte Deutschlands, in Erfurt, die wichtigen Player für die Erfassung, Aufbereitung und Nutzung von Energie- und Gebäudedaten zusammen“, so Deumess Vorständin Michaela Jones. „Ich bin sehr gespannt auf die vielen neuen Entwicklungen, Lösungen und Tools, die sie uns und den Besuchern dort präsentieren. Ohne Digitalisierung ist Gebäudebetrieb weder energetisch noch ökonomisch effizient abbildbar. Genau das spiegelt auch die Vielzahl der Aussteller wider.“

Startup-Area, Vorträge, Diskussionen

Begleitet wird die Messe von einem Bühnenprogramm mit Fachvorträgen und Praxisbeispielen der Aussteller sowie Diskussions-Runden. Die insgesamt fünf verschiedenen, rund 45-minütigen thematischen Panels drehen sich um aktuelle Themen der Metering- und Immobilienwirtschaft: Mieterstrom, Digitaler Heizungskeller, Softwarelösungen zur Abrechnung, Fernauslesung und Innovationen. Die eigens eingerichtete Startup-Area bietet Raum für fünf bis zehn Startups sowie Inseln für den innovativ-ungezwungenen Austausch zu Branchenthemen. Am Nachmittag des ersten Messetages pitchen Startups zudem ihre Ideen und Ansätze vor dem gesamten Messepublikum auf der Hauptbühne.

Netzwerken auf der Abendveranstaltung

Am Abend des ersten Messetages bietet die festliche Abendveranstaltung eine weitere Basis für intensives Networking und vertiefte Diskussion der aktuellen Branchenthemen. Der Netzwerkgedanke bildet auch für die Veranstalter ein zentrales Element der Messe: „Über 50 Aussteller sind für uns ein toller Anfang“, blickt Deumess Vorstand Bernd Bosch zufrieden auf die bisherige Resonanz. „Das zeigt das Potenzial, das im Thema und im Konzept steckt. Je mehr die Gewerke rund um Wärme und Strom in Immobilien zusammenfallen und je größer die Bedeutung von Energie- und Gebäudedaten wird, desto relevanter werden Plattformen wie die Heikom. Sie bringen Akteure an einen Tisch, die bislang oft getrennt voneinander gewirkt haben.“