Schott Solar: Produktoffensive gestartet

Schott Solar: Produktoffensive gestartet

Um mit dem rasanten Preisverfall auf dem Solarmarkt Schritt halten zu können, hat sich Schott Solar bereits Ende 2011 neu aufgestellt. Im Fokus der Neuaufstellung steht nun das marktnahe Modul- und Projektgeschäft, wohingegen das Unternehmen die Solarzellen künftig bei ausgewählten Partnern gemäß Schott Solar Spezifikationen produzieren lässt. Die Qualitätskontrolle erfolgt im Technologiezentrum im bayerischen Alzenau.
Schott Solar hat sich der neuen Lage, von der alle Marktteilnehmer und Vertriebsstufen betroffen sind, angepasst. „Die jüngste politische Entwicklung zeigt, dass diese Restrukturierung unumgänglich war“, kommentiert Jörg Henkel, Vorstand Vertrieb & Marketing der Schott Solar AG. „Im Grunde verbauen wir schon immer Solarzellen von Drittunternehmen, die genau unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen, in unseren Modulen. Dieser Schritt ist also nicht neu für uns“, so Henkel. Schott Solar erwartet, dass die kurzfristige Änderung des Einspeisetarifs den deutschen Markt deutlich reduzieren wird. Da die Neuregelung Großanlagen härter trifft, werden Kleinanlagen den Markt vermutlich dominieren. „Gerade in diesem Segment ist Schott Solar seit Jahren sehr gut verankert. Im Geschäftsjahr 2011 haben wir etwa 80% der Module in kleinen und mittelgroßen Anlagen platziert. Nach eigenen Berechnungen haben wir damit im Segment bis 10kWp einen Marktanteil von etwa 14% erreicht. Das wollen wir in Zukunft weiter ausbauen“, sagt Henkel. Gerade bei dieser schwierigen Marktlage betont der deutsche Hersteller wiederholt die Systemrelevanz und ungebrochene Popularität von Solarenergie. „Mit Solarenergie nehmen Bürger die Energiewende und ihre Stromversorgung selbst in die Hand“, so Henkel. „Ein Privathaushalt bezieht den Strom heute vom Energieversorger deutlich teurer als ihn die PV-Anlage produziert. Je mehr Strom selbst verbraucht wird, umso wirtschaftlicher wird die Solaranlage. Viele Kleinanlagen erreichen ohne weitere Maßnahmen einen Eigenverbrauch im zweistelligen Prozentbereich.“

Schott Perform Mono 260 macht den Auftakt

Mit dem neuen Hochleistungsmodul Schott Perform Mono 260 hat das Unternehmen die richtige Antwort auf die derzeit angespannte Marktsituation in der Solarindustrie parat. Der deutsche Qualitätshersteller bringt seine neueste Entwicklung zunächst in zwei Leistungsklassen bis 260Wp auf den Markt. Mit dem hohen Modulwirkungsgrad von 15,9% ist es besonders interessant für Privathäuser mit kleinen Dachflächen. Gleichzeitig erfüllt es hohe ästhetische Ansprüche dank dunkler, eng angeordneter Solarzellen, eingefasst von einem schwarzen Rahmen. Abhängig von der Nachfrage in den Märkten plant Schott Solar außerdem eine Variante mit schwarzer Rückseitenfolie anzubieten.

Umfangreiche Weiterentwicklungen

Zahlreiche Verbesserungen hat das Unternehmen im Schott Perform Mono 260 umgesetzt. Dazu gehört z.B. der neu entwickelte Hohlkammerrahmen, den das Unternhemen nun nach und nach bei anderen Modultypen einführen wird. Der nur 35mm hohe, schwarz eloxierte Aluminiumrahmen unterstreicht nicht nur das elegante Erscheinungsbild des Moduls, er bringt auch einige Finessen mit sich. Durch das Hohlkammerprofil reduziert sich Material und damit Gewicht – gerade einmal 19kg bringt es auf die Waage. Darüber hinaus hat Schott Solar ein besonderes Konzept für die Ecken des Rahmens erarbeitet: Diese sind massiv verstärkt und verfügen bereits über ein Loch für die Erdung. Breite Drainagen sorgen dafür, dass Regen- und Kondenswasser in allen Neigungen und Winkeln ablaufen kann. Das Modul fällt außerdem durch sein kompaktes Design auf. Gegenüber früheren Entwicklungen sind die Zellen enger angeordnet. Dies ist möglich durch neue, vorgeformte Verbinder und ein besseres Einkapselungsmaterial. Auch neu: Der Bereich zwischen Zellen und Rahmen wurde optimiert und ist nun auf beiden Seiten symmetrisch. Dank dieses Layouts lässt sich das Modul quasi in jeder beliebigen Richtung installieren, die Löcher für die Erdung sind von überall gut erreichbar. Das Modul soll später optional auch mit schwarz kaschierter Rückseitenfolie erhältlich sein, was den ästhetisch-geschlossenen Eindruck des Hochleistungsmoduls zusätzlich unterstützt. Die monokristallinen Zellen verfügen über drei so genannte Busbars – Metallfinger auf der Vorderseite, die mehr Strom einsammeln als bei Zellen mit zwei Busbars. Dadurch steigen die Stromerträge der Solarmodule und dadurch die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage.

Auf Herz und Nieren geprüft

Das Schott Perform Mono 260 ist für die Schneelastzone 3 geeignet und nach IEC61215 und IEC61730 auf 5400 Pascal Druck- und Sogbelastung geprüft. Zusätzlich wurde es den bei Schott Solar üblichen gegenüber der IEC doppelt so harten Qualitätstests unterzogen. Auch in dieser hohen Leistungsklasse gewährt Schott Solar als einer von sehr wenigen Herstellern eine lineare Leistungsgarantie von 25 Jahren. Anlagenbesitzer können sich somit auf hohe Stromerträge freuen. Ab Mai ist die neue Schott Perform Mono-Serie verfügbar.

Weitere Leistungsklassen folgen

Höhere Leistungsklassen von 265 und 270Wp sollen in der zweiten Jahreshälfte folgen. Mittelfristiges Ziel von Schott Solar ist es, das Schott Perform mit Leistungsklassen bis 280Wp anzubieten. Basis hierfür ist eine neue industrietaugliche Hochleistungs-Zelltechnologie, die der deutsche Hersteller entwickelt hat und die mit Wirkungsgraden im Bereich von 20% aufwartet. Diese Zelltechnologie soll mit neu entwickelten Quasimono Solarwafern kombiniert werden.

Kasten: Informationen

Die technischen Daten des Schott Perform Mono 260 im Überblick:
– Bestückung: 60 Zellen, monokristallin 156x56mm, 3 Busbars
– Frontabdeckung: Eisenarmes Solarglas 3,2mm
– Rückseitenabdeckung: Folienverbund (weiß, optional schwarz)
– Leistungsklassen: 255/260/265Wp
– Modulwirkungsgrad: 15,9%
– Mechanische Stabilität: 5.400N/m² (Druck)
– Größe: 1652x 990x35mm
– Gewicht: 19kg
– Rahmen: 35mm, schwarz

www.schottsolar.com

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Schott Solar: Produktoffensive gestartet

Um mit dem rasanten Preisverfall auf dem Solarmarkt Schritt halten zu können, hat sich Schott Solar bereits Ende 2011 neu aufgestellt. Im Fokus der Neuaufstellung steht nun das marktnahe Modul- und Projektgeschäft, wohingegen das Unternehmen die Solarzellen künftig bei ausgewählten Partnern gemäß Schott Solar Spezifikationen produzieren lässt. Die Qualitätskontrolle erfolgt im Technologiezentrum im bayerischen Alzenau.
Schott Solar hat sich der neuen Lage, von der alle Marktteilnehmer und Vertriebsstufen betroffen sind, angepasst. „Die jüngste politische Entwicklung zeigt, dass diese Restrukturierung unumgänglich war“, kommentiert Jörg Henkel, Vorstand Vertrieb & Marketing der Schott Solar AG. „Im Grunde verbauen wir schon immer Solarzellen von Drittunternehmen, die genau unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen, in unseren Modulen. Dieser Schritt ist also nicht neu für uns“, so Henkel. Schott Solar erwartet, dass die kurzfristige Änderung des Einspeisetarifs den deutschen Markt deutlich reduzieren wird. Da die Neuregelung Großanlagen härter trifft, werden Kleinanlagen den Markt vermutlich dominieren. „Gerade in diesem Segment ist Schott Solar seit Jahren sehr gut verankert. Im Geschäftsjahr 2011 haben wir etwa 80% der Module in kleinen und mittelgroßen Anlagen platziert. Nach eigenen Berechnungen haben wir damit im Segment bis 10kWp einen Marktanteil von etwa 14% erreicht. Das wollen wir in Zukunft weiter ausbauen“, sagt Henkel. Gerade bei dieser schwierigen Marktlage betont der deutsche Hersteller wiederholt die Systemrelevanz und ungebrochene Popularität von Solarenergie. „Mit Solarenergie nehmen Bürger die Energiewende und ihre Stromversorgung selbst in die Hand“, so Henkel. „Ein Privathaushalt bezieht den Strom heute vom Energieversorger deutlich teurer als ihn die PV-Anlage produziert. Je mehr Strom selbst verbraucht wird, umso wirtschaftlicher wird die Solaranlage. Viele Kleinanlagen erreichen ohne weitere Maßnahmen einen Eigenverbrauch im zweistelligen Prozentbereich.“

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Mit dem neuen Hochleistungsmodul Schott Perform Mono 260 hat das Unternehmen die richtige Antwort auf die derzeit angespannte Marktsituation in der Solarindustrie parat. Der deutsche Qualitätshersteller bringt seine neueste Entwicklung zunächst in zwei Leistungsklassen bis 260Wp auf den Markt. Mit dem hohen Modulwirkungsgrad von 15,9% ist es besonders interessant für Privathäuser mit kleinen Dachflächen. Gleichzeitig erfüllt es hohe ästhetische Ansprüche dank dunkler, eng angeordneter Solarzellen, eingefasst von einem schwarzen Rahmen. Abhängig von der Nachfrage in den Märkten plant Schott Solar außerdem eine Variante mit schwarzer Rückseitenfolie anzubieten.

Umfangreiche Weiterentwicklungen

Zahlreiche Verbesserungen hat das Unternehmen im Schott Perform Mono 260 umgesetzt. Dazu gehört z.B. der neu entwickelte Hohlkammerrahmen, den das Unternhemen nun nach und nach bei anderen Modultypen einführen wird. Der nur 35mm hohe, schwarz eloxierte Aluminiumrahmen unterstreicht nicht nur das elegante Erscheinungsbild des Moduls, er bringt auch einige Finessen mit sich. Durch das Hohlkammerprofil reduziert sich Material und damit Gewicht – gerade einmal 19kg bringt es auf die Waage. Darüber hinaus hat Schott Solar ein besonderes Konzept für die Ecken des Rahmens erarbeitet: Diese sind massiv verstärkt und verfügen bereits über ein Loch für die Erdung. Breite Drainagen sorgen dafür, dass Regen- und Kondenswasser in allen Neigungen und Winkeln ablaufen kann. Das Modul fällt außerdem durch sein kompaktes Design auf. Gegenüber früheren Entwicklungen sind die Zellen enger angeordnet. Dies ist möglich durch neue, vorgeformte Verbinder und ein besseres Einkapselungsmaterial. Auch neu: Der Bereich zwischen Zellen und Rahmen wurde optimiert und ist nun auf beiden Seiten symmetrisch. Dank dieses Layouts lässt sich das Modul quasi in jeder beliebigen Richtung installieren, die Löcher für die Erdung sind von überall gut erreichbar. Das Modul soll später optional auch mit schwarz kaschierter Rückseitenfolie erhältlich sein, was den ästhetisch-geschlossenen Eindruck des Hochleistungsmoduls zusätzlich unterstützt. Die monokristallinen Zellen verfügen über drei so genannte Busbars – Metallfinger auf der Vorderseite, die mehr Strom einsammeln als bei Zellen mit zwei Busbars. Dadurch steigen die Stromerträge der Solarmodule und dadurch die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage.

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Das Schott Perform Mono 260 ist für die Schneelastzone 3 geeignet und nach IEC61215 und IEC61730 auf 5400 Pascal Druck- und Sogbelastung geprüft. Zusätzlich wurde es den bei Schott Solar üblichen gegenüber der IEC doppelt so harten Qualitätstests unterzogen. Auch in dieser hohen Leistungsklasse gewährt Schott Solar als einer von sehr wenigen Herstellern eine lineare Leistungsgarantie von 25 Jahren. Anlagenbesitzer können sich somit auf hohe Stromerträge freuen. Ab Mai ist die neue Schott Perform Mono-Serie verfügbar.

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– Bestückung: 60 Zellen, monokristallin 156x56mm, 3 Busbars
– Frontabdeckung: Eisenarmes Solarglas 3,2mm
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– Modulwirkungsgrad: 15,9%
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