Moderne Feuerstellen: Pelletkessel

Moderne Feuerstellen: Pelletkessel

Heizen und Warmwasser aufbereiten, allein mit ökologisch einwandfreier Energie – das ist heute auch im Einfamilienhaus möglich. Der Naturbrennstoff Holz und die Kraft der Sonne ergänzen sich dafür zu einer unschlagbaren Kombination.
Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich bei einer Sanierung ihrer Heizungsanlage für den Energieträger Holz. So soll dem Deutschen Energie-Pellet-Verband zufolge in diesem Jahr die Zahl der neu installierten Holzpelletkessel um 40% auf 140.000 Anlagen steigen. Geringe Energiekosten und reichlich Fördermittel machen Pelletheizungen auch ökonomisch interessant. Dazu bieten sie den gleichen Komfort wie eine herkömmliche Heizungsanlage.

Pellets – ökologisch und ökonomisch

Anders als bei einem Kaminofen kommt beim Pelletkessel keine Lagerfeuer-Romantik auf, denn geheizt wird im Keller. Die etwa 3 bis 6cm langen und 5mm dicken ‚Holzwürmer‘ aus Säge- und Hobelspänen liefert ein Tankwagen. Der Heizvorgang ist dann völlig automatisch. Und weil dabei nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie der Baum während seines Lebens gespeichert hat, ist die CO2-Bilanz neutral. Auch hinsichtlich der Feinstaubbelastung sind Pelletheizungen unbedenklich. „Moderne Kessel erfüllen bereits heute die für 2015 geplanten Grenzwerte“, sagt Stefan Hilbring aus dem technischen Vertrieb beim Solarheizsystemhersteller Solvis. „Gerade hat die Stiftung Warentest in einem aktuellen Test die Umweltfreundlichkeit von Pellets bestätigt.“ Danach lagen die Kosten pro Kilowattstunde bei Pellets mit 3 bis 5ct am unteren Ende der Spanne von 5 bis 9ct für Gas und Heizöl. Wird die Pelletheizung mit einer Solaranlage kombiniert, erhält man eine saubere, preiswerte und zukunftssichere Energieversorgung. Dann übernimmt im Sommer weitgehend die Sonne die Warmwasserbereitung, während sie in der kalten Jahreszeit den Pelletkessel unterstützt.

Sinnvoll investieren – mit staatlicher Hilfe

Als Hersteller von regenerativen Heizsystemen liefert beispielsweise Solvis unter der Bezeichnung ‚SolvisLino‘ ein optimal aufeinander abgestimmtes System aus Pelletkessel, Solarschichtspeicher und Sonnenkollektor für das Dach. Eine solche Kombination ersetzt seit zwei Jahren im Zweifamilienhaus der Familie Pfeifer im oberschwäbischen Ebersbach die alte Heizanlage. Der Spareffekt war enorm. Hatte die alte Gas-Heizung noch rund 50.000kWh benötigt, so halbierte die Pellet-Solaranlage den Energieverbrauch auf rund 25.000kWh. Aufgrund der deutlich günstigeren Brennstoffpreise erzielte Familie Pfeifer eine Kostenersparnis von 78%. Trotz der Investitionskosten steht sie deshalb langfristig auf der Gewinnerseite. Öffentliche Fördermittel erleichtern die Umstellung auf eine derart verbesserte Energieversorgung. So gibt es etwa für ein Pelletheizsystem mit 12m² Kollektorfläche mindestens 4.200Euro Zuschuss.

Solvis GmbH & Co. KG
www.solvis.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Moderne Feuerstellen: Pelletkessel

Heizen und Warmwasser aufbereiten, allein mit ökologisch einwandfreier Energie – das ist heute auch im Einfamilienhaus möglich. Der Naturbrennstoff Holz und die Kraft der Sonne ergänzen sich dafür zu einer unschlagbaren Kombination.
Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich bei einer Sanierung ihrer Heizungsanlage für den Energieträger Holz. So soll dem Deutschen Energie-Pellet-Verband zufolge in diesem Jahr die Zahl der neu installierten Holzpelletkessel um 40% auf 140.000 Anlagen steigen. Geringe Energiekosten und reichlich Fördermittel machen Pelletheizungen auch ökonomisch interessant. Dazu bieten sie den gleichen Komfort wie eine herkömmliche Heizungsanlage.

Pellets – ökologisch und ökonomisch

Anders als bei einem Kaminofen kommt beim Pelletkessel keine Lagerfeuer-Romantik auf, denn geheizt wird im Keller. Die etwa 3 bis 6cm langen und 5mm dicken ‚Holzwürmer‘ aus Säge- und Hobelspänen liefert ein Tankwagen. Der Heizvorgang ist dann völlig automatisch. Und weil dabei nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie der Baum während seines Lebens gespeichert hat, ist die CO2-Bilanz neutral. Auch hinsichtlich der Feinstaubbelastung sind Pelletheizungen unbedenklich. „Moderne Kessel erfüllen bereits heute die für 2015 geplanten Grenzwerte“, sagt Stefan Hilbring aus dem technischen Vertrieb beim Solarheizsystemhersteller Solvis. „Gerade hat die Stiftung Warentest in einem aktuellen Test die Umweltfreundlichkeit von Pellets bestätigt.“ Danach lagen die Kosten pro Kilowattstunde bei Pellets mit 3 bis 5ct am unteren Ende der Spanne von 5 bis 9ct für Gas und Heizöl. Wird die Pelletheizung mit einer Solaranlage kombiniert, erhält man eine saubere, preiswerte und zukunftssichere Energieversorgung. Dann übernimmt im Sommer weitgehend die Sonne die Warmwasserbereitung, während sie in der kalten Jahreszeit den Pelletkessel unterstützt.

Sinnvoll investieren – mit staatlicher Hilfe

Als Hersteller von regenerativen Heizsystemen liefert beispielsweise Solvis unter der Bezeichnung ‚SolvisLino‘ ein optimal aufeinander abgestimmtes System aus Pelletkessel, Solarschichtspeicher und Sonnenkollektor für das Dach. Eine solche Kombination ersetzt seit zwei Jahren im Zweifamilienhaus der Familie Pfeifer im oberschwäbischen Ebersbach die alte Heizanlage. Der Spareffekt war enorm. Hatte die alte Gas-Heizung noch rund 50.000kWh benötigt, so halbierte die Pellet-Solaranlage den Energieverbrauch auf rund 25.000kWh. Aufgrund der deutlich günstigeren Brennstoffpreise erzielte Familie Pfeifer eine Kostenersparnis von 78%. Trotz der Investitionskosten steht sie deshalb langfristig auf der Gewinnerseite. Öffentliche Fördermittel erleichtern die Umstellung auf eine derart verbesserte Energieversorgung. So gibt es etwa für ein Pelletheizsystem mit 12m² Kollektorfläche mindestens 4.200Euro Zuschuss.

Bild: Fluke Deutschland GmbH
Bild: Fluke Deutschland GmbH
Messung der Netzqualität bei Solaranlagen

Messung der Netzqualität bei Solaranlagen

Der Markt für erneuerbare Energien wächst rasant und stellt neue Herausforderungen an qualifizierte Techniker, die die Solaranlagen und Windparks der Zukunft in Betrieb nehmen und warten sollen. Mark Bakker, Field Application Engineer bei Fluke, geht auf die Bedeutung der Netzqualitätsmessung für Solaranlagen näher ein und erklärt die Fallstricke und korrekten Herangehensweisen im Interview.

Bild: ABB Stotz-Kontakt GmbH
Bild: ABB Stotz-Kontakt GmbH
Premiere für Cylon

Premiere für Cylon

Bauer Elektroanlagen realisiert über alle elektrotechnischen Leistungsbereiche hinweg Anlagentechnik aus einer Hand. Das Unternehmen demonstriert an seiner Berliner Niederlassung, was mit moderner Gebäudeautomation heute alles möglich ist: Der Neubau auf dem Firmengelände im Stadtteil Adlershof ist energieautark konzipiert und speist überschüssigen Photovoltaikstrom automatisch in Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ein. Sämtliche Steuerungssysteme basieren auf offenen Standards zur intelligenten Gebäudevernetzung. Als technologisches Novum sorgen dabei erstmals Lösungen von ABB Cylon.

Bild: Gifas Electric GmbH
Bild: Gifas Electric GmbH
Beleuchteter LED-Handlauf für mehr Sicherheit

Beleuchteter LED-Handlauf für mehr Sicherheit

Für die Modernisierung einer Notfalltreppe im Außenbereich eines Gebäudes der Universität Trier wurde eine effiziente und redundante Lichtlösung gesucht, die alle Normen für Treppen im öffentlichen Bereich gemäß DIN EN12464-1 und DGUV Information 208-055 erfüllt. Die Wahl fiel auf das modulare Handlaufsystem LaneLED Inox48 von Gifas, das den Anforderungen an Lichtleistung, Design und Sicherheit gerecht wurde.

Bild: ©Blue Planet Studio/stock.adobe.com
Bild: ©Blue Planet Studio/stock.adobe.com
Long Range Wide Area Network für Smart Cities

Long Range Wide Area Network für Smart Cities

Ursprünglich für das Internet of Things (IoT) entwickelt, wird die Funktechnologie Lorawan – kurz für Long Range Wide Area Network – zunehmend auch von Städten, Kommunen, Liegenschaftsverwaltern und Energieversorgern vorangetrieben. Auch in Smart Cities spielt sie eine wichtige Rolle. Als Alternative zu anderen Funksystemen bietet sich Lorawan vor allem dort als leistungsstarke Lösung an, wo große Reichweiten und hohe Wirtschaftlichkeit wesentlich sind.

Bild: Softing IT Networks GmbH
Bild: Softing IT Networks GmbH
Durchblick im Taschenformat

Durchblick im Taschenformat

Nach der Zertifizierung ist vor der Inbetriebnahme: Moderne Highend-Verdrahtungstester erreichen heute ganz neue Möglichkeiten. Konnten frühere Geräte sich nur über Kupferanschlüsse mit einem aktiven Netzwerk verbinden, deckt die neueste Generation von Testern alle drei Medien (Kupfer-, Glasfaser und WLAN) zum Verbindungsaufbau und Testen der Konnektivität ab. Aber auch die PoE (Power-over-Ethernet)-Leistung einer Verbindung kann mit Geräten der neusten Generation getestet werden.

Bild: Faruk Pinjo
Bild: Faruk Pinjo
Effiziente Beleuchtung für mehr Sicherheit

Effiziente Beleuchtung für mehr Sicherheit

Mit einem zeitgemäßen Beleuchtungskonzept wirken Parkhäuser einladend und sicher. Darüber hinaus soll Beleuchtung bei möglichst geringem Stromverbrauch für komfortable Orientierung sorgen. Diese Aspekte hat Zumtobel im Rahmen eines Modernisierungsprojekts im Parkhaus des Gundeli-Parks in Basel vereint. Nachhaltigkeit war bei diesem Projekt das Credo – sowohl bei der Geschäftsbeziehung als auch bei der Installation.