Funkalarmanlagen: Drahtlos in die sichere Zukunft

Funkalarmanlagen: Drahtlos in die sichere Zukunft

Das Thema Sicherheit rückt bei vielen Menschen in den Fokus, denn die Einbrüche in Privathaushalte und Gewerbebetriebe nehmen leider stetig zu. Wer nun über eine effektive Einbruchsicherung nachdenkt, kommt schnell an den Punkt sich zu entscheiden, welche Form des Schutzes bzw. der Abschreckung er auswählt. Ist die Nachrüstung des gesamten Gebäudes mit Sicherheitsfenstern und speziellen Schließanlagen, die Einrichtung einer Videoüberwachung oder die Installation einer Alarmanlage die individuell optimale Lösung?
Die Antwort wird einfacher, wenn sich der Interessent die unterschiedlichen Funktionen der drei Möglichkeiten vor Augen führt. Sicherheitsfenster schrecken den potentiellen Einbrecher z.B. nicht ab sondern erschweren den Einbruch, die Videoüberwachung hat eher eine Aufklärungs- und Überwachungs-Funktion. Eine Alarmanlage mit der entsprechenden Kennzeichnung am Gebäude hat zweifellos das größte Abschreckungspotential und erreicht, wenn sie dann einmal ausgelöst wurde, mit Sicherheit die größte Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft. Viele Hauseigentümer und Firmeninhaber schrecken allerdings vor dem nachträglichen Einbau noch zurück. Zu groß sind die Bedenken, wenn es um die Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen geht. Müssen z.B. Wände aufgeschlagen und Leitungen verlegt werden, sinkt die Bereitschaft zur Errichtung einer Alarmanlage nicht selten rapide.

Alles nur eine Frage der Integration

Doch für diese Fälle gibt es eine hoch moderne Lösung: die Funk-Alarmanlage. Hier spart der Anwender die hohen Kosten, die bei der nachträglichen Verdrahtung entstehen. Die Installation vor Ort ist einfach, sauber und schnell. Neben den eigenen vier Wänden ist die Funklösung zudem ideal für Mieter, die das Verlangen nach mehr Sicherheit haben, denn das System lässt sich ebenfalls mühelos wieder deinstallieren. Ferner wächst solch ein System mit den Anforderungen seiner Besitzer, ist also z.B. beim Ausbau des Hauses problemlos erweiterbar. Grundsätzlich findet der Interessent Modelle verschiedenster Anbieter im Markt. Beispielsweise das System Oasis, das vom Bremer Elektronikspezialisten Monacor International in der DACH-Region vertrieben wird. Die Anlage vereint eine ausgesprochene Bedienungsfreundlichkeit mit Zuverlässigkeit und einem hohen Sicherheitsniveau, denn sie ist nach der europäischen Norm EN 50131, Klasse 2, geprüft und zertifiziert. Ferner überzeugen die Komponenten durch ein dezentes Design. Das Oasis-System nutzt modernste Funktechnik, die es ermöglicht Alarmmeldungen sicher zu übertragen. Dazu nutzt diese Funk-Alarmanlage den für Sicherheitsanwendungen reservierten Frequenzbereich von 868MHz. Die Alarmanlage arbeitet mit einer ständig wechselnden, digitalen Codierung und überwacht kontinuierlich alle Systemkomponenten. So werden Manipulationsversuche sofort erkannt und gemeldet. Doch das Oasis-System ist weitaus mehr als eine reine Einbruchmeldeanlage. Mit den entsprechenden Komponenten kann es vor alltäglichen Gefahren wie Gasaustritt, Feuer oder Wasserschäden warnen. Diese Eigenschaften machen Funk-Alarmanlagen sowohl für den Anwender als auch für den Errichter äußerst interessant. Damit der Installateur die nötige Sicherheit bei Beratung, Planung und Installation hat, bieten einige Unternehmen intensive Schulungen an. „Die Nachfrage nach Alarmanlagen und damit nach solchen Seminaren steigt stetig“, sagt Harald Buchholz, Leiter des Technical Training Centers von Monacor International. Und da sich laufend neue Aufgabenstellungen ergeben, gehen die Schulungsthemen nicht aus. „Das ist das Interessante an diesem System. Die Produktmanager haben immer wieder kompetente Lösungen für neue Entwicklungen parat“, ergänzt Herr Buchholz. So ist die Alarmierung per SMS oder Anruf an verschiedene Telefonnummern per Kommunikationsmodul mittlerweile Standard. Ebenfalls kann die Anlage so komfortabel ferngesteuert werden. Die sichere Basis des Baukastensystems bildet bei Monacor International das Funk-Alarmanlagen-Set JK-84, bestehend aus Alarmzentrale mit 50 Funkmeldelinien, einem Funk-LCD-Bedienteil und weiteren Modulen wie z.B. einem Magnetkontakt zur Sicherung von Türen und Fenstern, Bewegungsmelder, Innensirene oder Funkhandsender. Eine lange Batterielebensdauer in den Funk-Komponenten wird übrigens durch den Einsatz von hochwertigen Lithium-Batterien erreicht. So kann diese, je nach Komponente und Nutzung, bis zu drei Jahre betragen. Ferner prüft das Oasis-Funksystem laufend den Zustand der Batterien und informiert rechtzeitig über einen notwendigen Austausch.

Die Angst des Anwenders vor dem Fehlalarm

Viele Anwender haben zunächst größten Respekt vor der Bedienung. Das ist allerdings bei der Oasis-Alarmanlage nahezu unbegründet. Das System ist so konzipiert, dass man es am Bedienteil JA-81F oder JA-81F/RGB, welches in den meisten Fällen im Eingangsbereich platziert ist, mittels Codes oder per Handsender bzw. RFID-Zugriffskarte scharf- und unscharf schaltet. Wird das Objekt z.B. beim Verlassen am Bedienteil scharfgeschaltet und die Zeitverzögerung ist aktiv, kommt es zu einer Ausgangsverzögerung (zwischen 10 und 90s programmierbar) und der Anwender hat genügend Zeit das Haus zu verlassen, ohne dass ein Alarm ausgelöst wird. Beim Betreten des Objekts hat der Anwender die gleiche Zeitspanne um die Anlage unscharf zu schalten. Der Vorteil der Scharfschaltung am Bedienteil JA-81F ist, dass man hier noch einmal kontrollieren kann, ob alle Türen und Fenster geschlossen sind. Die aufwendige Einrichtung von Scharfschalteeinrichtungen im Außenbereich ist somit nicht erforderlich. Die hohe Flexibilität des Oasis-Systems macht es zudem möglich, verschiedene Teilbereiche mit den dazugehörigen Meldern, Bedienteilen und Codes zu definieren und einzeln scharfzuschalten. Dies ist z.B. nützlich bei einem Gewerbebetrieb mit Büro- und Lagerbereich.

Alarm, Alarm…

Je nachdem, welche Konfiguration und Bausteine ausgewählt wurden, hat der Nutzer verschiedenste Möglichkeiten, wie das System Alarm schlägt. Nur so werden Einbrecher abgeschreckt und vertrieben. Die Innensirenen, an verschiedenen Orten im Objekt angebracht, sorgen für solch eine Schrecksekunde. Eine Außensirene dient neben dem abschreckenden Effekt mehr der Alarmierung der Umgebung, wie z.B. den aufmerksamen Nachbarn. Die oben bereits erwähnten Kommunikationsmodule geben eine Meldung an den Eigentümer oder einen beauftragten Sicherheitsdienst ab. Hier ist es dank des JA-84P, ein PIR-Bewegungsmelder mit eingebauter Kamera sogar möglich, Bilder aus dem gesicherten Objekt zu speichern und abzurufen. Weitere Module wie Infrarot-Lichtschranken, optische Rauchmelder, Glasbruchmelder, Gasmelder oder ein Sprachmodul, welches es erlaubt von autorisierten Telefonnummern aus in das überwachte Objekt hineinzuhören und zu sprechen, zeigen nochmals auf, wie flexibel sich das Oasis-System an die individuellen Wünsche der Kunden anpassen lässt. Rainer Sickert, Vertriebsleiter Deutschland, ist fest überzeugt die geeignete Lösung für seine Kunden zu haben: „Sind diese erst einmal vom System überzeugt und in unserem Technical Training Center geschult, sind Einbau und Beratung beim Endkunden kein Problem. Und sollten dennoch einmal Fragen bei der Installation der Anlage oder der Einrichtung des Systems auftauchen, kann unser technischer Kundendienst diese in den allermeisten Fällen telefonisch beantworten.“

Monacor International GmbH & Co. KG
www.monacor.de

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