Ein Tatort für das Internet der Dinge

Einbruchssicherheit:

Ein Tatort für das Internet der Dinge

Drahtlose Kommunikation ist die Basis für den intelligenten und deshalb effektiven Einbruchsschutz. In einem Sensor-basierten IoT-Netzwerk binden mit Radiotechnologie (RF) kommunizierende WLAN-Sensoren alle Geräte zu einer intelligenten Gebäudesicherheitslösung in das Internet ein. Sowohl private Hausbesitzer, aber auch das Facility-Management von Hotels oder Bürogebäuden profitieren davon. Tatsache ist: Nur so können sie heute ihren Aufgaben noch gerecht werden.

Bild: Semtech Corporate

Der Bedarf nach intelligenten Lösungen für den Einbruchsschutz in privaten und gewerblichen Gebäuden wird immer größer. Dabei geht es nicht nur um gefühlte Unsicherheiten, sondern auch um die Abwehr gegen Täter, die intelligenter und organisierter vorgehen und die eine permanente Überwachung von Objekten erfordern. Einbrecher haben nämlich ihren eigenen Rhythmus: Studien belegen, dass in Deutschland vor allem im Herbst und Winter eingebrochen wird. Einbrecher gehen dabei aber nicht im Schutz der Dunkelheit vor, sondern vor allem dann, wenn Häuser oder Wohnungen leer stehen, weil die Bewohner im Büro oder unterwegs sind. Nur eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung von Fenstern und Türen durch Sensor-basierte Sicherheitssysteme bietet eine wirkliche Sicherheit. Schon seit langem weisen Experten darauf hin, dass geschätzt jeder zweite Einbruch durch intelligente Sicherheitslösungen hätte verhindert werden können.

Abwehrnetze

Sensoren für die drahtlose Übertragung von Daten mit Radiotechnologie im Internet der Dinge integrieren Alarmsysteme für Fenster und Türen, Überwachungskameras, Gegensprechanlagen und automatische Türverriegelungen mit Netzen, die dann später durch intelligente Schlüsselanhänger oder auch Smartphones gesteuert werden können. Durch die Implementierung von Smart-Home-Lösungen können Sicherheitsfirmen oder Netzwerkprovider Sicherheitsdienste anbieten, die leistungsfähig, sicher sowie erschwinglich und damit auch für Hausverwaltungen oder Facility Manager rentabel sind.

Identifizieren, vertreiben, alarmieren

Dabei überwachen die Sensoren nicht nur, sie lösen auch geeignete Abwehrmaßnahmen aus, um Einbrecher am Eindringen zu hindern, abzuschrecken oder im schlimmsten Fall wenigstens zu identifizieren. Mit einem Sensor oder Bewegungsmelder versehene Türen oder Fenster lösen beim gewaltsamen Eindringen einen Alarm aus. Ebenso kann die Aufnahme durch eine Kamera gestartet, Verriegelungen aktiviert oder deaktiviert werden. Eine drahtlos angebundene Sirene löst im Ernstfall ein Signal aus, das viele Täter erfahrungsgemäß in die Flucht schlägt. Über ein Gateway werden alle Daten gesammelt und an PC oder Smartphone des Hausbesitzers oder des Hausverwalters zugesendet. Wer Hotels, Bürogebäude oder Gewerbeflächen absichern will, kann durch geeignete Sensoren auch die sicherheitsrelevanten Schwachpunkte der Gebäudesicherheit wie etwa Tiefgaragen abdecken. Gerade hier braucht es Sensoren mit Protokollen zur Datenübertragung, die ein Senden auch durch Decken, über mehrere Etagen und das gesamte Gebäude hinweg zu einem Gateway ermöglichen. Neben Einbrüchen lässt sich so auch Vandalismus unterbinden.

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www.semtech.com

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Bild: Semtech Corporate

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