Wenn Stromzähler mitdenken

Wenn Stromzähler mitdenken

Seit Anfang des Jahres haben die Deutschen das Recht auf einen intelligenten Stromzähler, einen sogenannten ‚Smart Meter‘. Ab 2011 müssen die Energieversorger außerdem flexible Tarife anbieten. Zeitnahes Ablesen der Verbrauchsdaten online, eine exakte monatliche Rechnungsstellung ohne erhöhte Abschläge oder teure Nachzahlungen, Nutzung günstiger Tarife zu Zeiten mit geringer Auslastung des Stromnetzes – das sind nur einige Vorteile.
Mit seinem ‚E-energy‘-Programm fördert das Bundesministerium für Wirtschaft die Entwicklung neuer Lösungen rund um eine flexible Steuerung des Energiebedarfs auch mithilfe intelligenter Zähler. Eine Reihe von Projekten befindet sich bereits in der Testphase. In Zukunft sollen auch Privathaushalte dieses System nutzen und nur mit günstigem Strom z. B. ihren Kühlschrank kühlen. Um ihre Informationen mit dem intelligenten Zähler auszutauschen, müssen die Hausgeräte mit einem Bussystem vernetzt sein. Zum ‚E-energy‘-Projekt gehört auch der ‚EEbus – die Hausgerätevernetzung für ein effizientes Energiemanagemen‘. Dieser basiert auf den etablierten Busstandards, z.B. dem weltweiten Standard KNX. Über diesen Standard lassen sich Geräte und Funktionen wie Licht, Lüftung, Heizung, Küchengeräte und Home Entertainment verbinden. Sensoren übermitteln außerdem die Temperatur, Helligkeit, den Öffnungszustand der Fenster und vieles mehr. All diese Informationen verarbeitet das intelligente System. Genau nach dem gleichen System kann der Busstandard künftig auch den Strom an- und ausschalten – je nachdem, welche Informationen der intelligente Zähler sendet. Ein weiterer Vorteil für das Energiemanagement: Auf dem Display des Touchpanels lassen sich die Verbrauchskurven genau darstellen und analysieren. Und nicht nur für Strom, auch für andere Energiequellen ist eine solche Regelung möglich. Mit der gemeinsamen ‚Open Metering Initiative‘ entwickeln der Herstellerverband des Gas- und Wasserfachs figawa, KNX sowie der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) ein Open Metering System (OMS). Das Ziel von Open Metering ist die Förderung von offenen, herstellerübergreifenden Geräte- und Schnittstellenstandards und deren Anwendung. So soll auf Basis der Technologie von KNX ein europaweit einheitlicher Standard entstehen, der den gesamten Energieverbrauch effizient regelt.

light+building 2010: Halle 8.0, Gang F, Stand 98, Halle 11.1, Gang C, Stand 97

KNX Deutschland c/o. ZVEI e.V.
www.knx.de

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Seit Anfang des Jahres haben die Deutschen das Recht auf einen intelligenten Stromzähler, einen sogenannten ‚Smart Meter‘. Ab 2011 müssen die Energieversorger außerdem flexible Tarife anbieten. Zeitnahes Ablesen der Verbrauchsdaten online, eine exakte monatliche Rechnungsstellung ohne erhöhte Abschläge oder teure Nachzahlungen, Nutzung günstiger Tarife zu Zeiten mit geringer Auslastung des Stromnetzes – das sind nur einige Vorteile.
Mit seinem ‚E-energy‘-Programm fördert das Bundesministerium für Wirtschaft die Entwicklung neuer Lösungen rund um eine flexible Steuerung des Energiebedarfs auch mithilfe intelligenter Zähler. Eine Reihe von Projekten befindet sich bereits in der Testphase. In Zukunft sollen auch Privathaushalte dieses System nutzen und nur mit günstigem Strom z. B. ihren Kühlschrank kühlen. Um ihre Informationen mit dem intelligenten Zähler auszutauschen, müssen die Hausgeräte mit einem Bussystem vernetzt sein. Zum ‚E-energy‘-Projekt gehört auch der ‚EEbus – die Hausgerätevernetzung für ein effizientes Energiemanagemen‘. Dieser basiert auf den etablierten Busstandards, z.B. dem weltweiten Standard KNX. Über diesen Standard lassen sich Geräte und Funktionen wie Licht, Lüftung, Heizung, Küchengeräte und Home Entertainment verbinden. Sensoren übermitteln außerdem die Temperatur, Helligkeit, den Öffnungszustand der Fenster und vieles mehr. All diese Informationen verarbeitet das intelligente System. Genau nach dem gleichen System kann der Busstandard künftig auch den Strom an- und ausschalten – je nachdem, welche Informationen der intelligente Zähler sendet. Ein weiterer Vorteil für das Energiemanagement: Auf dem Display des Touchpanels lassen sich die Verbrauchskurven genau darstellen und analysieren. Und nicht nur für Strom, auch für andere Energiequellen ist eine solche Regelung möglich. Mit der gemeinsamen ‚Open Metering Initiative‘ entwickeln der Herstellerverband des Gas- und Wasserfachs figawa, KNX sowie der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) ein Open Metering System (OMS). Das Ziel von Open Metering ist die Förderung von offenen, herstellerübergreifenden Geräte- und Schnittstellenstandards und deren Anwendung. So soll auf Basis der Technologie von KNX ein europaweit einheitlicher Standard entstehen, der den gesamten Energieverbrauch effizient regelt.

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