Energieeinsparung:

Energieeinsparung:

Elektronische Durchlauf-
erhitzer klar im Vorteil

Eine neue Info-Broschüre der Initiative Wärme+ fasst Studienergebnisse der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE) zum Thema Energieverbrauch bei der Warmwasserversorgung zusammen.

Die Umrüstung auf elektronische Durchlauferhitzer reduziert im Vergleich zur Installation eines zentralen Systems Energieverluste und ist meist die kostengünstigere Variante. Das belegt die aktuelle Untersuchung zur 'Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen durch dezentrale elektronische Warmwasserversorgung' der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE). (Bild: Wärme+ / AEGBild: Wärme+ / Clage)

Die Umrüstung auf elektronische Durchlauferhitzer reduziert im Vergleich zur Installation eines zentralen Systems Energieverluste und ist meist die kostengünstigere Variante. Das belegt die aktuelle Untersuchung zur ‚Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen durch dezentrale elektronische Warmwasserversorgung‘ der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE). (Bild: Wärme+ / AEGBild: Wärme+ / Clage)


Im Zuge der Energiewende sind Architekten, Planer und Energieberater sowie das Fachhandwerk zunehmend gefordert, an Maßnahmen zu denken, die Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen in Deutschland sinken lassen. Große Bedeutung hat hierbei die Warmwasserversorgung von Wohngebäuden, die bei einer Umstellung von veralteten auf moderne dezentrale Strukturen großes Einsparpotenzial birgt. Die Umrüstung auf elektronische Durchlauferhitzer reduziert im Vergleich zur Installation eines zentralen Systems Energieverluste und ist meist die kostengünstigere Variante. Das belegt die aktuelle Untersuchung zur ‚Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen durch dezentrale elektronische Warmwasserversorgung‘ der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE). Die Initiative Wärme+ hat die Studien-Ergebnisse nun in einer Info- Broschüre übersichtlich zusammengefasst. Zusätzlich werden die unterschiedlichen Systeme zur Trinkwassererwärmung erläutert und die Vorteile elektronischer Durchlauferhitzer vor dem Hintergrund des wachsenden Anteils von Strom aus erneuerbaren Energien beleuchtet.
 (Bild: Wärme+ / Stiebel Eltron)

(Bild: Wärme+ / Stiebel Eltron)

Untersuchte Gebäude

Für die Analyse wurden Gebäude des Baujahrs 1960 untersucht: ein Einfamilienhaus, ein Drei- und ein Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohneinheiten. Diese Gebäude sind in der Ausgangssituation mit veralteten, hydraulisch geregelten Durchlauferhitzern ausgestattet. Die Studie vergleicht die Nutzenergie sowie die Energieverluste nach der Umstellung auf elektronisch geregelte Durchlauferhitzer mit einer zentralen Erwärmung über Öl-/Gas- Brennwertgeräte und Warmwasserzirkulation.

Die Umrüstung auf elektronische Durchlauferhitzer reduziert im Vergleich zur Installation eines zentralen Systems Energieverluste und ist meist die kostengünstigere Variante. Das belegt die aktuelle Untersuchung zur 'Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen durch dezentrale elektronische Warmwasserversorgung' der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE). (Bild: Wärme+ / AEGBild: Wärme+ / Clage)

Die Umrüstung auf elektronische Durchlauferhitzer reduziert im Vergleich zur Installation eines zentralen Systems Energieverluste und ist meist die kostengünstigere Variante. Das belegt die aktuelle Untersuchung zur ‚Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen durch dezentrale elektronische Warmwasserversorgung‘ der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE). (Bild: Wärme+ / AEGBild: Wärme+ / Clage)

Hohe Einsparungen möglich

Die Auswertung über einen Zeitraum von 15 Jahren zeigt, wie hoch die Einsparungen nach dem Austausch mit den neuen Warmwasser- Systemen sind. „Klar ist: Wird das Wasser unmittelbar an der Zapfstelle erwärmt, entfallen lange Rohrleitungen wie sie bei einer zentralen Warmwasserverteilung nötig sind. Dadurch sinken die Speicher-, Verteil- und Zirkulationsverluste erheblich“, so Alexander Sperr von der Initiative Wärme+. Insgesamt ergeben sich deutlich niedrigere Wärmeverluste und auch die Anlaufverluste sinken beträchtlich: „In einem 12-Familienhaus laufen bei zentralen Systemen täglich ohne weiteres 14l Wasser ungenutzt in den Abfluss. Das sind in jedem Jahr über 5.000l.“ Im Hinblick auf die Investitionskosten ist die dezentrale Trinkwassererwärmung vor allem für Ein- und kleinere Mehrfamilienhäuser empfehlenswert. Außerdem lohnt sich diese Umstellung auch aus ökologischer Sicht. Durch den zunehmenden Einsatz von erneuerbaren Energien für die Stromerzeugung sinken die bei der Warmwasserbereitung verursachten CO2-Emissionen durch dezentrale Systeme immer weiter, ebenso wird Primärenergie eingespart. Hier ergeben sich langfristig für sämtliche Gebäudetypen Vorteile: Im Jahr 2020 liegt der Primärenergieaufwand der dezentralen Systeme deutlich niedriger als bei den zentralen Anlagen. Durchlauferhitzer können außerdem auch mit Solaranlagen gekoppelt werden, damit sind weitere Energieeinsparungen möglich.

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www.hea.de/ www.waerme-plus.de

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erhitzer klar im Vorteil

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 (Bild: Wärme+ / Stiebel Eltron)

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Die Auswertung über einen Zeitraum von 15 Jahren zeigt, wie hoch die Einsparungen nach dem Austausch mit den neuen Warmwasser- Systemen sind. „Klar ist: Wird das Wasser unmittelbar an der Zapfstelle erwärmt, entfallen lange Rohrleitungen wie sie bei einer zentralen Warmwasserverteilung nötig sind. Dadurch sinken die Speicher-, Verteil- und Zirkulationsverluste erheblich“, so Alexander Sperr von der Initiative Wärme+. Insgesamt ergeben sich deutlich niedrigere Wärmeverluste und auch die Anlaufverluste sinken beträchtlich: „In einem 12-Familienhaus laufen bei zentralen Systemen täglich ohne weiteres 14l Wasser ungenutzt in den Abfluss. Das sind in jedem Jahr über 5.000l.“ Im Hinblick auf die Investitionskosten ist die dezentrale Trinkwassererwärmung vor allem für Ein- und kleinere Mehrfamilienhäuser empfehlenswert. Außerdem lohnt sich diese Umstellung auch aus ökologischer Sicht. Durch den zunehmenden Einsatz von erneuerbaren Energien für die Stromerzeugung sinken die bei der Warmwasserbereitung verursachten CO2-Emissionen durch dezentrale Systeme immer weiter, ebenso wird Primärenergie eingespart. Hier ergeben sich langfristig für sämtliche Gebäudetypen Vorteile: Im Jahr 2020 liegt der Primärenergieaufwand der dezentralen Systeme deutlich niedriger als bei den zentralen Anlagen. Durchlauferhitzer können außerdem auch mit Solaranlagen gekoppelt werden, damit sind weitere Energieeinsparungen möglich.

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