Smart Locks für Privatanwender

Einfachheit

Um für Privatanwender interessant zu sein, muss ein Smart Lock mit Einfachheit überzeugen. Dabei spielen sowohl die Installation als auch die Einrichtung des Systems und die Bedienung im Alltag eine Rolle. „In dieser Hinsicht sind Lösungen vorzuziehen, die ohne Bohrung an der Tür (und selbstverständlich ohne Kabel verlegen zu müssen) installiert werden können“, empfiehlt Schmidt. In die App integrierte Anleitungen für das Justieren des Schlosses, die Einrichtung der Türen, Nutzer und Berechtigungen erleichtern die Konfiguration. Übersichtliche Menüs in der App und gegebenenfalls der Web-Oberfläche sind ohnehin eine Grundvoraussetzung für die Akzeptanz bei Anwendern. Hinzu kommen noch intelligente Features, wie automatisches Entriegeln, wenn man in einen zuvor definierten Bereich in der Nähe des Schlosses kommt oder automatisches Verriegeln, wenn man diesen Bereich verlässt.

Auswahlkriterien für Smart Locks
  • Einfache Einrichtung: Anlegen von Nutzern und Türen in der App
  • Einfache Schlüsselverwaltung: Übersichtliche Vergabe von unterschiedlichen Berechtigungen (z.B. dauerhaft oder zeitlich beschränkt) in der App
  • Versand mobiler Schlüssel per App, SMS oder E-Mail
  • Verschlüsselte Kommunikation (AES-256-Bit)
  • Unterstützung mehrerer Funkstandards (Bluetooth, Z-Wave, ZigBee, HomeKit)
  • Installation ohne Bohrung, inkl. stabiler Verbindung mit dem Schließzylinder
  • Verwendung hochwertiger Materialien für Langlebigkeit

 

Integrationsmöglichkeiten

Ein Smart Lock an der Tür ist gut – noch besser wird es, wenn man es unkompliziert in bestehende oder noch anzuschaffende Smart-Home-Lösungen einbinden und somit alle relevanten Anwendungen miteinander verknüpfen kann. „Dazu sollte das Smart Lock nicht nur Bluetooth für die Kommunikation mit dem Smartphone beherrschen, sondern auch die in diesem Bereich üblichen Funkstandards unterstützen, wie Z-Wave und ZigBee. Das Danalock lässt sich darüber hinaus auch direkt mit dem iPhone steuern, da es als derzeit einziges Smart Lock kompatibel mit Apple HomeKit ist“, sagt Axel Schmidt. Überdies kann das Danalock noch Integrationen z.B. mit Airbnb, Amazon Echo oder Logitech Harmony vorweisen, wodurch sich die Einsatzmöglichkeiten noch einmal erheblich ausweiten. Auch Erweiterungen, z.B. für die Ansteuerung von Garagentoren oder Rollläden, sollten im Portfolio des Anbieters zu finden sein. So ist gewährleistet, dass man sein Zuhause auch schrittweise intelligenter ausstattet, ohne gleich ein komplettes und teures Smart-Home-System anschaffen zu müssen.

Das Danalock wird an der Innenseite der Tür auf dem mechanischen Schließzylinder montiert und kann per App gesteuert werden. (Bild: Salto Systems)

Das Danalock wird an der Innenseite der Tür auf dem mechanischen Schließzylinder montiert und kann per App gesteuert werden. (Bild: Salto Systems)

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

Ausgabe:
SALTO Systems GmbH, Deutschland
www.saltosystems.com

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: ©imaginima/iStock.com / Esylux
Bild: ©imaginima/iStock.com / Esylux
Dali-2-Gruppen flexibel und effizient umschalten

Dali-2-Gruppen flexibel und effizient umschalten

Energie nur dann, wenn sie wirklich gebraucht wird – so ist das Prinzip der bedarfsgesteuerten Gebäudeautomation durch intelligente Präsenzmelder. Im Bereich der Lichtsteuerung setzt die präsenz- und tageslichtabhängige Konstantlichtregelung diesen Gedanken besonders konsequent um. Beim Nutzen von Szenen des Industriestandards Dali-2 gilt es allerdings eine Besonderheit zu beachten.

Bild: Tüv Süd
Bild: Tüv Süd
Ein Booster für die Elektromobilität

Ein Booster für die Elektromobilität

Das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) enthält verbindliche Vorgaben zur Leitungs- und Ladeinfrastruktur in Gebäuden. Doch vor allem bei neugebauten Mehrfamilienhäusern hapert es vielerorts noch an der Umsetzung. Fachplaner, Gebäudeautomatisierer und das Elektrohandwerk können
helfen, Zusatzaufwand und hohe Folgekosten für Nachbesserungen zu vermeiden.

Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Türkommunikation 4.0

Türkommunikation 4.0

Die Türkommunikation blickt auf eine belebte Geschichte zurück. Was ursprünglich mit einem bloßen Klopfen begann, hat sich im Laufe der Zeit und im Einklang mit neuen Technologien stetig weiterentwickelt: Von der reinen Mechanik hin zur elektronischen Klingel, von der Sprechanlage zum Video-Türkommunikationssystem und von der Mehrdrahttechnik zum TwinBus – dem ersten Ritto Bussystem speziell für die Türkommunikation. Im Zuge der digitalen Transformation wird die Geschichte nun weitergeschrieben. Das neueste Kapitel: ‚Von analog zu digital, von Twinbus zu Twinbus IP‘.

Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH
Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH
Licht im Dunkeln

Licht im Dunkeln

LED-Beleuchtung gehört zu unserem Alltag. Professionelle Lösungen bieten mehr Möglichkeiten beim Neubau oder Renovieren. Wie sieht eine zuverlässige und sichere Versorgung aus? Phoenix Contact hat dazu eine neue Lösung entwickelt. Die 24V LED-Stromversorgung der Step-Power-Produktfamilie vereint eine flache Bauform mit hoher Leistungsdichte. Sie eignet sich für die Montage im Installationsverteiler und in abgehängten Decken.

Bild: Carsten Heidmann
Bild: Carsten Heidmann
Digitale Zeiterfassung im Handwerk

Digitale Zeiterfassung im Handwerk

Der Einstieg in das digitale Büro beginnt für viele Handwerksbetriebe mit der Ablösung der händischen Stundenzettel durch eine digitale Zeiterfassung. Immer mehr Betriebe entscheiden sich für die elektronische Form der Arbeitszeiterfassung im Büro und Außendienst. Damit soll nicht nur der administrative Aufwand durch fehleranfällige Mehrfacherfassungen, Nachbearbeitungen und fehlende Übersicht reduziert werden. Sie soll auch eine valide Datenbasis in Echtzeit und damit eine bessere Planung und Steuerung der gesamten Ressourcenverwaltung sowie aller nachgelagerten Prozesse ermöglichen.