Zukunftsorientiert und clever

Zukunftsorientiert und clever

Die Schule Lycée Sud Loire in Frankreich wurde als Plus-Energie-Gebäude gebaut und erzeugt mehr Energie als verbraucht wird. Durch die Installation einer intelligenten Lichtsteuerung mittels Bewegungs- und Präsenzmeldern von Steinel Professional wird zudem der Energieverbrauch für die Beleuchtung so gering wie möglich gehalten.
Das Schulgebäude des neuen Gymnasiums in Clisson zeichnet sich nicht nur durch eine ansprechende Architektur, sondern auch durch eine energieeffiziente Bauweise aus. Eine autarke Energieversorgung durch Wärmerückgewinnung und die Nutzung von Solar- und Windenergie liefert die benötigte Energie für den Schul- und Internatsbetrieb. Durch die spezielle bauliche Konstruktion der Gebäudehülle sowie dem Einsatz besonderer Baumaterialien können im 18.000m2 großen Gebäude Energieüberschüsse erzielt werden. Auch bei der Lichtplanung stand das Thema Energieeffizienz im Mittelpunkt. In der Regel wird gerade in öffentlichen Gebäuden viel Energie für die Beleuchtung verbraucht, denn Licht bleibt häufig eingeschaltet, auch wenn Räumlichkeiten gar nicht wirklich genutzt werden. Zur Vermeidung einer derartigen Energieverschwendung sollte sich das Licht im Lycée daher bedarfsabhängig ganz automatisch einschalten, wenn es tatsächlich benötigt wird und sich automatisch auch wieder ausschalten, wenn es nicht mehr gebraucht wird. Sofern Tageslicht in den Räumen vorhanden ist, sollte dieses ebenfalls bei der sensorgesteuerten Beleuchtung berücksichtigt werden.

Vielfältige Erfassungsaufgaben

Im Schulgebäude hat jeder Raum seine baulichen Besonderheiten. Für die automatische Lichtsteuerung bedeutet dies eine Vielzahl von Erfassungsaufgaben, die ihrerseits wiederum unterschiedliche Sensoren und Erfassungstechnologien erfordern. Für die Umsetzung dieser Aufgabe entschied sich das Projekt- und Baumanagement je nach Einsatzort für verschiedene Bewegungs- und Präsenzmelder von Steinel Professional. Der Präsenzmelder IR Quattro DIM wurde in den Klassenräumen und Korridoren eingesetzt, während in den hohen Hallen und Besprechungsräumen der IR Quattro HD DIM installiert wurde. In kleineren Räumen oder im Treppenhaus fanden die Bewegungsmelder IS D 360 sowie IS 2180-5 ihren Einsatz. Für die automatische Lichtsteuerung in den Toilettenräumen entschied man sich für den Hochfrequenz-Präsenzmelder HF 360.

Konstantes Lichtniveau

Mithilfe der Präsenzmelder IR Quattro DIM und IR Quattro HD DIM wurde eine Konstantlichtregelung installiert, um gleichmäßig über den Tag hinweg immer ein bestimmtes Helligkeitsniveau in den Räumen zu haben. Hierbei wird das vorhandene Tageslicht im Tagesverlauf berücksichtigt. Der Sensor sorgt via DIM-Schnittstelle dafür, dass im Raum immer so viel Licht ist, wie es der eingestellte Helligkeitswert vorgibt. Bei einem ausreichenden Tageslichtniveau wird kein künstliches Licht zugeschaltet. Bei Unterschreiten des Helligkeitswertes schaltet der Sensor automatisch künstliches Licht zu, wenn er eine Bewegung feststellt. Allerdings wird dabei nur maximal so viel Kunstlicht zugeschaltet, bis der gewünschte Helligkeitswert erreicht ist.

Seiten: 1 2 3Auf einer Seite lesen

Ausgabe:
STEINEL Vertrieb GmbH
www.steinel.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Schnabl Stecktechnik GmbH
Bild: Schnabl Stecktechnik GmbH
Befestigungslösungen steigern Effizienz

Befestigungslösungen steigern Effizienz

Für Großbaustellen müssen Monate – manchmal auch Jahre – für die Verlegung aller Installationen eingeplant werden: Die Ressourcen müssen ausreichend, aber möglichst optimal eingeplant werden, Materialien bestellt und alle Eventualitäten berücksichtigt werden. Und sind dann endlich alle Leitungen verlegt, gibt es oftmals doch noch Änderungen. Eine nicht nur ärgerliche, sondern vor allem zeitintensive Situation für Elektrohandwerksbetriebe, die besonders bei komplexen Installationen in Smart Buildings häufig vorkommt.

Anzeige

Anzeige

Anzeige