Intelligent und umweltfreundlich
(Bild: Qundis GmbH)

(Bild: Qundis GmbH)

Erfassen & Abrechnen

Die Erfassung von Wasser- und Wärmeverbräuchen sowie deren Abrechnung mit einem AMR-System sind leicht: Die Werte aller Messgeräte werden je nach Wunsch, z.B. zweimal monatlich, per E-Mail an den Nutzer des Erfassungssystems gesendet. So entfällt das Ausrücken zum Objekt. Damit spart sich der Messdienstleister oder die Wohnungsbaugenossenschaft nicht nur den Aufwand für die jährliche Hauptablesung: Die automatisierte Datenübertragung ermöglicht ebenso eine flexible Abrechnung bei Zwischenablesungen und Mieterwechseln. AMR-Systeme verarbeiten eine Vielzahl von Daten. Deshalb haben Datensicherheit und Datenschutz Priorität und spielen auch bei der Auswahl der Technik eine Rolle. Bei einer Cloud-Lösung ist es ein Vorteil, wenn sich die zugehörigen Server in Deutschland befinden. Denn nur so werden die deutschen Datensicherheitsanforderungen erfüllt. Alle Daten werden anonym erhoben und versendet. Die Verknüpfung von Verbrauchs-, Personen- und Kostendaten werden erst bei der Abrechnung durch den Messdienstleister vorgenommen. Hersteller und Plattform-Betreiber haben keinen Zugriff auf persönliche Daten von Mietern. Eine der Lösungen am Markt bietet Qundis mit der cloudbasierten Smart Metering Plattform Q SMP.

Mehr Informationen, mehr Nutzen

Nach EED wird die monatliche Bereitstellung der Verbrauchs- oder Abrechnungswerte ab dem 01.01.2022 zur Pflicht. Derzeit werden die AMR-Informationen nur von Ableseunternehmen für die Heiz- und Wasserkostenabrechnung genutzt. Qundis arbeitet darauf aufbauend an einem eigenen Verbrauchsdatenportal für Mieter. Haushalte sollen damit die Möglichkeit haben, ihre Verbräuche und zugehörige Statistiken zeitnah einzusehen und daraufhin ihr Verhalten anzupassen. Darüber hinaus soll die Anwendung zukünftig um weitere Funktionen für Smart-Home- und Smart-Building-Anwendungen erweitert werden. Dies wäre nach der automatisierten Fernablesung der Messwerte ein weiterer Schritt zur klimaintelligenten Steuerung von Immobilien: Wenn das Gebäude von selbst Einsparpotenzial erkennt und z.B. die Heizung eigenmächtig runter regelt. Das Portal soll als App für Android und iOS sowie in den gängigen Browsern nutzbar sein. Pilotprojekte starten bereits im Jahr 2020. Ziel ist es, eine Lösung parat zu haben, mit der Messdienste und Unternehmen der Wohnungswirtschaft einen Service zur Verbrauchsdatenvisualisierung anbieten können.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

https://qundis.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige