Datenaustausch mit Großhändlern

Datenaustausch mit Großhändlern

Ab sofort können Daten aus der kaufmännischen Software Labelwin mit einer einheitlichen Schnittstelle an die Webshops der Großhändler übergeben und die Artikel aus dem Webshop übernommen werden. Die IDS-Schnittstelle wurde zwischen dem Verband BVBS (Bundesverband der Bausoftwarehäuser) und der DG-Haustechnik (Verband der SHK-Großhändler) festgelegt. Langfristig werden alle namhaften Lieferanten diese IDS-Schnittstelle verwenden. Labelwin unterstützt die IDSWebshop-Anbindung. Sie dient dem Austausch von Artikelpositionen (Warenkörben) zwischen einem Labelwin-
Dokument und den Online-Shops der Großhändler bzw. Hersteller sowie dem Onlineabruf von Artikeldetailinformationen.
Die IDS-Schnittstelle hat viele Vorteile für den Handwerker. So kann er einen Artikel des Großhändlers mit allen Detailinformationen direkt aus Labelwin heraus aufrufen. Mit einem Knopfdruck steht der Artikel mit Bildern, Explosionszeichnungen, Preisen, Lieferfähigkeit usw. zur Verfügung. Der Labelwin-Nutzer übernimmt darüber hinaus Artikel mit den aktuellen Preisen und Texten aus dem Shop direkt in sein Angebot oder seine Bestellung. Ein Warenkorb kann aus Labelwin direkt an den Shop übergeben werden. Besonders sinnvoll ist die Abgleichmöglichkeit. Ein Warenkorb aus Labelwin wird im Online-System bearbeitet und über einen Abgleich wieder in das aktuelle Dokument übernommen. Dieses schnellere und einfachere Arbeiten spart Kosten und Zeit. Doppelte Vorgänge entfallen. Das ständige Herunterladen von aktuellen Artikel- und Preisinformationen entfällt. Mit der IDS-Schnittstelle werden Artikel tagesaktuell direkt in Labelwin übernommen. Das erleichtert das Angebots- und Rechnungswesen. In der Vergangenheit wurden immer wieder Schnittstellen zu einzelnen Großhändlersystemen entwickelt. Es ging darum, den Handwerkern bzw. den Mitarbeitern im Büro die Bestellungen zu erleichtern, den elektronischen Austausch von Dokumenten zur Preisanfrage oder Angeboten zu ermöglichen, zu einzelnen Artikeln umfangreiche Informationen zur Verfügung zu stellen und Lieferscheine, offene Bestellungen etc. aus Labelwin heraus zu se­hen. Dabei mussten Anpassungen auf ganz unterschiedliche Systeme erfolgen. Der Verband BVBS hat in einem Arbeitskreis mit der DG-Haustechnik im Frühjahr 2010 diese einheitliche Schnittstelle beschlossen. Im BVBS ist Label Software nicht nur Mitglied, sondern Geschäftsführer Gerald Bax hat aktiv im Arbeitskreis mitgearbeitet und gehört damit zu den beiden Vertretern der Softwarehäuser, welche die Schnittstelle aktiv vorangetrieben haben. Ziel war es, einen einheitlichen Datenaustausch und eine einheitliche Ansteuerung der Systeme zu erreichen, um damit den Aufwand und Arbeitseinsatz der drei Parteien (Handwerk, Softwarehaus, Großhandel/Hersteller) zu verringern. Die Vorteile einer einheitlichen Schnittstelle liegen dabei auf der Hand. Die IDS-Schnittstelle ist branchenübergreifend allgemein verfügbar, die Nutzung ist jedem Lieferanten und Softwareherstellern möglich, ähnlich wie bei Datanorm, Gaeb, UGL/ UGS usw. Der Vorteil von IDS gegenüber dem Datenaustausch mittels UGL besteht darin, dass der Handwerker Lieferfähigkeiten, Preise und weitere Informationen sofort online bekommt. Er muss nicht auf eine Antwort, die vielleicht erst Tage später kommt, warten. IDS ersetzt aber nicht UGL, da IDS nur einen Austausch von Positionen mit Artikelnummern regelt. Der Austausch von Leistungsverzeichnissen, die noch vom Lieferanten mit Artikelnummern versehen werden müssen, erfolgt weiterhin über UGL.

Ausgabe:
Label Software Gerald Bax GmbH
www.label-software.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Datenaustausch mit Großhändlern

Ab sofort können Daten aus der kaufmännischen Software Labelwin mit einer einheitlichen Schnittstelle an die Webshops der Großhändler übergeben und die Artikel aus dem Webshop übernommen werden. Die IDS-Schnittstelle wurde zwischen dem Verband BVBS (Bundesverband der Bausoftwarehäuser) und der DG-Haustechnik (Verband der SHK-Großhändler) festgelegt. Langfristig werden alle namhaften Lieferanten diese IDS-Schnittstelle verwenden. Labelwin unterstützt die IDSWebshop-Anbindung. Sie dient dem Austausch von Artikelpositionen (Warenkörben) zwischen einem Labelwin-
Dokument und den Online-Shops der Großhändler bzw. Hersteller sowie dem Onlineabruf von Artikeldetailinformationen.
Die IDS-Schnittstelle hat viele Vorteile für den Handwerker. So kann er einen Artikel des Großhändlers mit allen Detailinformationen direkt aus Labelwin heraus aufrufen. Mit einem Knopfdruck steht der Artikel mit Bildern, Explosionszeichnungen, Preisen, Lieferfähigkeit usw. zur Verfügung. Der Labelwin-Nutzer übernimmt darüber hinaus Artikel mit den aktuellen Preisen und Texten aus dem Shop direkt in sein Angebot oder seine Bestellung. Ein Warenkorb kann aus Labelwin direkt an den Shop übergeben werden. Besonders sinnvoll ist die Abgleichmöglichkeit. Ein Warenkorb aus Labelwin wird im Online-System bearbeitet und über einen Abgleich wieder in das aktuelle Dokument übernommen. Dieses schnellere und einfachere Arbeiten spart Kosten und Zeit. Doppelte Vorgänge entfallen. Das ständige Herunterladen von aktuellen Artikel- und Preisinformationen entfällt. Mit der IDS-Schnittstelle werden Artikel tagesaktuell direkt in Labelwin übernommen. Das erleichtert das Angebots- und Rechnungswesen. In der Vergangenheit wurden immer wieder Schnittstellen zu einzelnen Großhändlersystemen entwickelt. Es ging darum, den Handwerkern bzw. den Mitarbeitern im Büro die Bestellungen zu erleichtern, den elektronischen Austausch von Dokumenten zur Preisanfrage oder Angeboten zu ermöglichen, zu einzelnen Artikeln umfangreiche Informationen zur Verfügung zu stellen und Lieferscheine, offene Bestellungen etc. aus Labelwin heraus zu se­hen. Dabei mussten Anpassungen auf ganz unterschiedliche Systeme erfolgen. Der Verband BVBS hat in einem Arbeitskreis mit der DG-Haustechnik im Frühjahr 2010 diese einheitliche Schnittstelle beschlossen. Im BVBS ist Label Software nicht nur Mitglied, sondern Geschäftsführer Gerald Bax hat aktiv im Arbeitskreis mitgearbeitet und gehört damit zu den beiden Vertretern der Softwarehäuser, welche die Schnittstelle aktiv vorangetrieben haben. Ziel war es, einen einheitlichen Datenaustausch und eine einheitliche Ansteuerung der Systeme zu erreichen, um damit den Aufwand und Arbeitseinsatz der drei Parteien (Handwerk, Softwarehaus, Großhandel/Hersteller) zu verringern. Die Vorteile einer einheitlichen Schnittstelle liegen dabei auf der Hand. Die IDS-Schnittstelle ist branchenübergreifend allgemein verfügbar, die Nutzung ist jedem Lieferanten und Softwareherstellern möglich, ähnlich wie bei Datanorm, Gaeb, UGL/ UGS usw. Der Vorteil von IDS gegenüber dem Datenaustausch mittels UGL besteht darin, dass der Handwerker Lieferfähigkeiten, Preise und weitere Informationen sofort online bekommt. Er muss nicht auf eine Antwort, die vielleicht erst Tage später kommt, warten. IDS ersetzt aber nicht UGL, da IDS nur einen Austausch von Positionen mit Artikelnummern regelt. Der Austausch von Leistungsverzeichnissen, die noch vom Lieferanten mit Artikelnummern versehen werden müssen, erfolgt weiterhin über UGL.

Bild: Fluke Deutschland GmbH
Bild: Fluke Deutschland GmbH
Messung der Netzqualität bei Solaranlagen

Messung der Netzqualität bei Solaranlagen

Der Markt für erneuerbare Energien wächst rasant und stellt neue Herausforderungen an qualifizierte Techniker, die die Solaranlagen und Windparks der Zukunft in Betrieb nehmen und warten sollen. Mark Bakker, Field Application Engineer bei Fluke, geht auf die Bedeutung der Netzqualitätsmessung für Solaranlagen näher ein und erklärt die Fallstricke und korrekten Herangehensweisen im Interview.

Bild: ABB Stotz-Kontakt GmbH
Bild: ABB Stotz-Kontakt GmbH
Premiere für Cylon

Premiere für Cylon

Bauer Elektroanlagen realisiert über alle elektrotechnischen Leistungsbereiche hinweg Anlagentechnik aus einer Hand. Das Unternehmen demonstriert an seiner Berliner Niederlassung, was mit moderner Gebäudeautomation heute alles möglich ist: Der Neubau auf dem Firmengelände im Stadtteil Adlershof ist energieautark konzipiert und speist überschüssigen Photovoltaikstrom automatisch in Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ein. Sämtliche Steuerungssysteme basieren auf offenen Standards zur intelligenten Gebäudevernetzung. Als technologisches Novum sorgen dabei erstmals Lösungen von ABB Cylon.

Bild: Gifas Electric GmbH
Bild: Gifas Electric GmbH
Beleuchteter LED-Handlauf für mehr Sicherheit

Beleuchteter LED-Handlauf für mehr Sicherheit

Für die Modernisierung einer Notfalltreppe im Außenbereich eines Gebäudes der Universität Trier wurde eine effiziente und redundante Lichtlösung gesucht, die alle Normen für Treppen im öffentlichen Bereich gemäß DIN EN12464-1 und DGUV Information 208-055 erfüllt. Die Wahl fiel auf das modulare Handlaufsystem LaneLED Inox48 von Gifas, das den Anforderungen an Lichtleistung, Design und Sicherheit gerecht wurde.

Bild: ©Blue Planet Studio/stock.adobe.com
Bild: ©Blue Planet Studio/stock.adobe.com
Long Range Wide Area Network für Smart Cities

Long Range Wide Area Network für Smart Cities

Ursprünglich für das Internet of Things (IoT) entwickelt, wird die Funktechnologie Lorawan – kurz für Long Range Wide Area Network – zunehmend auch von Städten, Kommunen, Liegenschaftsverwaltern und Energieversorgern vorangetrieben. Auch in Smart Cities spielt sie eine wichtige Rolle. Als Alternative zu anderen Funksystemen bietet sich Lorawan vor allem dort als leistungsstarke Lösung an, wo große Reichweiten und hohe Wirtschaftlichkeit wesentlich sind.

Bild: Softing IT Networks GmbH
Bild: Softing IT Networks GmbH
Durchblick im Taschenformat

Durchblick im Taschenformat

Nach der Zertifizierung ist vor der Inbetriebnahme: Moderne Highend-Verdrahtungstester erreichen heute ganz neue Möglichkeiten. Konnten frühere Geräte sich nur über Kupferanschlüsse mit einem aktiven Netzwerk verbinden, deckt die neueste Generation von Testern alle drei Medien (Kupfer-, Glasfaser und WLAN) zum Verbindungsaufbau und Testen der Konnektivität ab. Aber auch die PoE (Power-over-Ethernet)-Leistung einer Verbindung kann mit Geräten der neusten Generation getestet werden.

Bild: Faruk Pinjo
Bild: Faruk Pinjo
Effiziente Beleuchtung für mehr Sicherheit

Effiziente Beleuchtung für mehr Sicherheit

Mit einem zeitgemäßen Beleuchtungskonzept wirken Parkhäuser einladend und sicher. Darüber hinaus soll Beleuchtung bei möglichst geringem Stromverbrauch für komfortable Orientierung sorgen. Diese Aspekte hat Zumtobel im Rahmen eines Modernisierungsprojekts im Parkhaus des Gundeli-Parks in Basel vereint. Nachhaltigkeit war bei diesem Projekt das Credo – sowohl bei der Geschäftsbeziehung als auch bei der Installation.