Neue Spezifikation für Dali+

Lichtsteuerung über funk- und IP-basierte Netzwerke

Neue Spezifikation für Dali+

Die Dali Alliance (DiiA) führt mit Dali+ eine neue Marke für funk- und IP-basierte Netzwerke ein. Dali+ baut auf den Lichtsteuerungsfunktionen der kabelgebundenen Varianten (Dali-2 und D4i) auf und bietet Zugriff auf dieselben Daten von Steuergeräten, Leuchten und Sensoren.

Entsprechende Systeme kommunizieren mit den bestehenden Dali-Befehlen – diese werden jedoch über ein funk- und/oder IP-basiertes Medium übertragen, anstatt über die sonst verwendeten dedizierten Kabelpaare. Das erste Zertifizierungsprogramm wird Dali+ mit Thread sein, einem stromsparenden, IP-basierten Wireless-Mesh-Netzwerkprotokoll für IoT-Geräte. Weitere Dali+ Zertifizierungsprogramme unter Verwendung anderer Netzwerktechnologien sollen folgen.

Bild: Dali Alliance

In Kombination mit einem drahtlosen Transportmedium ermöglicht Dali+ funkbasiertes Dali, ohne dass zwischen verschiedenen Applikationsprotokollen übersetzt werden muss. Falls über das Funknetz auch kabelgebundene Dali-Subnetze oder Leuchten eingebunden werden sollen, unterstützt die neue Spezifikation auch sogenannte Bridges, die Kommandos zwischen verschiedenen Transportmedien vermitteln. „Nach der Veröffentlichung unserer Wireless-zu-Dali-Gateway-Spezifikation im letzten Monat sorgt Dali+ nun für eine neue Ära branchenweit standardisierter Beleuchtungssteuerungen“, kommentiert Paul Drosihn, General Manager der Dali Alliance, das Release. „Dali+ erweitert die Auswahl, Flexibilität und Gestaltungsfreiheit für Lichtdesigner und -planer, da die Entwicklung drahtgebundener, funk- und IP-basierter Systeme unterstützt wird, die durchgängig Dali verwenden.“

Dali+ wird durch eine neue DiiA-Spezifikation mit dem Titel ‚Part 104 Changes & Additions‘ unterstützt. Die Spezifikation ist auf der Website der Technologieallianz verfügbar. Sie aktualisiert und ergänzt den bereits veröffentlichten Teil 104 des internationalen Standards IEC62386. Die erste Version dieser neuen Spezifikation unterstützt IP-basierte Protokolle wie Thread, Ethernet und Wi-Fi.

Thematik: News
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www.dali-alliance.org

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Die Dali Alliance (DiiA) führt mit Dali+ eine neue Marke für funk- und IP-basierte Netzwerke ein. Dali+ baut auf den Lichtsteuerungsfunktionen der kabelgebundenen Varianten (Dali-2 und D4i) auf und bietet Zugriff auf dieselben Daten von Steuergeräten, Leuchten und Sensoren.

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Bild: Dali Alliance

In Kombination mit einem drahtlosen Transportmedium ermöglicht Dali+ funkbasiertes Dali, ohne dass zwischen verschiedenen Applikationsprotokollen übersetzt werden muss. Falls über das Funknetz auch kabelgebundene Dali-Subnetze oder Leuchten eingebunden werden sollen, unterstützt die neue Spezifikation auch sogenannte Bridges, die Kommandos zwischen verschiedenen Transportmedien vermitteln. „Nach der Veröffentlichung unserer Wireless-zu-Dali-Gateway-Spezifikation im letzten Monat sorgt Dali+ nun für eine neue Ära branchenweit standardisierter Beleuchtungssteuerungen“, kommentiert Paul Drosihn, General Manager der Dali Alliance, das Release. „Dali+ erweitert die Auswahl, Flexibilität und Gestaltungsfreiheit für Lichtdesigner und -planer, da die Entwicklung drahtgebundener, funk- und IP-basierter Systeme unterstützt wird, die durchgängig Dali verwenden.“

Dali+ wird durch eine neue DiiA-Spezifikation mit dem Titel ‚Part 104 Changes & Additions‘ unterstützt. Die Spezifikation ist auf der Website der Technologieallianz verfügbar. Sie aktualisiert und ergänzt den bereits veröffentlichten Teil 104 des internationalen Standards IEC62386. Die erste Version dieser neuen Spezifikation unterstützt IP-basierte Protokolle wie Thread, Ethernet und Wi-Fi.

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