Multirooming mit dem Jung KNX-System

Multirooming mit dem Jung KNX-System

Smarte Lösungen für
die Audiosteuerung

Mit dem KNX Multiroom-AMP erweitert Jung die Möglichkeiten, Audiosteuerungen in das KNX-System einzubeziehen. Damit steht eine komfortable Lösung für die Audioverteilung zur Verfügung: Der Verstärker mit direktem KNX-Anschluss, der als Audio-Zentrale für das gesamte Haus dient, verfügt über vier NF-Eingänge (Cinch) für Zuspieler wie HiFi-Anlagen, MP3- und DVD-Player sowie Computer. Je nach Ausführung routet er den Sound auf vier bzw. acht Stereo-Lautsprecher-Ausgänge. So bedarf es bei einer vorhandenen KNX-Anlage nur noch einer Lautsprecherverkabelung. Das Gerät wird als 19″-Einschubgehäuse geliefert.
Die Konfiguration eines solchen KNX-Audio-Verteilsystems beinhaltet den Multiroom-AMP, die KNX-Systemkomponenten und die zur Ansteuerung nötigen KNX-Sensoren. Die Audioverkabelung beinhaltet den Anschluss der Lautsprecher sowie der Quellen an den Multiroom-AMP. Bei den Zuspielern werden vom Kunden beigestellte Geräte eingesetzt bzw. der Installateur unterbreitet selbst Vorschläge. So kann z.B. das Jung Musik-Center als zentraler Zuspieler eingesetzt werden, um 4 (8) Zonen (Räume) zu beschallen. Die Abbildung auf der nächsten Seite (links) zeigt schematisch den geringen Aufwand für eine 4-Zonensteuerung bei Verwendung einer Quelle.

Flexibilität ist gefragt

Planer, Installateure und Systemintegratoren stehen oft vor der Aufgabe, eine Audio-/Multiroomsteuerung zu einem Zeitpunkt zu erarbeiten, da der Bauherr noch nicht entschieden hat, welche Komponenten/Fabrikate für die Audio-Player, Receiver, Lautsprecher etc. später zum Einsatz kommen sollen. Die Planung von Eigentumswohnungsanlagen ist da ein Beispiel: Zum Zeitpunkt der Planung, oft auch noch während der Installation, steht der Eigentümer noch nicht fest. Trotzdem muss eine Entscheidung für ein Audioverteilsystem getroffen werden. Der Systemaufbau mit dem KNX-Multiroom-AMP ist eine ideale Lösung. Der Nutzer kann später entscheiden, welche Audioquellen eingesetzt werden; auch die Auswahl der Lautsprecher erfolgt gemäß Design- und Qualitätsvorgaben des Kunden und wird der Einbausituation angepasst.

Einfache Programmierung und Inbetriebnahme

Die Steuerung ausschließlich über KNX-Datenpunkte erleichtert Installateuren und Systemintegratoren die Parametrierung und Inbetriebnahme. Eine Einbindung ins IP-Netzwerk ist nicht nötig. Die Programmierung des Multiroom-AMP erfolgt mit dem KNX-Programmier- und Inbetriebnahmetool ETS. Dabei sind die Kommunikationsobjekte für die Zonensteuerung der gewohnten Programmierung von KNX-Dimmern angelehnt. Pro Zone stehen Kommunikationsobjekte für die Funktionen Mute, Lautstärke relativ (4bit) und Lautstärke absolut (1byte) zur Verfügung. So lassen sich die Jung KNX-Tastsensoren zur Steuerung der Zonen einsetzen. Für die Regelung der Lautstärke ist eine Drehbedienung gebräuchlich. Mit dem KNX-Drehsensor kann diese auch aus dem KNX heraus umgesetzt werden (drehen: lauter/leiser; drücken: Mute). Die Auswahl der Quellen erfolgt für jede Zone entweder über eine schrittweise Weiterschaltung (1bit) oder durch direkte Auswahl der Quelle (1byte – Wert-Objekt). Für Mute/Lautstärkewert/Quellenauswahl gibt es entsprechende Statusobjekte für Rückmeldezwecke. Für die zentrale Steuerung gibt es Funktionen wie Mastermute und Verstärkerboard Ein/Aus. Letztere Funktion erlaubt es, das Gerät in den Standby-Modus zu versetzen. Diese Energiesparfunktion lässt sich in die Goodbye-Szene der Haussteuerung einbinden. Zusätzlich besteht über eine in die Frontblende des Gerätes integrierte Folientastatur die Möglichkeit der manuellen Bedienung. Die ist vor allem bei der Inbetriebnahme der Anlage hilfreich: Der Installateur kann die korrekte Installation der Anlage sowie die Funktion angeschlossener Komponenten bereits vor der Programmierung prüfen.

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Thematik: Allgemein
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Ausgabe:
ALBRECHT JUNG GMBH & CO. KG
www.jung.de

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Die Konfiguration eines solchen KNX-Audio-Verteilsystems beinhaltet den Multiroom-AMP, die KNX-Systemkomponenten und die zur Ansteuerung nötigen KNX-Sensoren. Die Audioverkabelung beinhaltet den Anschluss der Lautsprecher sowie der Quellen an den Multiroom-AMP. Bei den Zuspielern werden vom Kunden beigestellte Geräte eingesetzt bzw. der Installateur unterbreitet selbst Vorschläge. So kann z.B. das Jung Musik-Center als zentraler Zuspieler eingesetzt werden, um 4 (8) Zonen (Räume) zu beschallen. Die Abbildung auf der nächsten Seite (links) zeigt schematisch den geringen Aufwand für eine 4-Zonensteuerung bei Verwendung einer Quelle.

Flexibilität ist gefragt

Planer, Installateure und Systemintegratoren stehen oft vor der Aufgabe, eine Audio-/Multiroomsteuerung zu einem Zeitpunkt zu erarbeiten, da der Bauherr noch nicht entschieden hat, welche Komponenten/Fabrikate für die Audio-Player, Receiver, Lautsprecher etc. später zum Einsatz kommen sollen. Die Planung von Eigentumswohnungsanlagen ist da ein Beispiel: Zum Zeitpunkt der Planung, oft auch noch während der Installation, steht der Eigentümer noch nicht fest. Trotzdem muss eine Entscheidung für ein Audioverteilsystem getroffen werden. Der Systemaufbau mit dem KNX-Multiroom-AMP ist eine ideale Lösung. Der Nutzer kann später entscheiden, welche Audioquellen eingesetzt werden; auch die Auswahl der Lautsprecher erfolgt gemäß Design- und Qualitätsvorgaben des Kunden und wird der Einbausituation angepasst.

Einfache Programmierung und Inbetriebnahme

Die Steuerung ausschließlich über KNX-Datenpunkte erleichtert Installateuren und Systemintegratoren die Parametrierung und Inbetriebnahme. Eine Einbindung ins IP-Netzwerk ist nicht nötig. Die Programmierung des Multiroom-AMP erfolgt mit dem KNX-Programmier- und Inbetriebnahmetool ETS. Dabei sind die Kommunikationsobjekte für die Zonensteuerung der gewohnten Programmierung von KNX-Dimmern angelehnt. Pro Zone stehen Kommunikationsobjekte für die Funktionen Mute, Lautstärke relativ (4bit) und Lautstärke absolut (1byte) zur Verfügung. So lassen sich die Jung KNX-Tastsensoren zur Steuerung der Zonen einsetzen. Für die Regelung der Lautstärke ist eine Drehbedienung gebräuchlich. Mit dem KNX-Drehsensor kann diese auch aus dem KNX heraus umgesetzt werden (drehen: lauter/leiser; drücken: Mute). Die Auswahl der Quellen erfolgt für jede Zone entweder über eine schrittweise Weiterschaltung (1bit) oder durch direkte Auswahl der Quelle (1byte – Wert-Objekt). Für Mute/Lautstärkewert/Quellenauswahl gibt es entsprechende Statusobjekte für Rückmeldezwecke. Für die zentrale Steuerung gibt es Funktionen wie Mastermute und Verstärkerboard Ein/Aus. Letztere Funktion erlaubt es, das Gerät in den Standby-Modus zu versetzen. Diese Energiesparfunktion lässt sich in die Goodbye-Szene der Haussteuerung einbinden. Zusätzlich besteht über eine in die Frontblende des Gerätes integrierte Folientastatur die Möglichkeit der manuellen Bedienung. Die ist vor allem bei der Inbetriebnahme der Anlage hilfreich: Der Installateur kann die korrekte Installation der Anlage sowie die Funktion angeschlossener Komponenten bereits vor der Programmierung prüfen.

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