Wachstumstreiber HD

Wachstumstreiber HD

In Deutschland gibt es inzwischen fast 31Mio. digitale TV-Haushalte. Für die weitere Digitalisierung gilt das hochauflösende Fernsehen als ein entscheidender Treiber. Dies zeigt sich beim Verkauf von HD-Empfangsgeräten. Für Hersteller, Handel und Handwerk ist es zudem wichtig zu wissen, welche Entwicklungen neben HD und Smart TV den Markt kurz- und mittelfristig bestimmen. Zudem werden mobile Endgeräte für das Sehen von TV-Inhalten immer wichtiger. Allerdings besteht auf Verbraucherseite noch ein erheblicher Bedarf an Informationen, wie sich die neuen Technologien einsetzen lassen. Handel und Handwerk sollten sich auf Verbraucherfragen im Beratungsgespräch vorbereiten.
Der Digitalisierungsgrad in den deutschen Wohnzimmern steigt weiter. Laut dem Anfang September 2013 auf der IFA vorgestellten Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten nutzten Mitte 2013 bereits 30,8 von 38,157Mio. TV-Haushalten einen der digitalen Empfangswege Satellit, Kabel, DVB-T oder IP. Inzwischen liegt der digitale Satellitenempfang bei mehr als 17,6Mio. Haushalten. Der einzige in Deutschland noch teilweise analoge Empfangsweg ist das Kabel. Auch hier nimmt die Digitalisierung deutlich an Fahrt auf. So empfangen mittlerweile 55,9% der 17,66Mio. Kabelhaushalte digital. Dies ist im Jahresvergleich ein Wachstum von über einer Million. Zudem legt IP zu. Dieser Empfangsweg erreicht jetzt mit fast 1,9Mio. Haushalten einen Gesamtmarktanteil von 4,9% gegenüber 4,3% im Jahr 2012.

Absatz Digitalreceiver

Im Jahr der Analogabschaltung des Satellitenfernsehens 2012 setzte der Handel laut gfu/GFK rund 5,9Mio. digitale Satellitenreceiver, darunter 3,5Mio. für den Empfang von HD-Programmen ab. Hinzu kamen fast 815.00 digitale Kabelreceiver (HDTV DVB-C 552.000) sowie 617.000 DVB-T Receiver. Insgesamt profitierte laut Fachverband Satellit & Kabel vor allem HDTV mit insgesamt 4Mio. verkauften Receivern für die Empfangswege Satellit und Kabel. Dabei handelte es sich jedoch um eine Sonderkonjunktur. Prognosen des Handels zufolge wird sich der Absatz von Receivern im Gesamtjahr 2013 auf rund 5Mio. belaufen. Der Löwenanteil soll mit 3,08Mio. auf HDTV-Receiver für Kabel und Satellit entfallen. Die Nachfrage nach SD-Sat-Receivern wird sich nach den Prognosen hingegen im Vergleich zum Vorjahr mit 1,15Mio. Stück mehr als halbieren. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre zugunsten von HD fort.

Erfolgsgeschichte HDTV

HDTV gehört im deutschen Markt inzwischen zur Standardausstattung. So vollzogen viele Zuschauer mit dem Ende des analogen Satellitenempfangs gleich den Vollumstieg auf das hochauflösende Fernsehen. Der Absatz stieg von 2011 mit 2,9Mio. Geräten auf 2012 mit knapp 4Mio. HD-Receivern deutlich. Für 2013 gehen die gfu/GFK Analysten bereits für HD-Empfänger von einem Umsatzanteil von 82% am Gesamtumsatz von rund 500Mio. aus. Ende 2012 gab es schon einen Bestand von über 49Mio. hochauflösende HD-ready TV-Geräte in den deutschen Haushalten, davon 30Mio. mit bereits integrierten HD-Empfängern. Aktuell liegt diese Zahl inzwischen bei weit über 50Mio. Hinzu kommt ein Gesamtbestand von mehr als 13Mio. HDTV-Receivern. Beim Thema HD zeigt sich die nächste Entwicklungsstufe der Ausstattung von TV-Geräten mit digitaler Technologie. 2008 begann die CE-Industrie mit der Integration von HD-fähigen Tunern. Zunächst mit DVB-T, dann mit DVB-C und DVB-S/S2 Tunern. So waren Ende 2012 laut GFK bereits 99% der Flachbild-TVs mit einem DVB-T Tuner, 93% zusätzlich mit einem DVB-C Tuner und 56% ebenfalls mit einem DVB-S Tuner ausgerüstet. Dabei steigt insbesondere der Bestand an Triple Tunern stark. Damit scheinen Zuschauer zunehmend externe Receiver zu ersetzen, was die die rückläufige Absatzentwicklung bei Receivern zumindest teilweise mit erklären dürfte. Dank der Schnittstelle CI Plus ist es Zuschauern zudem möglich, verschlüsselte Fernsehprogramme mit einem integrierten Digitalempfänger zu sehen. Hierzu benötigen diese nur die Smartcard des jeweiligen Plattform-Anbieters von Bezahlprogrammen. Wesentlich zum Erfolg beigetragen hat das Angebot an attraktiven HD-Sendern. Deren Zahl hat inzwischen mit aktuell 110 Sendern sogar die Marktprognosen von Astra, DTVP und VPRT aus dem Sommer 2013 übertroffen. Dabei gehen neben den öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern wesentliche Impulse von Bezahl-Plattformen wie SKY, Entertainment sowie im Kabel von Kabel Deutschland, Unity Media Kabel BW und dem Eutelsat KabelKiosk aus.

Smart TV: Marktteilnehmer starten Informationskampagne

Das Internet führt zu radikalen Veränderungen beim Fernsehen. Flachbildfernseher mit Internetanschluss haben sich zur Erfolgsgeschichte für den Handel und fast schon zum Standard in deutschen Wohnzimmern entwickelt. Laut den GFK-Marktforschern waren bis Ende Juli 2013 insgesamt 14,5Mio. webfähige Endgeräte im deutschen Markt abgesetzt. Davon über 5Mio. HbbTV-fähige Geräte. Bis Ende des Jahres soll die Zahl der webfähigen Geräte auf 17Mio. ansteigen. Laut gfu ist in 34% bzw. 14Mio. deutschen TV-Haushalten inzwischen ein Smart TV das hauptsächlich genutzte Gerät. Das Potenzial für Industrie und Handel ist weiterhin sehr groß, weitere Kaufinteressierte für Smart TV zu begeistern. Voraussetzung ist jedoch, die Konsumenten über die beinahe unbegrenzten Möglichkeiten der Vernetzung und mobilen Nutzung und deren Vorteile intensiv aufzuklären. Sehr viele wissen noch nicht, was Smart TV bedeutet und was mit Smart TV, Apps, Tablet-PC und Smartphone alles möglich ist. Hier bieten sich Handel und Handwerk große Chancen, den Verbrauchern diese Möglichkeiten direkt im Geschäft zu präsentieren und vor allem auch später dann zu Hause zu installieren. So gaben in einer gfu-Studie im Frühjahr 2013 nur 58% der Besitzer an, dass ihr Gerät mit dem Internet verbunden ist. Um den Mehrwert von Smart TV näher an die Kunden zu bringen, haben der ZVEI und der BVT kürzlich unter dem Motto ‚Smarter Fernsehen‘ eine gemeinsame Brancheninitiative gestartet. Im Mittelpunkt der Kampagne für die Verbraucheransprache stehen praktische Szenarien für die Nutzung der Smart TVs wie etwa der Zugriff auf Mediatheken der Sender über die ‚Rote Taste‘ der Fernbedienung, Video-on-Demand, YouTube, Social Media, Skype und das Betrachten von Bildern auf dem großen Bildschirm.

Über eine Million zahlende HD+-Haushalte

Im HD-Markt gibt es weitere interessante Entwicklungen. Zuschauer benötigen für den Empfang der verschlüsselten HD-Programme der Privatanbieter über die HD+-Plattform des Satellitenbetreibers SES-Astra einen speziellen HD+-Receiver. Mit diesem Gerät lassen sich zugleich alle unverschlüsselten Angebote in HD-Qualität sowie normale TV-Programme in Standard Digital empfangen. Zum 30. Juni 2013 zählte HD+ insgesamt 1.192.884 zahlende Haushalte. Hinzu kommen rund 1,4Mio. Haushalte, die sich in einer 12-monatigen Gratisphase befinden. Angesichts der in deutschen Haushalten inzwischen vorhandenen 30Mio. integrierten HD-Empfänger und 13Mio. HDTV-Receivern sind diese Zahlen allerdings trotz erheblicher Marketingmaßnahmen nach wie vor überschaubar.

Second Screen im Vormarsch

Die rasant gewachsene Zahl mobiler Endgeräte wie Smartphones, Tablet-PCs und Laptops sowie die immer bessere Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen und WLAN hat in den deutschen Wohnzimmern die Basis für das zeitgleiche Nutzen von Fernsehen und Internet gelegt. Eine spannende Frage dabei ist, ob der große Fernseher im Wohnzimmer künftig noch die erste Geige spielt oder vom sogenannten ‚Second Screen‘, dem Bildschirm eines Computers oder eines mobilen Endgerätes überholt wird. Der Satellitenbetreiber Eutelsat wollte es wissen und hat vor Kurzem mit der Firma GfK Enigma eine Untersuchung über die TV-Nutzung in fünf Jahren durchgeführt. In fünf Jahren, darauf legten sich die Befragten fest, hantieren fast 80% neben der linearen Fernsehnutzung an einem zweiten Bildschirm, einem Tablet oder Smartphone. Ein weiteres interessantes Ergebnis ist, dass sich die Nutzung von TV-Inhalten auf mobilen Endgeräten auch in Zukunft überwiegend zu Hause abspielen wird. In diesem Zusammenhang wird die Bedeutung der Heimvernetzung über ein WLAN und intelligente Verteilsysteme rasant zunehmen. Hier sind etwa Powerline-Systeme wie das Wisi Powerline-Set DL 500 eine geeignete Lösung für sichere Highspeed-Verbindungen für Multimediadienste im ganzen Haus. Ob Smart TV, Hbb TV-Receiver, Netzwerkdrucker, PC, Spielkonsole oder Mediencenter, durch die ausgereifte Technik lassen sich mehrere Powerline-Adapter zu einem leistungsfähigen Hausnetz zusammenschalten. Das Marktpotenzial für Powerline-Produkte ist sehr hoch. So geht der Fachverband Satellit & Kabel von einem jährlichen Marktvolumen von mehr als 150Mio. aus.

IP-Verteilung im Haus

Um hochauflösende lineare TV-Programme im Haus auf das iPad, Android-Gerät oder die Spielkonsole zu bringen ist es notwendig, diese Inhalte etwa aus dem Satelliten- und Kabelformat vor Ort über geeignete technische Lösungen in ein IP-Format zu überführen oder gleich im IP-Format bereitzustellen. Satellitenbetreiber wie SES Astra und Eutelsat etwa halten im Zusammenspiel mit der Industrie Empfangslösungen bereit, die das Satelliten-TV-Signal in IP-Signale aufbereiten und auf verschiedene Bildschirme bringen können. Allerdings herrscht hier laut dem Fachverband Satellit & Kabel nach wie vor auf allen Ebenen vom Handel bis zum Endverbraucher ein sehr hoher Erklärungs- und Schulungsbedarf. Ein größerer Markt für diese Lösungen wird daher nicht vor 2015 erwartet.

Kopfstellen in Richtung HD aufrüsten

Alle großen Kabelnetzbetreiber wie die KDG, Unitymedia, KabelBW, Tele Columbus und Primacom haben die Um- und Aufrüstung ihrer professioneller Kopfstellen auf den Empfang digitaler Programme in SD- und HD Qualität bereits seit Längerem abgeschlossen. Dies gilt ebenso für viele der anderen Netzbetreiber. Mit dem weiter wachsenden Hunger der Verbraucher nach HD-Programmen und der steigenden HD-Senderzahl ist absehbar, dass diese Kopfstellen früher oder später noch stärker auf HD-Kassetten umgestellt werden müssen. Hier sollten Netzbetreiber im Voraus rechtzeitig über den Einsatz softwarebasierter Kopfstellensysteme nachdenken, die sich je nach Erfordernis flexibel über Softwarebausteine konfigurieren lassen. Vorreiter ist hier die Wisi-Kopfstelle Chameleon. Möchte der Betreiber z.B. seine Anlage vom Empfang von Satellitenprogrammen in Standard Digital später auf HD aufrüsten, muss er im Gegensatz zu herkömmlichen Kopfstellensystemen keine Module mehr austauschen, sondern nur die Software aktualisieren. Das Konzept ist zudem für den Handel sehr attraktiv, da die Lagerhaltung und damit verbundene Kosten für viele verschiedene Modulen eines Systems zukünftig entfallen und dieser mit den Basismodulen von Chameleon auskommt. Die Nachfrage nach attraktiven HD-Programmangeboten führt in den Netzen zum höheren Bedarf nach ausreichenden Bandbreiten. Viele Netzbetreiber stoßen hier an technische Grenzen, da die Wohnungswirtschaft weiterhin und auf unabsehbare Zeit auf eine Basisversorgung der Mietwohnungen mit analogen TV-Programmen beharrt. Dies erfordert wertvolle Kapazitäten. Der Fachverband Satellit & Kabel und führende Hersteller wie Wisi fordern daher, den analogen PAL-Standard nicht weiter zu fördern und freiwerdende Kapazitäten gleich für HD zu nutzen. Daher sollte nun die Digitalisierung der Kabelnetze noch zielstrebiger und vor allem endgültig angegangen werden.

Basis Glasfaser

Die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Übertragungs- und Zugangsnetze steigen durch das immer raschere Zusammenwachsen von Internet und Fernsehen. Die Themen Optische Netze sowie Glasfaser bis zum Haus und ins Haus gewinnen für die praktisch verlustfreie Übertragung auch über größere Entfernungen stark an Bedeutung, denn diese bilden die Grundlage für alle IP-basierten Übertragungen. Für sehr viele Handwerks- und Installationsbetriebe sind IP-Zugänge und -Netze beim Aufbau oder der Aufrüstung großer Versorgungsanlagen in Hotels, Altenheimen und Krankenhäusern heute schon eine Grundvoraussetzung beim Auftragserhalt. Immer mehr Wisi-Projektbeispiele zeigen, dass auch die Wohnungswirtschaft dieser Entwicklung folgt.

Fazit

Die deutschen Verbraucher rüsten auf. HD und internetfähige TV-Geräte sind längst im Wohnzimmer angekommen. Gerade beim Thema Smart TV herrscht seitens der Konsumenten ein hoher Informationsbedarf, dem Handel und Handwerk entsprechen müssen, um sich damit verbundene Umsatzpotenziale zu erschließen. Ganz wesentlich für den Erfolg neuer Technologien und Dienste sind die richtige Anbindung und Vernetzung. Dabei kommen immer mehr Lösungen ins Spiel, wie etwa Powerline, die das Stromkabel im Haus als breitbandiges Verteilnetz nutzen. Für den Empfang von hochauflösendem Satelliten-TV auf Tablets, Smartphones und Computern gibt es bereits IP-basierte Lösungen. Diese sind allerdings noch zu wenig bekannt. Das Kabel bleibt weiterhin der letzte noch nicht voll digitalisierte TV-Übertragungsweg. Die Abkehr von analogen TV-Programmen schafft Platz. Ein breit aufgestelltes, attraktives HD-Angebot gilt als sehr wichtiges Argument, Verbraucher von den Vorzügen des digitalen Kabels zu überzeugen. Handel und Handwerk müssen all diese Entwicklungen kennen und aktiv beratend begleiten. Wer dies nicht kann, verliert schnell den geschäftlichen Anschluss gegenüber der Konkurrenz. n Die Vorteile von Smart TV-Geräten oder mit HbbTV-fähigen Receivern aufgerüsteten Flachbildfernsehern lassen sich nur voll nutzen, wenn eine entsprechende Anbindung oder Verkabelung vorhanden ist. So muss der Handwerker zukünftig unbedingt daran denken, neben der Antennenleitung für die via Satellit, Kabel oder terrestrischer Antenne empfangenen Signale auch eine Datenleitung vom Internetzugang zum Hbb TV-Receiver oder Smart-TV-Gerät parallel zu verlegen, wenn der Internetzugang nicht über ein WLAN erfolgt. Datenleitung bei Verkabelung wichtig

Themen:

Wisi Communications GmbH & Co. KG
www.wisi.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Corning Incorporated
Bild: Corning Incorporated
Mehr Effizienz mit Glasfaser bis zum Netzwerkrand

Mehr Effizienz mit Glasfaser bis zum Netzwerkrand

Im Juni 2021 wurde das EU-Klimagesetz beschlossen. Demnach soll die europäische Union bis 2050 klimaneutral sein. Da der Bausektor für mehr als ein Drittel aller jährlichen Treibhausgasemissionen weltweit verantwortlich ist, liegt noch viel Arbeit vor Gebäudeplanung, Konstruktion und Beratung, um Klimaneutralität zu erreichen. Auch die zur Gebäudeinfrastruktur gehörige Datenverkabelung kann hier ihren Beitrag leisten. Die Menge ’smarter‘ und vernetzter Geräte nimmt stetig zu, eine Fiber-to-the-Edge-Architektur kann helfen, Emissionen zu verringern.

Bild: ABB AG
Bild: ABB AG
Messen, überwachen 
und optimieren

Messen, überwachen und optimieren

Intelligente Messsysteme wurden bisher überwiegend in Neubauten eingebaut. Durch das Messstellenbetriebsgesetz haben sich die Rahmenbedingungen seit 2017 jedoch geändert. Zur Verwirklichung der Klimaschutzziele werden zunehmend erneuerbare Energien gepaart mit Speichereinheiten in der Energieversorgung eingesetzt. Neben der Energiequelle ist auch der effiziente Energieverbrauch entscheidend. Um diesen effektiv zu überwachen und zu steuern, werden Energieversorger und Messstellenbetreiber künftig immer mehr intelligente Messsysteme und moderne Messeinrichtungen einsetzen.

Bild: B.E.G. Brück Electronic GmbH
Bild: B.E.G. Brück Electronic GmbH
Mode im perfekten Licht

Mode im perfekten Licht

Mode ist Ausdruck von Zeitgeist, sozialer Stellung und Persönlichkeit. Das belgische Hasselt widmet der Geschichte der Mode und den zeitgenössischen Designern ein eigenes Museum. Eine besondere Rolle in den Ausstellungen spielt die Beleuchtung. Hierfür wurde eine flexible und einfach programmierbare Lösung gesucht, die auch den Themen Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit Rechnung trägt. Fündig wurde man beim DALI-Link-System von B.E.G., das sich mit dem gesamten Gebäude vernetzen lässt.

Bild: Robert Bosch GmbH
Bild: Robert Bosch GmbH
Strom und Wärme für das Krankenhaus Erkelenz

Strom und Wärme für das Krankenhaus Erkelenz

Das Hermann-Josef-Krankenhaus (HJK) Erkelenz soll zu einem Vorzeigeprojekt für die klimafreundliche Energieversorgung von morgen werden. Robert Bosch und Hydrogenious LOHC NRW zeigen am HJK zum ersten Mal die Koppelung von Wasserstoff-Technologien in einer wirtschaftlich relevanten Größe. Das Projekt soll einen Beitrag zur Energiewende leisten und mit seinen Forschungsergebnissen zum Strukturwandel im Rheinischen Revier beitragen. Das Helmholtz-Cluster Wasserstoff (HC-H2), das aus dem Forschungszentrum Jülich hervorgegangen ist, koordiniert das Demonstrationsvorhaben.