Unterstützung bei der Auswahl der Geräte

Unterstützung bei der Auswahl der Geräte

Überspannungsschutz für Planer und Handwerker

Das Thema Überspannungsschutz hat in den letzten Jahren auch im privaten Bereich an Bedeutung gewonnen – etwa durch die Zunahme von Unterhaltungselektronik und intelligenten Geräten mit empfindlicher Elektronik. Obwohl auch dafür schon lange Blitz- und Überspannungsschutzgeräte auf dem Markt sind, fällt es oft schwer, die richtigen Schutzgeräte auszuwählen und den Bauherren von den Vorteilen zu überzeugen. Mit neuartigen Medien und Schulungen unterstützt Phoenix Contact Planer und Handwerker, das Thema Überspannungsschutz zu vermitteln und geeignete Schutzgeräte auszuwählen.
Grundvoraussetzung für eine überzeugende und an praktischen Lösungen orientierte Kommunikation zum Thema Überspannungsschutz ist – neben guten Argumenten – vor allem ein umfassendes Angebot aufeinander abgestimmter Produkte sowie kundenorientierte Informationsmedien und -materialien. Doch wie kann ein spezielles Themengebiet wie Überspannungsschutz didaktisch so aufgearbeitet und vermittelt werden, dass es beim Endkunden Interesse weckt oder ihn sogar begeistert?

Theorie und Praxis vereint

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen schon die drei frühen Phasen des Vertriebsprozesses – Know-How-Aufbau, Kunden-Akquise und Beratungsgespräch – so gestaltet werden, dass das Kundeninteresse leicht geweckt wird. Hier stellt Phoenix Contact zwei zentrale Bausteine in den Vordergrund:

  • • die Überspannungsschutz-App erläutert – didaktisch aufbereitet und leicht verständlich – professionelle Überspannungsschutzlösungen kompakt und endkundengerecht
  • • das Überspannungsschutz-Set bietet mit seinen abgestimmten Komponenten ein maßgeschneidertes und wirkungsvolles Schutzkonzept

Damit Elektroplaner und -handwerker gemeinsam mit ihrem Bauherren als Endkunden wirkungsvolle Schutzkonzepte entwickeln können, genügen zunächst grundlegende Kenntnisse zur Wirkungsweise von Blitz- und Überspannungsschutzgeräten. Neben applikationsspezifischen Flyern und Broschüren hat Phoenix Contact auch ein E-Learning-Modul entwickelt, das einen Einstieg in das Thema über den Internet-Auftritt des Unternehmens ermöglicht. Interaktiv werden dem Interessenten alle relevanten Aspekte und Lösungsmöglichkeiten vorgestellt, damit er wirkungsvolle Gebäudeschutzkonzepte in die Praxis umsetzen kann. Auf diese Weise wird auch Grundlagenwissen vermittelt. Ergänzend zu diesem autodidaktischen Konzept bietet Phoenix Contact Schulungen an – vom Basis-Seminar nach Feierabend bis zum mehrtägigen Seminar für Experten.

Erklärvideo braucht nur drei Minuten

Neben dem E-Learning-Modul wurde ein ‚Erklärvideo‘ produziert, das wichtige Fragestellungen und zahlreiche Erläuterungen zum Thema Überspannungsschutz auf einfache Weise visualisiert. Hierfür konnte das Team der Simpleshow-Erklärvideos gewonnen werden. Simpleshow ist Marktführer im Bereich der sogenannten Erklärvideos und hat sich darauf spezialisiert, Produkte oder Ideen mit leicht verständlichen und aussagekräftigen Videos-Clips zu vermitteln. Die Simpleshow mit dem Titel ‚Überspannungsschutz – Phoenix Contact‘ erklärt in nur drei Minuten, wann Überspannungsschutz wichtig wird und welche Produkte sich besonders eignen. Das geschieht anschaulich anhand eines alltäglichen Beispiels in kurzweiligen Sequenzen. Damit ist ein schneller Themeneinstieg geschafft – und der Grundstein für ein weiterführendes Beratungsgespräch gelegt.

Eine App für den Überspannungsschutz

Im Beratungsgespräch sollte auf den vermittelten Grundlagen und auf das geweckte Interesse aufgebaut werden. Daher startet die Überspannungsschutz-App auch mit diesem Video. Die Funktionalität der Überspannungsschutz-App lässt sich grob in drei Bereiche unterteilen. Den ersten Bereich bildet der Startbildschirm mit den Videos – von hier aus lassen sich neben dem Simpleshow-Video auch noch weitere Videos zum Thema Überspannungsschutz aufrufen. Die Videos bilden eine gute Grundlage für die weiteren Gespräche. Der zweite und umfangreichste Bereich der App ist die Planungsumgebung. Hier wird ein animiertes Einfamilienhaus inklusive der gängigen schützenswerten Endgeräte gezeigt. Mit einem einfachen Fingerstrich lässt sich ein indirekter Blitzeinschlag und die entsprechenden Folgen auf das Einfamilienhaus simulieren. In einer Animation wird gezeigt, wie die Überspannung den Weg ins Haus findet und welche Geräte davon zerstört werden können. Mit Hilfe einer intuitiv bedienbaren Benutzeroberfläche lässt sich nun per Klick für die Elektrogeräte innerhalb des Hauses – Computer, TV, Waschmaschine etc. – das geeignete Überspannungsschutzgerät auswählen. Zusätzlich wird der prozentuale Schutzgrad des Hauses auf Grund der ausgewählten Überspannungsschutzgeräte grafisch dargestellt. Der dritte und letzte Bereich der App ist die Angebotsumgebung: neben einer vollständigen Produktliste aller für Bauherren geeigneten Überspannungsschutzprodukte findet sich hier die Angebotserstellung und Nachbereitung. Die ausgewählten Schutzprodukte sind übersichtlich aufgelistet und können direkt per Mail als Angebot versendet werden. Ein weiteres interessantes Feature in diesem Bereich ist ein zusätzliches Partner-Program für Installateure. Dabei können für verkaufte Artikel Punkte gesammelt werden, für die es dann attraktive Prämien gibt. Seit Mitte 2013 wird die Überspannungsschutz-App für die gängigen mobilen Betriebssysteme – iOS und Android – kostenlos zum Download angeboten.

Gebäude-Set bietet umfassenden Schutz im Paket

Das Überspannungsschutz-Set ist das Fokusprodukt innerhalb der Überspannungsschutz-App. Die Komponenten wurden speziell auf die Anforderungen bei Kleininstallationen abgestimmt – Einfamilienhäuser, Kanzleien, Praxen. Das Set verfügt bereits über einen Blitzstrom- und Überspannungsableiter, der sowohl Blitzströme wie auch Stoßströme aus Schaltüberspannungen ableitet. Außerdem enthält das Set drei Endgerätestecker für Netzsteckdosen. Einer der Stecker dient auch zum Schutz von Antennenleitungen, ein weiterer schützt die Telefonleitung. Durch diese Gerätebündelung bietet das Set einen optimalen Schutz der wichtigsten Endgeräte im Eigenheim. Für komplexere Installationen kann das Set um zusätzliche Ableiter aus dem umfangreichen Produktprogramm von Phoenix Contact erweitert werden.

Fazit

Obwohl geeignete Überspannungsschutzprodukte zum Schutz von kleineren Installationen schon lange auf dem Markt sind, ist es nicht immer ganz einfach, Endkunden von den Vorteilen dieser Geräte zu überzeugen. Mit neuen Medien und praxiserprobten Produkten – von der Überspannungsschutz-App bis zum Überspannungsschutz-Set – bietet Phoenix Contact nun einen markt- und kundengerechten Lösungsansatz. In einer am Wissensstand des Endkunden orientierten Ansprache wird das Thema Überspannungsschutz erschlossen und didaktisch vermittelt. Die Zusammenstellung der Komponenten in Sets vereinfacht die Auswahl geeigneter Schutzprodukte. Seminare für Planer und Installationsbetriebe vermitteln weiteres Wissen und helfen, Hürden beim Thema Überspannungsschutz zu überwinden. n @FVZ Kontakt:www.phoenixcontact.de/installateur

Phoenix Contact Deutschland GmbH

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: ©imaginima/iStock.com / Esylux
Bild: ©imaginima/iStock.com / Esylux
Dali-2-Gruppen flexibel und effizient umschalten

Dali-2-Gruppen flexibel und effizient umschalten

Energie nur dann, wenn sie wirklich gebraucht wird – so ist das Prinzip der bedarfsgesteuerten Gebäudeautomation durch intelligente Präsenzmelder. Im Bereich der Lichtsteuerung setzt die präsenz- und tageslichtabhängige Konstantlichtregelung diesen Gedanken besonders konsequent um. Beim Nutzen von Szenen des Industriestandards Dali-2 gilt es allerdings eine Besonderheit zu beachten.

Bild: Tüv Süd
Bild: Tüv Süd
Ein Booster für die Elektromobilität

Ein Booster für die Elektromobilität

Das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) enthält verbindliche Vorgaben zur Leitungs- und Ladeinfrastruktur in Gebäuden. Doch vor allem bei neugebauten Mehrfamilienhäusern hapert es vielerorts noch an der Umsetzung. Fachplaner, Gebäudeautomatisierer und das Elektrohandwerk können
helfen, Zusatzaufwand und hohe Folgekosten für Nachbesserungen zu vermeiden.

Bild: Schneider Electric GmbH
Bild: Schneider Electric GmbH
Türkommunikation 4.0

Türkommunikation 4.0

Die Türkommunikation blickt auf eine belebte Geschichte zurück. Was ursprünglich mit einem bloßen Klopfen begann, hat sich im Laufe der Zeit und im Einklang mit neuen Technologien stetig weiterentwickelt: Von der reinen Mechanik hin zur elektronischen Klingel, von der Sprechanlage zum Video-Türkommunikationssystem und von der Mehrdrahttechnik zum TwinBus – dem ersten Ritto Bussystem speziell für die Türkommunikation. Im Zuge der digitalen Transformation wird die Geschichte nun weitergeschrieben. Das neueste Kapitel: ‚Von analog zu digital, von Twinbus zu Twinbus IP‘.

Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH
Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH
Licht im Dunkeln

Licht im Dunkeln

LED-Beleuchtung gehört zu unserem Alltag. Professionelle Lösungen bieten mehr Möglichkeiten beim Neubau oder Renovieren. Wie sieht eine zuverlässige und sichere Versorgung aus? Phoenix Contact hat dazu eine neue Lösung entwickelt. Die 24V LED-Stromversorgung der Step-Power-Produktfamilie vereint eine flache Bauform mit hoher Leistungsdichte. Sie eignet sich für die Montage im Installationsverteiler und in abgehängten Decken.

Bild: Carsten Heidmann
Bild: Carsten Heidmann
Digitale Zeiterfassung im Handwerk

Digitale Zeiterfassung im Handwerk

Der Einstieg in das digitale Büro beginnt für viele Handwerksbetriebe mit der Ablösung der händischen Stundenzettel durch eine digitale Zeiterfassung. Immer mehr Betriebe entscheiden sich für die elektronische Form der Arbeitszeiterfassung im Büro und Außendienst. Damit soll nicht nur der administrative Aufwand durch fehleranfällige Mehrfacherfassungen, Nachbearbeitungen und fehlende Übersicht reduziert werden. Sie soll auch eine valide Datenbasis in Echtzeit und damit eine bessere Planung und Steuerung der gesamten Ressourcenverwaltung sowie aller nachgelagerten Prozesse ermöglichen.