Liftsysteme für Bildschirme und Beamer mit Logo!

Liftsysteme für Bildschirme und Beamer mit Logo!

Verborgener Komfort

Ob in Decken, Möbelstücken, Wänden oder Fußböden, hinter Bildern, in Wohn- oder Hotelzimmern, auf Terrassen, neben Swimmingpools oder sogar auf Luxusyachten – es gibt fast keinen Ort, wo die Integrationslösungen für automatisch versenkbare Bildschirme, Beamer und Fernseher von Flatlift TV Lift Systeme noch nicht installiert wurden. Um Kunden ihre Wünsche individuell und benutzerfreundlich erfüllen zu können, setzt das Unternehmen auf das Logikmodul Logo! 8 mit der neuen Webserver-Funktion.

Mit Logo! können Kundenwünsche einfach und schnell umgesetzt werden. (Bild: Siemens AG)

Bei der Installation der elektrischen Liftsysteme dient das Logikmodul als übergeordnete Steuerung, die die jeweiligen Motor- und Komponentensteuerungen antreibt und den Bildschirm in eine definierte Endposition drehen lässt. Für die Kunden von Flatlift gibt es dabei vor allem zwei Hauptanforderungen an das System, erklärt Geschäftsführer Sascha Rissel: „Zum einen spielt die Geräuschentwicklung eine sehr große Rolle.“ Damit es nicht zu laut wird, sind sämtliche Komponenten inklusive Motor und Getriebe in sich gekapselt. Gegenüber dem Möbel oder der Verkleidung ist die Gesamtinstallation zusätzlich mit speziellen Schallschutzbauteilen isoliert.

(Bild: Siemens AG)

(Bild: Siemens AG)

Individuell, mobil und sicher

Für Flatlift spielen verschiedene Anforderungen eine große Rolle, die die Steuerung der Systeme leisten muss – und die Logo! 8 voll und ganz erfüllt. Der zweite wichtige Punkt ist die Geschwindigkeit, mit der sich der Bildschirm bewegt. „Unsere Systeme können mit maximal 30 bis 40mm pro Sekunden aus- und eingefahren werden“, so Rissel weiter. Zwar kann der Kunde selbst steuern, wie schnell sein Bildschirm versenkt werden soll, aber die in Logo! 8 voreingestellte Höchstgeschwindigkeit kann dabei nicht überschritten werden. Dies verhindert, dass Steuerungskomponenten oder der Motor überhitzen. Grundsätzlich kann jede Applikation entweder per Knopfdruck oder dank der neuen Webserver-Funktion der aktuellen Logo! 8-Version auch mobil per Tablet oder Smartphone gesteuert werden. „Gerade der Webserver bietet wirklich viele Möglichkeiten“, zeigt sich Sascha Rissel begeistert. Das kostenlose Tool Logo! Web Editor ermöglicht es Anwendern, Webseiten mit eigenen Bildern und Icons individuell zu erstellen – intuitiv und ohne HTML-Kenntnisse. Da jedes Logikmodul über eine Ethernet-Schnittstelle verfügt, können mehrere Applikationen innerhalb eines LAN-Netzes miteinander verbunden und per WLAN zentral gesteuert werden. Die Anbindung über WLAN erlaubt es zudem, Softwareupdates mit Logo! Soft Comfort einfach aufzuspielen, ohne direkt an die Steuerung zu gehen. „Aber auch die Sicherheitsfunktionen sind für uns sehr wichtig“, betont Rissel. So kann es schnell einmal passieren, dass jemand in den Schacht fasst, obwohl der Deckel gerade schließt oder ein Bildschirm hinunterfährt. Logo! wertet die Signale von geeigneten Schutzleisten und Sensoren aus. Sobald ein Blockieren erkannt wird, stoppt der Lift sofort und wird in die entgegengesetzte Richtung angesteuert. Dank diesem aktiven Klemmschutz wird verhindert, dass jemand seine Hand oder Finger einklemmt und verletzt.

Logo! wertet die Signale von geeigneten Schutzleisten und Sensoren aus für einen sicheren Betrieb. (Bild: Siemens AG)

Logo! wertet die Signale von geeigneten Schutzleisten und Sensoren aus für einen sicheren Betrieb. (Bild: Siemens AG)

Anhaltender Erfolg

Flatlift setzt bereits einige Jahre auf das Logikmodul. „Seit 2011 setzen wir auf Logo!. Gerade die neueste Version bietet uns und unseren Kunden zahlreiche Vorteile“, so Rissel. Vor allem die einfache Programmierbarkeit und benutzerfreundliche Menüführung sowie die dank der neuen Webserver-Funktion leichte Einbindung in ein Netzwerk haben ihn und sein Team überzeugt. So schreiben die Techniker von Flatlift die Programme mithilfe der Logo! Software selbst. „Hierbei haben wir auch Makro-Bausteine (UDF, User Defined Function Block) entwickelt, die uns z.B. bei Garantiefällen helfen zu verstehen, wie oft ein Kunde etwa das System betätigt hat oder ob Tastgrade sowie die Einschaltdauer eingehalten worden sind“, erklärt Rissel. Das Einhalten der für die Einschaltdauer definierten Zeiträume ist genauso wie die Geschwindigkeitsbegrenzung wichtig, damit Motor- und Steuerungskomponenten nicht überhitzen und das System dadurch Schaden nimmt. Um dies zu verhindern, sind Zeitfunktionen programmiert, in denen ein Bildschirm nicht bewegt werden kann. Bei der Installierung der Systeme vor Ort bei den Kunden arbeitet das Unternehmen mit lokalen Einbaupartnern zusammen. Sascha Rissel: „Diese sind häufig schon mit Logo!-Steuerungen von Siemens vertraut und können dank der einfachen Benutzerführung von Logo! 8 die Einstellungen und Parameter vor Ort noch schnell und unkompliziert anpassen und auf die jeweiligen Anforderungen exakt abstimmen.“

Siemens AG
www.siemens.com

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Anzeige